025: Die Kundschafter
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Zwölf Kundschafter erkunden vierzig Tage lang dasselbe Land. Zehn kommen mit Angst zurück, zwei mit Zuversicht, und ein ganzes Volk weint eine Nacht lang und will zurück nach Ägypten. Die Folge erzählt Numeri 13 und 14: die Traube an der Stange, den Bericht mit seinem kleinen Wort „aber“, die Nacht, an die das Judentum bis heute an Tischa beAv erinnert, und das Urteil, das aus elf Tagereisen vierzig Jahre macht. Dazu eine Studie, warum schlechte Nachrichten beim Weitererzählen wachsen, Solomon Aschs Versuch über die Kraft einer einzigen Gegenstimme und ein Blick darauf, was die Archäologie zur Landnahme sagt.
Was wir mitnehmen: Wer sich selbst wie eine Heuschrecke sieht, glaubt bald, dass die anderen ihn genauso sehen, und hört auf, es zu prüfen. Aus Ägypten kommt man in einer Nacht, bis Ägypten aus dem Kopf ist, dauert es manchmal eine Generation.
Quellen: Numeri 13 und 14; Deuteronomium 1,2; Josua 14; Koran, Sure 5,20-26; Talmud Sota 34b und 35a; Mischna Taanit 4,6; Talmud Taanit 29a; Ibn Ezra zu Exodus 14,13; Maimonides, Führer der Unschlüssigen III,32; Bebbington u. a. (2017), Evolution and Human Behavior 38(1); Asch (1955), Scientific American 193(5); Finkelstein und Silberman, Keine Posaunen vor Jericho (2002).
Erdacht von Menschen, erzählt mit Unterstützung von KI.