#013 | WÜRDE. Warum sie beginnt, wo wir aufhören andere zu benutzen!
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Begegnet dir dein Gegenüber eigentlich oder nur der Rolle, die es für dich spielen soll?
Der gute Freund. Die verlässliche Kollegin. Der starke Partner. Ständig machen wir Menschen – auch uns selbst – zu Trägern von Erwartungen.
Der Neurobiologe Gerald Hüther nennt das den Unterschied zwischen Subjekt und Objekt: Werde ich als eigenständiger Mensch gesehen oder nur als jemand, der eine bestimmte Funktion erfüllen soll?
Das Tückische dabei: Diese Objektifizierung ist selten böswillig gemeint. Oft steckt sogar Fürsorge dahinter und genau das macht sie so schwer zu erkennen.
Wir sprechen über vier grundverschiedene Arten, wie Beziehungen entstehen können, warum sich Nähe manchmal wie Druck anfühlt, warum wir uns selbst zum Objekt machen können und was das mit echter Begegnung zu tun hat, die sich laut Soziologe Hartmut Rosa nie erzwingen lässt.
Eine Folge über Würde: warum sie nicht mit großen Reden beginnt, sondern damit, aufzuhören, Menschen auch uns selbst zu Objekten unserer Erwartungen zu machen.