Zwangsstörung - das Leitliniengespräch 2/3
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Fokus Zwangsstörungen – Teil 2: Die therapeutische Klaviatur
Im zweiten Teil unserer kollegialen Update-Reihe widmen wir uns der praktischen Umsetzung der S3-Leitlinie in der Therapie. Wir diskutieren, warum die Zwangsstörung in der Behandlung oft einen „langen Atem“ erfordert und welche Strategien die höchste Evidenz für den klinischen Erfolg bieten.
Themenschwerpunkte dieser Folge:
Psychotherapie als First-Line: Warum die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) mit Exposition und Reaktionsmanagement (ERP) der Goldstandard ist und welche Rolle das „In-vivo“-Training spielt.
Pharmakotherapie-Nuancen: Die Besonderheiten beim Einsatz von SSRI. Warum wir bei Zwängen oft deutlich höhere Dosierungen benötigen als in der Depressionsbehandlung und wie man die lange Latenzzeit bis zum Wirkungseintritt (bis zu 12 Wochen) klinisch überbrückt.
Kombination vs. Monotherapie: Strategien für den Behandlungsstart und Kriterien für die Ergänzung von Medikation zur Psychotherapie.
Augmentation bei Teil-Response: Ein kurzer Ausblick auf leitliniengerechte Augmentationsstrategien mit Antipsychotika der zweiten Generation (z. B. Risperidon oder Aripiprazol).
Referenzgrundlage:
S3-Leitlinie Zwangsstörungen (2022) – Kapitel 4 (Psychotherapie) & Kapitel 6 (Pharmakotherapie).
Gestaltet den Podcast mit!Habt ihr spezifische Fragen zu Dosierungsschemata, Anregungen zur Komplexität oder Themenwünsche für kommende Updates? Wir freuen uns über eure Impulse für unsere kollegiale Runde.
Kontakt:E-Mail: andtheRobots@web.de