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#073 Christoph Jochum: Sport-TV mit Wiedererkennungswert

#073 Christoph Jochum: Sport-TV mit Wiedererkennungswert

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In Episode 73 des KaffeehausTALK dreht sich alles um Bewegtbild. Christoph Jochum wurde jüngst für die von ihm gestaltete Sky-Doku über Österreichs U17-Vizeweltmeister von der Vereinigung Österreichischer Sportjournalisten ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Hosts Michael Fiala und Georg Sohler spricht er über die Anfänge abseits des ORF, die Inszenierung der Fußballhelden und die Zukunft des Bewegtbilds zwischen 9:16 und snackable content.

Jochum hat einen Großteil seiner beruflichen Karriere beim Pay-TV-Sender Sky verbracht. Geboren 1978 in Bludenz, ging der Sohn einer Lehrerin und eines Bankangestellten den Weg der meisten Menschen, die in Vorarlberg Matura machen – nach Wien und an die Universität, unter anderem um Politikwissenschaften zu studieren. Filmen wollte er schon als kleines Kind.

Also absolvierte er unter anderem ein Praktikum beim Privatsender Wien 1. Daraus wurde eine freie Mitarbeit in den durchaus spannenden Tagen zu Beginn des österreichischen Privatfernsehens. Nach dem Zivildienst im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes heuerte er als Beitragsgestalter beim Pay-TV-Sender Premiere, aus dem später Sky Sport Austria wurde, an. Dort ist er nun seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt und filmt mittlerweile auch Dokumentationen.

Im kurzweiligen Gespräch redet er pointiert über seine Erfahrungen als Vertreter der ersten Generation von TV-Journalisten ohne ORF-Background. Dank der Gestaltung von Musiksendungen inszenierte er die Kicker schon früh wie Rockstars – damit hat er in gewisser Hinsicht moderne Entwicklungen im Bewegtbild, Stichwort Social Media, vorweggenommen.

Ein wiederkehrendes Thema ist auch die Nähe, die er als Dokumentarfilmer zu den Protagonisten aufbaut. Dazu gibt er detaillierte und persönliche Einblicke in knapp 30 Jahre Journalismus in Österreich.

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