エピソード

  • Walzer- und Wachstumsversprechen 3D-Druck und Geothermie. SBO-CEO Klaus Mader:
    2026/08/20
    Halbjahresbilanz! CEO Klaus Mader beschreibt SBO als im Wandel vom Ölfeldausrüster zum Hochpräzisionstechnologiekonzern. Er spricht über die Auswirkungen der Lage in der Straße von Hormuz auf den Ölmarkt und die Belastungen für Lieferungen in den Nahen Osten. Für SBO ist vor allem ein stabiler Ölpreis von 70 bis 90 Dollar wichtig; außerdem verweist er auf den steigenden Auftragsbestand und Investitionen in 3D-Metalldruck, Hochleistungswerkstoffe und Geothermie.
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  • CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst - mit AVIC "im Auge eines geopolitischen Sturms"
    2026/08/19
    ACC wächst, doch die Lieferkette hält nicht Schritt. Fehlende Bauteile lassen halbfertige Produkte im Lager liegen. CFO Florian Heindl erwartet deshalb ein stärkeres zweites Halbjahr. CORE soll die EBIT-Marge ab 2027 auf mindestens 8 % steigern. Das neue Werk kostet 120 Mio. Euro. Zugleich rückt der chinesische Mehrheitseigentümer AVIC FACC geopolitisch in den Fokus. Heindl sieht den Konzern "im Auge eines geopolitischen Sturms".
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  • Frequentis auf Rekordfrequenz: Milliardenchance in den USA. Vom Tower bis zur Drohne: Frequentis funkt auf Wachstum
    2026/08/11
    Frequentis funkt auf Rekordfrequenz: Im ersten Halbjahr 2026 steigt der Umsatz um 45,8 %, der Auftragseingang um 17 %, der Auftragsbestand liegt erstmals über 800 Mio. Euro. CEO Norbert Haslacher bremst trotzdem die Euphorie, denn Großprojekte wurden aus dem zweiten Halbjahr vorgezogen. Besonders spannend bleibt die US-Flugsicherung: Von einem Modernisierungsprogramm über 12,5 Mrd. USD hält Frequentis in den kommenden 15 Jahren ein adressierbares Volumen von 1,5 bis 2 Mrd. USD für erreichbar. Beim Thema Drohnen setzt Frequentis auf die Datendrehscheibe zwischen Sensorik, Freund-Feind-Erkennung und Abwehr. Haslacher sagt klar: Ganz Europa gegen Drohnen abzuschirmen, sei weder finanzierbar noch technisch realistisch. Gleichzeitig investiert Frequentis bewusst hohe Millionenbeträge in 5G-MCX und FRMCS. Der Ausblick bleibt vorsichtig: rund 15 % Umsatzwachstum und etwa 7 % EBIT-Marge für 2026. Funkstille? Im Geschäftsmodell jedenfalls keine Option. ATM steht für "Air Traffic Management", auf Deutsch ungefähr Luftverkehrsmanagement. Was ist der Unterschied zu Air Traffic Control, also der eigentlichen Flugverkehrskontrolle durch die Lotsen?
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  • Harald Hagenauer, IR Österreichische Post: "Ein Standbein alleine reicht nicht. Wir liefern ein Susi-Sorglos-Paket"
    2026/08/07
    Vom Briefträger zum Logistik-, Bank- und inzwischen auch Mobilfunkkonzern: Die Österreichische Post sortiert ihr Geschäftsmodell rund um Yellow, Bank99 und E-Commerce kräftig um. "Wir wollen als Dienstleister für die Bürger da sein", so IR Harald Hagenauer. Das erste Halbjahr weist einen Umsatz von plus 3,8 % auf, aber eben auch ein EBIT-Minus von 22 %. Wachstumsjahr oder Ergebnisproblem? E-Commerce & Logistics wächst beim Umsatz um 11,5, das EBIT sinkt trotzdem um 14 %. "Wir haben eine Margen-Delle, gehen aber verstärkt ins E-Commerce-Fulfillment und bieten ein Susi-Sorglos-Paket für jede Firma. Denn ein Standbein alleine reicht nicht." Beim Closing von euShipments wurden 55 Mio. Euro Kaufpreis genannt, der Halbjahresabschluss weist 70,2 Mio. Gesamtgegenleistung aus.
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  • Alois Wögerbauer (3 Banken Generali): "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen"
    2026/08/06
    Alois Wögerbauer (3 Banken Generali) sieht noch immer keine Euphorie bei den Anlegern. Er schätzt diese Skepsis: "Die zunehmende Marktbreite stimmt uns zuversichtlich. Aus meiner Sicht haben die Börsen die Unternehmensergebnisse zu Recht höher gewichtet als die Risiken der Geopolitik." Künstliche Intelligenz ist, ganz klar, "ein wesentlicher Treiber und eine wesentliche Stütze der Konjunktur". Ob sich die voluminösen Investitionen auszahlen werden, wie jüngst bei Palantir mit eigenem Rechenzentrum, bleibt abzuwarten. "Man kann KI nicht ignorieren, darf aber nicht nur darauf setzen." So profitiert der ATX stark von den Bankaktien. Allgemein hebt Alois Wögerbauer für Österreich die gute Entwicklung der Wiener Börse hervor und rät in den Depots und Anlegerstrategien zu Diversifikation und einem langfristigen Blick.
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  • Faser-Reset bei Lenzing: Mehr Hygiene, weniger Mode - Vlies statt Verlust
    2026/08/05
    Lenzing zieht beim Konzernumbau die Fasern straffer: Unter der Strategie "Grow Nonwovens, Reset Textiles" verabschiedet sich der Spezialfaserhersteller von margenschwachen Standardtextilien und setzt stärker auf Vliesstoffe für Hygiene, Filter und technische Anwendungen. CEO Georg Kasperkovitz und CFO Mathias Breuer erklären, wie Werksschließungen und zusätzliche Einsparungen von 120 Mio. Euro die Profitabilität heben sollen. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz auf 1,27 Mrd. Euro, das EBITDA lag bei 239,2 Mio. Euro und das EBIT bei 83,7 Mio. Euro. Der Gewinn nach Steuern hat sich auf 35,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Neues Eigenkapital und zusätzliche Finanzierungen sollen den Umbau absichern. Das Ziel: mehr Premium, mehr Nonwovens und weniger Modeabhängigkeit sowie mittelfristig eine EBITDA-Marge von 20 bis 25 %. Vom Holz zur Faser, von der Faser zur Marge: Lenzing spinnt den Konzernfaden neu.
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  • AMAG HJ26 - Ergebnis steigt, negativer Cashflow - CFO Claudia Trampitsch: "Das ist ein temporärer Effekt"
    2026/07/30
    AMAG steigert Umsatz, EBITDA und Gewinn deutlich. Trotzdem rutscht der Free Cashflow auf -76 Mio. Euro. CFO Claudia Trampitsch erklärt die Kapitalbindung. Sie spricht über Aluminiumpreise, US-Zölle und neue Wachstumsmärkte. Beim Jahresausblick bleibt die Finanzvorständin vorsichtig.
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  • Zumtobel-CFO Thomas Erath über die Jahreszahlen: "Wir hoffen, dass wir am unteren Ende des Zyklus angekommen sind"
    2026/07/16
    Thomas Erath, CFO der Zumtobel-Gruppe, ordnet das Jahresergebnis als schwach ein: Der Umsatz ging leicht zurück, der Gewinn fiel auf rund eine Million Euro. Operativ entwickelte sich das Geschäft regional unterschiedlich, mit Rückgängen in mehreren europäischen Märkten und Zuwächsen in Amerika sowie im Nahen Osten und Afrika. Für das kommende Jahr plant Zumtobel Investitionen von 45 bis 50 Millionen Euro, vor allem in Maschinen, Technologien und neue Produkte. Kapitalmaßnahmen sind nicht vorgesehen, und das Unternehmen sieht sich mit rund 430 Millionen Euro Eigenkapital solide aufgestellt.
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