エピソード

  • #Tom Neuwirth - mehr als Conchita#
    2026/06/07

    Intermezzo, 7.6.2026
    Tom Neuwirth – mehr als Conchita
    Der Sänger Tom Neuwirth spielt den Frosch in der Pride Edition der „Fledermaus“ in der Wiener Volksoper.
    Zu Gast im Pride month Juni ist der Sänger, Schauspieler, Moderator, Podcaster und Botschafter der LGBTQI+ Bewegung Tom Neuwirth, der einem weltweiten Publikum als Kunstfigur Conchita Wurst durch seinen Sieg beim ESC Songcontest 2014 bekannt wurde. Derzeit probt er für seinen Auftritt als Gerichtsdiener Frosch in der Pride Edition von Johann Strauß Operette „Die Fledermaus“, die ab Dienstag in der Wiener Volksoper zu sehen sein wird. Gestaltung: Katharina Menhofer

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    20 分
  • Anna Bernreitner: Oper allerorts für alle
    2026/06/04

    Für Anna Bernreitner ist kein Ort zu banal, kein Raum zu alltäglich, um zur Bühne zu werden. 10 Jahre lang bespielte sie mit ihrem Ensemble "Oper rundum" öffentliche Plätze. Sie inszenierte etwa die Oper „Doktor und Apotheker“ auf dem Gehsteig vor einer Apotheke, tingelte mit „La Bohème“ und einem Bühnenbild aus Mineralwasserkisten durch die Wiener Bezirke oder führte „Die Fledermaus“ zwischen Rutsche und Liegewiese in Wiener Freibädern auf. Diesen Zauber der Pop-Up Straßenoper nimmt die 40jährige auch in ihre Inszenierungen an festen Häusern mit, etwa in Nancy, Zürich oder Wien. Derzeit inszeniert sie die surrealen Einakter „Lady Magnesia & Zweimal Alexander“ in der Wiener Kammeroper. Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt die Regisseurin von den Herausforderungen der Straßenoper und von den vielen berührenden Begegnungen, die sie mit sich bringt.

    Eine Eigenproduktion des ORF; gesendet am 4.6.2026

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    25 分
  • Sieben Fehler sind im Bild: Thomas Demand
    2026/05/31

    Thomas Demand zu Gast bei Christine Scheucher+++Er baut Tatort- oder Pressefotografien aus Pappe und Papier im Originalmaßstab nach und achtet dabei auf jedes noch so kleine Detail, um diese Modelle hernach zu fotografieren - darunter Modelle des Oval Office, der ehemaligen Stasi Zentrale in Berlin, oder des Kontrollraums im Atomkraftwerks Fukushima. Mit diesem eigenwilligen Verfahren entdeckte der deutsche Künstler Thomas Demand terra incognita und er machte sich am internationalen Kunstparkett einen Namen. Im Museum für Angewandte Kunst beschreitet der Künstler nun andere Pfade. "Räume, die von gestern träumen" heißt eine Schau, in der Demand Modelle historischer Theaterkulissen fotografisch erkundet. Eine Grotte, ein dichter Wald, ein Felsvorsprung, Entwürfe von sagenhaften Palästen, die niemals gebaut wurden, Königreiche, die nie existierten. Es sind imaginäre Welten, die Thomas Demand in seiner aktuellen Werkserie erkundet.

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    21 分
  • Bariton Ludovic Tézier: der Spaß am Bösewicht-Spiel
    2026/05/24

    Der in Marseille geborene Ludovic Tézier gilt als einer der weltbesten Baritone und als führender Verdi-Bariton der Gegenwart. An der Wiener Staatsoper singt er derzeit die Rolle des Zurga in Bizets "Perlenfischer". Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt er vom großen Vergnügen, Bösewichte und abgründige Charaktere zu spielen, davon, wie ihm seine Frau, die Sopranistin Cassandre Berthon, mit Bergman-Filmen Schauspielunterricht gab und warum er froh ist, doch kein Startenor mit Society-Verpflichtungen geworden zu sein.

    Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 24. Mai 2026.

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    24 分
  • Brigitta Muntendorf: Feiern gegen den Krieg
    2026/05/17

    Ö1 Intermezzo ++ Zum Start der Wiener Festwochen bringt die deutsch-österreichische Komponistin Brigitta Muntendorf im Odeon Theater ihre immersive Musiktheater-Produktion "The Day Before" zur Uraufführung. Ein Clubbing im klassizistischen Theatersaal entwickelt sich dabei zu einem Antikriegs-Protest-Ritual. (Sebastian Fleischer). Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 17.5.2026

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    25 分
  • Plattenbau in der Lagune: Sung Tieu
    2026/05/10

    Sung Tieu im Gespräch mit Christine Scheucher+++Sage mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist. Aus dem trashigen Sung Tieu zu Gast bei Christine Scheucher+++Aus dem Mobiliar vergangener Dekade schuf Henrike Naumann Installationen, die die Bruchlinien der deutsch-deutschen Geschichte ausleuchten. Welche Auswirkungen geopolitische Verwerfungen auf die Biografie des Einzelnen haben, fragt auch die vietnamesisch-deutsche Künstlerin Sung Tieu, deren oft minimalistisch anmutende Installationen aus dem Fundus der Archive schöpfen. Gemeinsam mit der im Februar verstorbenen Henrike Naumann bespielt die 39jährige 2026 den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig. Die klassizistische Trutzburg des Deutschen Pavillons verkleidet die Künstlerin mit über drei Millionen Mosaikstücken, die die Fassade eines abgewohnten Plattenbaus in Berlin Hohenschönhausen formen. Dort wuchs die in Vietnam geborene Künstlerin in den 1990er Jahren auf.

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    24 分
  • Countertenor, Regisseur, Festivalleiter Max Emanuel Cencic
    2026/04/12

    Ö1 Intermezzo ++ Der österreichische Sänger, Regisseur und künstlerische Leiter des Festivals „Bayreuth Baroque“ Max Emanuel Cencic zeigt eine seiner gefeierten Inszenierungen im MusikTheater an der Wien: Leonardo Vincis "Alessandro nell'Indie". Über seine rein männlich besetzte, überdrehte Revue mit Tanzeinlagen à la Bollywood spricht Cencic ebenso wie über seinen Werdegang und den (vermeintlichen) Barockopern-Boom der vergangenen Jahre. (Sebastian Fleischer). Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 12.4.2026

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    25 分
  • Dimitré Dinev: "Zeit der Mutigen" und die Folgen
    2026/04/06

    Ein Erzählband von Balzac öffnete dem 16jährigen Dimitré Dinev im Bulgarien der 1980er Jahre die Augen für Literatur und für die große Freiheit, die sie vermitteln kann. Auf die Flucht in fantastische Welten folgte 1990 die reale Flucht über die grüne Grenze. Und dennoch verfolge ihn das Schiwkow-Regime bis heute, sagt Dinev, der im Roman „Zeit der Mutigen“ (Verlag Kein & Aber) u.a. über Konzentrationslager und niedergeschlagene Aufstände erzählt.
    13 Jahre lang hat er ihn – zunächst handschriftlich – verfasst, sich in dutzende Figuren über ein ganzes Jahrhundert hineinversetzt, während er zugleich als Familienvater zwei Töchter beim Heranwachsen begleitete. Wie er die beiden Welten verband und trennte und welche Konsequenzen er durch die Übersetzung des Romans ins Bulgarische zu befürchten hat, erzählt der Schriftsteller im Gespräch mit Judith Hoffmann.

    Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 6. April 2026.

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    25 分