エピソード

  • #49 Solarfassaden - Die Hauswand als Kraftwerk
    2026/07/10
    Schau einmal an einem Bürohochhaus hoch: Hunderte, manchmal tausende Quadratmeter Glas und Beton, die den ganzen Tag in der Sonne stehen – und einfach nichts tun. An immer mehr Gebäuden in Deutschland ist genau diese Wand längst zum Solarkraftwerk geworden, und das Verblüffende ist: Du siehst es ihr oft gar nicht an. Denn die größte ungenutzte Fläche vieler Gebäude ist nicht das Dach, sondern die Fassade. Und sie hat einen überraschenden Trumpf: Im Winter, wenn die Sonne tief steht und die Dachanlage schwächelt, trifft das Licht fast im perfekten Winkel auf die senkrechte Wand – die Fassade liefert ausgerechnet dann, wenn wir die Energie am dringendsten brauchen. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx, warum bauwerkintegrierte Photovoltaik so clever ist: Eine Ostwand erntet morgens, eine Westwand abends – genau dann, wenn die Menschen aufstehen oder heimkommen, was den wertvollen Eigenverbrauch erhöht. Zusammen mit Dach und Batteriespeicher entsteht ein Dreamteam mit gleichmäßiger Stromproduktion über Tag und Jahr. Die Optik ist heute ein Verkaufsargument: Module in Anthrazit, Terrakotta oder Naturstein-Optik, denen man die Stromerzeugung nicht ansieht. Als vorgehängte hinterlüftete Fassade liefert eine Wand sogar drei Funktionen zugleich – Witterungsschutz, Dämmung und Strom. Maiks Rechenbeispiel: Ein Bürogebäude belegt dreihundert Quadratmeter Südfassade mit einer 50-kW-Anlage für grob hundertzwanzig- bis hundertfünfzigtausend Euro – und weil du die Fassade ohnehin hättest verkleiden müssen, ist der echte Aufpreis viel kleiner, als es zunächst klingt. Maik bleibt ehrlich: Pro Quadratmeter erntet eine senkrechte Wand übers Jahr weniger als ein optimal geneigtes Dach, die Montage ist aufwendiger, und in dichten Innenstädten muss eine saubere Verschattungsanalyse her. Dazu kommen Statik, Brandschutz und gestalterische Bauvorschriften – alles Routine mit den richtigen Fachleuten. Solarsorglos prüft, welche Wände sich eignen, rechnet ehrlich aus, ob die Fassade lohnt oder das Dach allein reicht, und bietet auch hier das Pacht- beziehungsweise PPA-Modell an. Hör rein und lern, jedes Gebäude von der Dachspitze bis zum Fundament als Energiequelle zu sehen. Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-49.
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  • #48 Solarthermie - Wärme direkt aus der Sonne
    2026/07/03
    Was, wenn die vielleicht einfachste Art, die Sonne zu nutzen, mit Strom überhaupt nichts zu tun hat? Kein Wechselrichter, keine Batterie, kein Stromzähler – nur schwarze Kollektoren auf dem Dach, durch die eine Flüssigkeit fließt, die die Sonne kostenlos aufheizt. Solarthermie gibt es schon viel länger als jede Photovoltaikanlage, und für viele Haushalte ist sie bis heute eine der cleversten und unkompliziertesten Investitionen überhaupt. Denn pro Quadratmeter Dachfläche holt sie deutlich mehr nutzbare Wärme heraus als jede PV-Anlage. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx den fundamentalen Unterschied zwischen Strom und Wärme aus der Sonne: Flachkollektoren (robust und günstig) gegen Röhrenkollektoren (besser isoliert, stark auch im Winter), wie der gut gedämmte Wärmespeicher im Keller die Mittagssonne bis in den Abend rettet und warum eine umweltfreundliche Frostschutzmischung die Anlage selbst bei strengem Frost am Laufen hält. Eine richtig dimensionierte Anlage deckt übers Jahr rund sechzig Prozent deines Warmwasserbedarfs, im Sommer oft fast hundert Prozent. Maiks Rechenbeispiel: Eine Anlage zur Warmwasserbereitung im Einfamilienhaus mit vier bis sechs Quadratmetern Kollektorfläche kostet grob viertausend bis sechstausend Euro, mit Heizungsunterstützung eher achttausend bis zwölftausend Euro – und spart jährlich einen guten dreistelligen Betrag an Brennstoffkosten, oft zusätzlich gefördert durch staatliche Zuschüsse. Ehrlich bleibt Maik bei den Grenzen: Im Hochsommer kann mehr Wärme anfallen als gebraucht wird, im tiefsten Winter liefert auch die Solarthermie weniger – sie ersetzt deine Heizung nicht, entlastet sie aber kräftig. Oft ist die Kombination mit Photovoltaik (geteiltes Dach oder PVT-Hybridmodule) die beste Lösung, besonders mit Wärmepumpe. Richtig stark wird es bei Hotels, Pflegeheimen oder Mehrfamilienhäusern mit hohem, gleichmäßigem Warmwasserbedarf. Solarsorglos schaut sich ehrlich deinen Verbrauch, dein Dach und deine Heizung an und rechnet aus, ob Photovoltaik, Solarthermie oder die Kombination am meisten Sinn ergibt – und auf Wunsch geht das auch über das Pacht- beziehungsweise PPA-Modell. Hör rein und gib der oft übersehenen Sonnenwärme ihre Bühne. Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-48.
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    14 分
  • #47 Solar auf dem Wasser - Schwimmende Solaranlagen und Solarboote
    2026/06/26
    Stell dir einen alten Baggersee vor – Schilf am Ufer, ein paar Enten. Und jetzt stell dir vor, seine Oberfläche erzeugt sauberen Strom für tausende Haushalte, während das Wasser darunter langsamer verdunstet und kühler bleibt. Klingt nach einem Widerspruch? Auf deutschen Seen schwimmt genau diese Zukunft heute schon – und das Verblüffende: Sie liefert sogar mehr Strom als die gleiche Anlage auf einem Dach. Der Grund ist fast ein kleines Wunder der Physik: Solarmodule hassen Hitze, doch die Wasserfläche kühlt sie wie eine natürliche Klimaanlage von unten. Das bringt im Schnitt fünf bis zehn Prozent Mehrertrag – geschenkt. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx, wie Floating-PV auf Pontons funktioniert und warum sie eine riesige, bislang übersehene Fläche erschließt: alte Baggerseen, Kiesgruben, Industriegewässer – Flächen, die mit niemandem konkurrieren. Die Module beschatten das Wasser, bremsen die Verdunstung und das Algenwachstum, und eine Kiesgrube verdient plötzlich an zwei Einnahmequellen zugleich. Die größte Anlage Deutschlands liegt in Bad Schönborn mit knapp fünfzehn Megawatt auf fast neun Hektar; Forscher sehen allein auf künstlichen Seen ein Potenzial von bis zu zweieinhalb Gigawatt. Maiks Rechenbeispiel: Eine 1-Megawatt-Anlage kostet rund neunhunderttausend bis eine Million Euro, erzeugt jährlich etwa eine Million Kilowattstunden und amortisiert sich in acht bis zwölf Jahren – danach läuft sie noch zwei Jahrzehnte. Dazu kommen die Solarboote: lautlose Fähren und Ausflugsschiffe, die direkt am Steg mit dem Sonnenstrom vom See geladen werden – ein perfekt geschlossener Kreislauf. Maik ordnet auch ehrlich ein: Niemand deckt einen ganzen See zu, in der Regel deutlich unter der Hälfte, und ohne Umweltgutachten und wasserrechtliche Genehmigung geht es nicht – Wasser ist in Deutschland streng geschützt. Genau hier setzt Solarsorglos an: Wir prüfen das Gewässer, klären die Genehmigungen, holen die Gutachten ein und planen wirtschaftlich sauber. Und wer nicht selbst investieren will, nutzt das Pacht- beziehungsweise PPA-Modell und verdient an seiner Wasserfläche mit, ohne eigenes Kapital. Hör rein und entdecke, wie viel Potenzial auf unseren Wasserflächen schlummert. Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-47.
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    14 分
  • #46 Solarenergie und Elektroflugzeuge - Wenn die Sonne abhebt
    2026/06/19
    Ein Flugzeug rollt zur Startbahn, der Motor dreht hoch – und statt ohrenbetäubendem Donnern hörst du nur ein leises Surren, etwa sechzig Dezibel, so laut wie ein Gespräch. Kein Kerosingeruch, keine Abgase. Klingt nach Science-Fiction, ist aber in über dreißig Ländern längst Alltag: Mehr als einhundertzehn Pipistrel Velis Electro, das erste offiziell zugelassene Elektroflugzeug der Welt, drehen heute in Flugschulen ihre Platzrunden. Das Elektrofliegen ist keine Spinnerei mehr – es ist real, leise und betriebskostengünstig. In dieser Folge erklärt dir Maik Marx, warum ausgerechnet Flugplätze die perfekten Solar-Standorte sind: riesige, völlig unverschattete Flächen und eine fast magische Übereinstimmung von Sonne und Flugbetrieb – geflogen wird tagsüber, genau dann, wenn die Module liefern. Der schwere Speicher bleibt am Boden, nur die leichte Energie geht in die Luft. Sein Rechenbeispiel: Eine Flugschule mit drei Elektrofliegern bekommt fürs Hangardach eine 100-kW-Anlage für rund hunderttausend Euro, die jährlich etwa neunzigtausend Kilowattstunden erzeugt. Bei dreißig Cent Strompreis spart das im Eigenverbrauch schnell mehrere zehntausend Euro pro Jahr – die Anlage ist nach sechs bis acht Jahren bezahlt und läuft danach über zwanzig Jahre weiter. Maik bleibt dabei ehrlich: Die große Langstrecke nach Mallorca bleibt vorerst Sache von Kerosin, später vielleicht von grünem Wasserstoff und solarem E-Fuel – dafür ist die Batterie noch zu schwer. Der echte Nutzen liegt heute schon in Pilotenausbildung, leisem Regionalverkehr (etwa der Heart Aerospace ES-30), Lufttaxis und Frachtdrohnen. Wer einen Flugplatz betreibt und nicht selbst investieren will, nutzt das Pacht- beziehungsweise PPA-Modell von Solarsorglos: Ein Partner baut und betreibt die Anlage, du beziehst günstigen, festen Solarstrom. Hör rein – du wirst anders hinhören, wenn das nächste leise Flugzeug über dich hinwegzieht. Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-46.
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    16 分
  • #45 Solarenergie für Supermärkte - Dein Einkauf wird zum Kraftwerk
    2026/06/12
    Der Supermarkt um die Ecke ist ein schlafender Riese: Ein mittelgroßer Markt mit rund zweitausend Quadratmetern Verkaufsfläche verschlingt vierhunderttausend bis sechshunderttausend Kilowattstunden Strom im Jahr – so viel wie einhundertfünfzig Einfamilienhäuser. Der größte Stromfresser ist die Kältetechnik, die rund um die Uhr läuft. Und genau hier passiert das Faszinierende: Die Sonne scheint exakt dann, wenn der Markt am meisten Energie braucht. Erzeugungskurve und Verbrauchskurve passen aufeinander wie Topf und Deckel. In dieser Folge nimmt dich Maik Marx mit aufs Dach und in die Kühltheke. Du erfährst, warum die riesigen, flachen Supermarktdächer die ideale Spielwiese für Anlagen mit zweihundert, dreihundert oder mehr Kilowatt-Peak sind, wie die gekühlte Ware sogar als thermischer Speicher dient und wie aus dem Stromfresser ein Energie-Hub mit E-Ladesäulen auf dem Kundenparkplatz wird. Das konkrete Rechenbeispiel: Ein Markt mit fünfhunderttausend Kilowattstunden Jahresverbrauch bekommt für rund zweihunderttausend Euro eine 200-kWp-Anlage, die jährlich etwa einhundertachtzigtausend Kilowattstunden erzeugt. Bei achtzig bis neunzig Prozent Eigenverbrauch und dreißig Cent Strompreis spart das allein fünfundvierzigtausend Euro im Jahr – die Anlage ist nach vier bis fünf Jahren bezahlt und liefert danach zwanzig Jahre fast kostenlosen Strom. Natürlich gilt: Jedes Gewerbeprojekt braucht eine seriöse fachliche Analyse, und nicht jedes Dach trägt jede Last. Wer die hohe Investition scheut, muss aber gar nicht selbst bauen: Mit dem Pacht- beziehungsweise PPA-Modell von Solarsorglos stellst du nur dein Dach zur Verfügung, ein Partner plant, baut und betreibt die Anlage, und du sicherst dir einen günstigen, festen Strompreis – ganz ohne eigenes Kapital. Hör rein und finde heraus, wie dein Unternehmen vom reinen Warenverkäufer zum Energiedienstleister wird. Alle Infos, Bilder und weiterführenden Links zu dieser Folge findest du auf https://solarsorglos.de/podcast-45.
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    10 分
  • #44 Power Purchase Agreements (PPA): Die Strompreis Flatrate für dein Unternehmen
    2026/05/22
    In dieser Episode des Solarsorglos-Podcasts tauchen wir tief in das Thema der Power Purchase Agreements (PPAs) ein, einem Konzept, das auf den ersten Blick kompliziert erscheint, jedoch das Potenzial hat, die Unternehmenslandschaft nachhaltig zu verändern. Zusammen mit unserem Experten Maik Marx erläutern wir, wie Unternehmen durch PPAs Zugang zu sauberem Solarstrom erhalten können, ohne selbst in die Infrastrukturen investieren zu müssen. Wir betrachten das PPA-Modell als eine Revolution für die Energiewende im Unternehmenssektor und zeigen auf, wie es für alle Beteiligten zu einer Win-Win-Situation führt. Das PPA ermöglicht es einem Unternehmen, über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren einen festgelegten Preis für Solarstrom zu sichern, der von einem externen Entwickler geliefert wird. Wir erklären, wie diese Verträge zustande kommen und was sie so attraktiv macht. Dabei betrachten wir die beiden Hauptvarianten: den On-Site-PPA, bei dem die Solaranlage direkt auf den Dächern der Unternehmen installiert wird, und den Off-Site-PPA, wo der Solarpark an einem anderen Standort entsteht. Letzteres bietet eine enorme Flexibilität, insbesondere für Unternehmen ohne geeignete Dachflächen. Ein zentraler Punkt in unserer Diskussion ist die Preisstabilität, die mit einem PPA einhergeht. Angesichts der volatilen Strompreise, die durch politische und wirtschaftliche Faktoren beeinflusst werden, gibt ein fixierter Strompreis Unternehmen eine wertvolle Planungssicherheit und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus wird die Nachhaltigkeit betont; PPAs fördern den Bau neuer Solaranlagen und ermöglichen es Unternehmen, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen, was ein starkes Marketinginstrument darstellt. Wir thematisieren auch den geringen Aufwand durch PPAs. Unternehmen können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während die Verantwortung für den Bau und die Wartung der Solaranlage an erfahrene Partner delegiert wird. Dennoch gibt es auch Risiken, die wir nicht außer Acht lassen. Die langfristige Bindung an einen PPA-Vertrag birgt Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich zukünftiger Strombedarfe oder eventueller Insolvenz des Betreibers. Ebenfalls besprechen wir, für welche Arten von Unternehmen sich PPAs besonders lohnen und prognostizieren, dass solche Vereinbarungen in den kommenden Jahren zur Norm werden könnten. Maik Marx gibt uns einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der PPAs im Kontext der Dekarbonisierung und wie Unternehmen sich aktiv in die Gestaltung ihrer Energieversorgung einbringen können. Abschließend heben wir hervor, dass jeder Unternehmer diese Chance erkennen und nutzen sollte, um sowohl ökonomisch als auch ökologisch auf dem richtigen Kurs zu bleiben. In unserer nächsten Folge erwarten euch spannende Einblicke, wie Solarenergie speziell im Einzelhandel eingesetzt werden kann, um von den Vorteilen der Sonnenenergie zu profitieren. 00:00:03 Einführung in Power Purchase Agreements 00:03:34 Flexibilität der PPA-Modelle 00:05:55 Vorteile eines PPA für Unternehmen 00:07:51 Risiken und Herausforderungen eines PPA 00:09:41 Zukunft der Energieversorgung durch PPAs
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  • #43 Solarenergie für Pflegeheime: Mehr als nur Strom, eine soziale Investition
    2026/05/15
    In dieser Episode des Solarsorglos-Podcasts thematisieren wir die entscheidende Rolle der Solarenergie in Pflegeheimen, einem zentralen Aspekt, der über die bloße Kostenersparnis hinausgeht und dabei hilft, die Lebensqualität der verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu sichern. Gemeinsam mit unserem Experten Maik Marx legen wir dar, warum eine stabile Energieversorgung in Pflegeheimen nicht nur wichtig, sondern lebensnotwendig ist. Wir sprechen über die vielfältigen Energiekosten, die durch die 24/7-Betriebsstruktur und die medizinischen Geräte in diesen Einrichtungen entstehen und die Notwendigkeit, diese durch nachhaltige und stabile Lösungen zu ersetzen. Die Herausforderungen und Risiken, die mit der gegenwärtigen Energieversorgung in Pflegeheimen verbunden sind, werden eingehend betrachtet. Dabei enfatizieren wir die Schwächen herkömmlicher Notstromaggregate, die oft unzuverlässig und nicht ausreichend gewartet werden, und zeigen auf, wie innovative Solartechnologie in Kombination mit leistungsstarken Batteriespeichern diese Probleme lösen kann. Wir erläutern, wie durch intelligente Systeme, die schnell und nahtlos auf Stromausfälle reagieren, die Versorgungssicherheit der Einrichtungen erhöht werden kann und Patienten ununterbrochen mit Energie versorgt werden, was zu einem echten Quantensprung in der Notfallversorgung führt. Darüber hinaus analysieren wir die ökonomischen Vorteile einer Investition in Solarenergie und wie Pflegeheime durch die Reduzierung ihrer Energiekosten erhebliche Einsparungen erzielen können. Die Amortisationszeit für Investitionen in Solaranlagen ist oft nur vier bis sechs Jahre, was nicht nur die finanzielle Belastung verringert, sondern auch den sozialen Trägern ermöglicht, das gesparte Geld zur Verbesserung der Pflegequalität und der Mitarbeiterbedingungen zu verwenden. Ein weiterer Punkt, den wir hervorheben, ist die Verfügbarkeit spezifischer Fördermittel, die es sozialen Einrichtungen erleichtern, den Umstieg auf Solarenergie zu realisieren. Die Diskussion dreht sich auch um das Image der Pflegeeinrichtungen, die durch den Ausbau nachhaltiger Energiequellen nicht nur verantwortungsbewusst handeln, sondern auch das Vertrauen sowohl von Angehörigen als auch von potenziellen Angestellten stärken können. Durch die Investition in Solarenergie positionieren sich Pflegeheime als modern und zukunftsorientiert und heben ihre Attraktivität im Wettbewerb um qualifiziertes Personal. Trotz der zahlreichen Vorteile, die Solarenergie in Pflegeheimen bietet, thematisieren wir auch die praktischen Herausforderungen, die oft in der Trägheit und Bürokratie großer Träger liegen. Gemeinsam erörtern Maik und ich, wie Solarsorglos Institutionen dabei unterstützt, diesen Prozess zu vereinfachen – von der ersten Analyse über die Fördermittelberatung bis hin zur schlüsselfertigen Installation von Solaranlagen. Abschluss und Fazit der Episode verdeutlichen die Bedeutung von Solarenergie als integralen Bestandteil eines zukunftssicheren Pflegekonzepts, bei dem die Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und das soziale Engagement Hand in Hand gehen. 00:00:05 Einführung in die Solarenergie für Pflegeheime 00:03:03 Die Rolle von Batteriespeichern 00:04:27 Wirtschaftlichkeit der Solaranlagen 00:06:04 Förderungen für soziale Einrichtungen 00:06:56 Nachhaltigkeit und Image von Pflegeheimen 00:08:00 Hürden bei der Umsetzung 00:09:03 Schlussfolgerungen und Ausblick
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    10 分
  • #42 Die Akku Revolution LFP, Natrium Ion & die Speicher der Zukunft
    2026/05/08
    In dieser energiegeladenen Folge des Solarsorglos-Podcasts beleuchten wir die entscheidende Verbindung zwischen Solarenergieerzeugung und der sinnvollen Speicherung von Strom. Unser Chefvisionär Maik Marx erklärt, wie wichtig es ist, nicht nur sauberen Strom zu erzeugen, sondern diesen auch jederzeit verfügbar zu machen. Insbesondere wird der Fokus auf modernste Speichertechnologien gelegt, die es ermöglichen, auch nachts oder an trüben Wintertagen auf Sonnenstrom zurückzugreifen. Wir beginnen mit der grundlegenden Frage der Energieunabhängigkeit. Eine Solaranlage auf dem Dach ist der erste Schritt, doch um wirklich vom Stromproduzenten zum souveränen Energiemanager zu werden, benötigt man den richtigen Speicher. Maik erklärt, warum dieser der zentrale Bestandteil der persönlichen Energiewende ist und was hierbei zu beachten ist. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Lithium-Ionen-Batterien, die sich zwar unter demselben Namen zusammenfassen lassen, sich aber grundlegend in ihrer Chemie und damit in ihren Eigenschaften unterscheiden. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist der Unterschied zwischen Lithium-Eisenphosphat (LFP) und Nickel-Mangan-Kobaltoxiden (NMC). Während NMC-Zellen hohe Energiedichten erreichen und für ihren Einsatz in Elektroautos beliebt sind, bringt ihre chemische Zusammensetzung einige Sicherheitsbedenken mit sich. Maik skizziert die Nachteile von NMC, einschließlich der begrenzten Lebensdauer und der Risiken durch thermisches Durchgehen. Im Gegensatz dazu sind LFP-Zellen sicherer, langlebiger und ethisch unbedenklicher, da sie ohne kritische Rohstoffe wie Kobalt auskommen. Daraufhin gehen wir einen Schritt weiter und diskutieren die durchbrechenden Innovationen in der Batteriespeicher-Technologie. Maik führt den Begriff der Natrium-Ionen-Batterien ein, die bereits in den Startlöchern stehen und sich durch Kosteneffizienz sowie eine ausgezeichnete Leistung bei verschiedenen Temperaturen auszeichnen. Dies könnte die Märkte für stationäre Heimspeicher revolutionieren. Darüber hinaus wird das Thema der Feststoffbatterien angesprochen, die eine noch höhere Energiedichte und Sicherheit versprechen, jedoch noch Entwicklungsaufwand benötigen, bevor sie auf den Markt kommen. Für groß angelegte Anwendungen werden auch Redox-Flow-Batterien thematisiert, die sich als ideal für die Speicherung großer Energiemengen anbieten und sich durch ihre Flexibilität und Sicherheit auszeichnen. Mike hebt hervor, dass das Potenzial dieser Technologien große Auswirkungen auf die gesamte Energieversorgung haben könnte. Abschließend gibt Maik konkreten Rat für Verbraucher, die über den Kauf eines Speichers nachdenken: Wähle einen hochwertigen LFP-Speicher eines etablierten Herstellers. Mit dieser Technologie führt man die Energiewende im eigenen Zuhause erfolgreich fort, profitiert von Sicherheit und Langlebigkeit und kann sprungbereit in die Zukunft blicken. Diese Folge gibt wertvolle Einblicke in die Welt der Batteriespeicherung und bietet einen Ausblick auf kommende Technologien, während sie gleichzeitig die Bedeutung der richtigen Entscheidungen für die persönliche und gesellschaftliche Energiewende unterstreicht. In der nächsten Episode werden wir uns mit der Nutzung von Solarenergie in Pflegeheimen befassen und erörtern, wie soziale Einrichtungen nachhaltig und sicher mit Sonnenstrom betrieben werden können. 00:00:05 Einführung in die Energiewende 00:01:06 Lithium-Ionen-Technologien im Vergleich 00:02:54 Vorteile von Lithium-Eisenphosphat 00:04:59 Zukunft der Batterie: Natrium-Ionen 00:06:24 Der Traum von Feststoffbatterien 00:07:56 Exotische Technologien für große Speicher 00:09:04 Kaufberatung für Heimspeicher
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    11 分