Wie aus 11 % Verlust 80 % werden: die teuerste Lehrstunde des Jahres
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Wie kann aus einem schlechten Börsentag ein Totalschaden werden?
Ein Konzern meldet 112 Milliarden Dollar Quartalsgewinn — den höchsten, den ein Unternehmen jemals ausgewiesen hat — und die Aktie fällt um sieben Prozent. Der Grund steht eine Zeile tiefer: Der freie Cashflow ist erstmals negativ, weil die KI-Investitionen 42 Prozent des Umsatzes erreichen. In derselben Woche bricht Koreas Kospi um 10,8 Prozent ein, und viele Privatanleger dort verlieren achtzig Prozent — weil sie zweifach gehebelte Produkte hielten, deren Prospekt einen Anlagehorizont von einem Tag nennt. Dazu: 30-jährige US-Anleihen bei rund 5,2 Prozent, so hoch wie zuletzt im Sommer 2007, und ein Gold, das mitten im Krieg 28 Prozent unter seinem Januar-Hoch liegt.
Mit dabei: das Rechenbeispiel, das erklärt, wie aus einem Prozent Indexverlust vier Prozent im gehebelten Produkt werden. Eine Auswertung von J.P. Morgan, nach der das Vermögen in Hebel-ETFs von acht auf über 50 und zurück auf 16 Milliarden Dollar lief. Und die Frage, wer an den Märkten eigentlich die Preise macht, wenn rund die Hälfte des Optionsvolumens noch am selben Tag ausläuft.
Mehr Informationen: hac.de · HAC Geldanlage-Butler: hac.de/digitale-vermoegensverwaltung/
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.