『Wie kommt Neuro-Biodiversität eigentlich in den Unternehmensalltag?』のカバーアート

Wie kommt Neuro-Biodiversität eigentlich in den Unternehmensalltag?

Wie kommt Neuro-Biodiversität eigentlich in den Unternehmensalltag?

無料で聴く

ポッドキャストの詳細を見る
Wie kommt Neuro-Biodiversität eigentlich in den Unternehmensalltag? Im zweiten Teil des Gesprächs mit Markus Götz wird es konkret: Julie und Walter nehmen ihn in die Pflicht, aus dem philosophischen Überbau von Teil 1 handfeste erste Schritte für Führungskräfte und HR abzuleiten. Herausgekommen ist eine Folge über psychologische Sicherheit, Führungshaltung und die Frage, warum gute Führung für neurodivergente Menschen am Ende gute Führung für alle bedeutet. Wer Teil 1 noch nicht gehört hat: unbedingt nachholen – auch wegen der Outtakes. Takeaways – Vor jeder Maßnahme steht das Why: Warum wollen wir das eigentlich? Ohne echte Haltung dahinter bleibt Neurodiversität ein PR-Strohfeuer, das Mitarbeitende sofort durchschauen.
 – Neuroinklusion ist kein Change-Projekt mit Enddatum. Wer am 1. Juli startet und am 31.12. „fertig" sein will, hat das Prinzip nicht verstanden.
 – Auch ohne CEO-Mandat lässt sich anfangen: Der eigene Handlungsspielraum ist oft kleiner als gewünscht, aber größer als gedacht – erst Mitstreiter suchen, dann skalieren.
 – Kleine Unternehmen kommen häufig über den konkreten Menschen dorthin, nicht übers Menschenbild: Da sitzt jemand auf einer schwer ersetzbaren Position, also baut man den Arbeitsplatz um ihn herum.
 – Psychologische Sicherheit zeigt sich an den Fragen, die gestellt werden dürfen: „Arbeitest du gerne hier?" oder „Darf dieses Projekt scheitern?" – beides wird meist vermieden, weil man die Antwort fürchtet.
 – Schwächen zuzugeben kostet keine Autorität, sondern schafft sie. Voraussetzung ist allerdings, dass die Führungskraft ihre eigene Führungslegitimation geklärt hat.
 – Freiräume zahlen sich wirtschaftlich aus: Walter erzählt, wie aus einem abgelehnten Kundenanruf ein komplett neues Geschäftsfeld entstanden ist. Markus ergänzt Beispiele von Harley-Davidson und einem Ingenieurbüro, das Mitarbeiter-Ideen fördert, statt sie zu binden.
 – Nicht alles ist messbar – und der Versuch, es trotzdem zu tun, erzeugt Scheinsicherheit. Erst loslaufen, dann gemeinsam mit dem Team überlegen, woran man Verbesserung erkennt.
 – Führung als Dienstleistung: „Ich bin die Ressource meiner Mitarbeiter, nicht umgekehrt." Wo das gilt, braucht niemand ein Outing, um zu sagen, was er oder sie zum Arbeiten braucht. Chapters 00:00 Rückblick auf Teil 1 – von Homo economicus zur Neuro-Biodiversität
 02:13 Der erste Schritt: Was ist es uns wert und warum machen wir das?
 04:22 Unterschiedliche Auslöser – vom Gründer-Why bis zu hohen Krankenständen
 06:08 Handlungsspielraum ausloten, ohne sich die Finger zu verbrennen
 08:56 Walters Einwurf: Wie kleine Unternehmen es angehen
 11:32 Die Fragen, die nie gestellt werden – „Arbeitest du gerne hier?"
 13:07 „Darf dieses Projekt scheitern?"
 13:44 Praxisbeispiel: Zweierbüro für einen autistischen Mitarbeiter
 14:41 Konkret gefragt: Was rätst du einer Führungskraft mit 20 Leuten?
 17:20 Die Insel im Unternehmen – psychologische Sicherheit im Team schaffen
 19:23 Fehler und Schwächen zugeben als Führungskraft
 23:00 Stärken statt Kompetenzen: Positive Leadership in der Praxis
 25:50 Walters Beispiel: Wie aus einem abgelehnten Anruf die Kimma-App wurde
 29:21 Harley-Davidson und ein Ingenieurbüro, das Ideen seiner Leute finanziert
34:31 Warum Ehrlichkeit nach oben Kommunikationskompetenz braucht
 38:35 Loslaufen ohne Metriken – und erst danach über Messbarkeit reden
 42:30 „Epic Shit" statt Verwaltung: Vision im Kleinen
 43:53 Führungslegitimation, Antreiber und eigene Denkverzerrungen
 45:16 Loslassen lernen – Markus über den eigenen Start als Führungskraft
 47:50 Servant Leadership: Führung als Dienstleistung am Team
 50:17 Reibflächen im Team moderieren statt Druck erzeugen
 51:37 Zusammenfassung: Was Führungskräfte konkret mitnehmen
 55:56 Warum es in diesem Modell kein Outing braucht Mehr zu unserem Gast Markus Götz – systemisch denkender Generalist sowie Innovations- und Transformationsbegleiter, der über Neurocatalyst und die EUPONS-Initiative wissenschaftliche und unternehmerische Perspektiven auf Neurodiversität zusammenführt. LinkedIn: linkedin.com/in/markuskarlgötz Mehr zu den Hosts Julie Simstich (Psychologin & Organisationsexpertin): hirnzigartig.at
 Walter Marinelli (Kreativ-Profi & persönlicher Experte): marinelli.de Keywords Neurodiversität, Neuro-Biodiversität, ADHS im Beruf, psychologische Sicherheit, Führungskräfteentwicklung, Servant Leadership, Positive Leadership, Stärkenorientierung, Unternehmenskultur, Change Management, Fehlerkultur, HR, Neuroinklusion, Menschenbild, Vertrauensführung
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
まだレビューはありません