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„Mein Pferd ist krank!“ - Ausfallgebühren: Unfair oder absolut notwendig?

„Mein Pferd ist krank!“ - Ausfallgebühren: Unfair oder absolut notwendig?

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„Mein Pferd ist krank, ich kann heute leider nicht kommen.“
Ein Satz, den wahrscheinlich jede:r Pferdetrainer:in schon einmal gehört hat.

Aber was passiert eigentlich auf der anderen Seite?

Denn während der Termin für Kund:innen vielleicht „nur“ eine Stunde Reitunterricht oder ein Kurs am Wochenende ist, steckt für die Trainerin dahinter Arbeitszeit, Anfahrt, Planung, laufende Kosten und natürlich ein Einkommen, von dem am Ende auch Miete, Krankenversicherung & Co. bezahlt werden müssen.

In dieser Folge sprechen wir deshalb über ein Thema, das in der Pferdebranche für ordentlich Diskussionsstoff sorgt: Ausfallgebühren und Verbindlichkeit.

Wie regeln wir abgesagte Termine?
Was passiert bei 24, 48 Stunden oder zwei Wochen Vorlauf?
Und warum kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Regelungen für regelmäßige Termine, mobile Kund:innen, Online-Unterricht und Kurse zu haben?

Wir sprechen aber nicht nur über unsere eigenen Regeln, sondern vor allem über die Frage:

Warum fällt es uns als Unternehmer:innen eigentlich so schwer, Geld zu verlangen, wenn der Kunde kurzfristig absagt?

Denn natürlich wissen wir alle: Pferde sind Lebewesen. Sie werden krank, verletzen sich, lahmen oder haben plötzlich ein Hufgeschwür. Auch wir selbst können krank werden. Das Leben ist nicht planbar.

Aber genau da entsteht der Konflikt zwischen Empathie und Unternehmertum.

Besonders spannend wird es beim Thema Kurse. Warum werden Kurse inzwischen immer schwieriger planbar? Warum müssen Veranstalter:innen teilweise Wochen oder Monate vorher verbindliche Zusagen geben? Und warum scheitern manche Kurse inzwischen schon daran, dass niemand das wirtschaftliche Risiko übernehmen möchte?

Wir sprechen darüber, warum die klassische „Ich melde mich mal an und schaue später, ob ich wirklich kann“-Mentalität für Unternehmer:innen ein echtes Problem sein kann – und warum Kund:innen gleichzeitig durchaus nachvollziehbare Gründe haben, sich nicht gerne frühzeitig finanziell zu binden.

Eine Folge mit ziemlich viel Meinung, einigen kontroversen Gedanken und einer wichtigen Botschaft für beide Seiten:

Trainer:innen dürfen ihre wirtschaftlichen Grenzen klar definieren. Und Kund:innen dürfen verstehen, warum diese Grenzen existieren.

Denn am Ende ist Pferdetraining zwar für viele ein Hobby – für die Trainerin ist es trotzdem ein Beruf.

Wie seht ihr das?
Sind Ausfallgebühren fair? Ab wann würdet ihr sagen: „Das ist einfach Pech“? Und wie verbindlich sollte ein Kurs tatsächlich gebucht sein?

Schreibt uns eure Meinung unbedingt auf Social Media oder in die Podcast-Kommentare – wir sind sehr gespannt auf eure Perspektiven! 🫶

Und wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns natürlich riesig über eine 5-Sterne-Bewertung ⭐️.

Damit helft ihr uns, in der bunten Podcastwelt sichtbarer zu werden.

Viel Spaß beim Hören und Diskutieren! 🎙️🐴

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