Wie viel Dystopie verträgt Star Trek?
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Gene Roddenberry hat mit Star Trek eine Welt kreiert, in die wir uns gerne hineinträumen: eine Zukunft, in der rechtschaffende und gutherzige Menschen durchs Weltall reisen, neugierig und wertschätzend andere Kulturen kennenlernen und ihr Motto „Wir kommen in Frieden“ sehr wichtig und ernst nehmen – meistens jedenfalls.
Anhand von Autor Harlan Ellisons ursprünglicher Drehbuchfassung der legendären Episode „The City on the Edge of Forever“ und weiteren Beispielen werfen wir diesmal einen Blick auf Roddenberrys Vorstellung einer optimistischen Zukunftsvision.
Dabei stellen wir uns die Frage: Wie düster wollen wir Star Trek eigentlich haben? Und ist das Franchise wirklich so utopisch wie viele Fans und Kritiker*innen behaupten? Ist die Sternenflotte wirklich ein erstrebenswertes Ideal?