#10 – Livetalk mit Jakobs, Kessler und Littbarski, Teil 2: Publikumsfragen
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In der Publikumsrunde dominiert die Frage nach Trainer René Wagner. Kessler wehrt sich gegen den Vorwurf, die Entscheidung „durchgezogen“ zu haben, und lobt Wagners Akribie: Der junge Cheftrainer sei teilweise morgens um 5 Uhr im Büro. Jakobs widerspricht in einem Punkt: Er sehe „schon den Rucksack“ – die Vorbehalte im Stadion seien bereits im ersten Heimspiel gegen Hoffenheim zu spüren gewesen. Wagner brauche dringend Ergebnisse.
Kessler erklärt offen die wirtschaftlichen Zwänge des Vereins: Die Vertragsverlängerung mit El Mala sei nur möglich gewesen, weil Jakub Kaminski gewinnbringend verkauft werden konnte. Den FC könnten keine Investoren finanzieren – das sei ein Mitgliederbeschluss, den Littbarski grundsätzlich akzeptiert, auch wenn das den Verein in bestimmten Bereichen nicht konkurrenzfähig mache.
Weitere Themen: Rav den den Berg, dessen Entwicklung Kessler trotz durchwachsenen ersten Jahres nicht abschreibt; Nachwuchsstürmer Malek El Mala, dem Kessler Bundesliga-Potenzial attestiert; die Frage, was Vereine wie Mainz und Augsburg besser machen – Jakobs nennt Trainergespür und die Fähigkeit, Talente gewinnbringend weiterzuverkaufen. Zum Stadion sagt Kessler, es sehe „noch sehr, sehr viel nach 2006 aus“ – ein Ausbau liege nicht in seinem Zuständigkeitsbereich.
Littbarski schließt den Abend mit einer Tabellenprognose ab: einstelliger Platz sei möglich, „alles ist möglich.“
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