#06 Die Mumie von Kampehl
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Ein Mord. Ein verhängnisvoller Schwur. Und ein Toter, der einfach nicht verwest.
In Kampehl liegt bis heute der mumifizierte Leichnam von Christian Friedrich von Kahlbutz. Der Sage nach soll der Gutsherr im Jahr 1690 einen Schäfer ermordet haben. Vor Gericht beteuerte er seine Unschuld und soll geschworen haben, sein Körper möge nach seinem Tod nicht verwesen, sollte er der Mörder sein.
Kahlbutz wurde der Überlieferung nach freigesprochen.
Doch nach seinem Tod geschah ausgerechnet das, was er selbst als Beweis seiner Schuld genannt haben soll: Sein Körper verweste nicht.
Seit Jahrhunderten ranken sich deshalb Geschichten um den berühmten Toten von Kampehl. Doch hat Kahlbutz wirklich einen Mord begangen? Gab es den Prozess und seinen unheimlichen Schwur tatsächlich? Und warum wurde sein Körper zur Mumie?
In dieser Folge von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ folgen wir den Spuren einer jahrhundertealten Sage und schauen uns an, was historische Quellen und moderne Forschung über einen der berühmtesten Toten Brandenburgs verraten.
Eine Geschichte über Mord, Legenden und die Frage, was passiert, wenn ein ungewöhnlicher Toter seinen eigenen Mythos erschafft.
Hinweis: In dieser Folge werden Tod, Mord und menschliche Überreste thematisiert.