Wie alles begann: Vision, Mut und die Gründung von Max Dörr Förderanlagen
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In der ersten Folge unseres Jubiläumspodcasts nehme ich – Lia, zuständig für das Marketing der Firmen Dörr – euch mit an den Anfang unserer Unternehmensgeschichte. 2026 ist ein ganz besonderes Jahr: Wir feiern 60 Jahre Max Dörr Förderanlagen und 25 Jahre Thomas Dörr Küchensysteme. Diese Meilensteine haben uns dazu inspiriert, die Vergangenheit noch einmal lebendig werden zu lassen und die Geschichten unserer Familie festzuhalten: in Form einer kleinen Podcast‑Serie.
Da wir Max Dörr heute leider nicht mehr persönlich fragen können, freue ich mich umso mehr, dass sein Sohn Thomas Dörr in dieser Episode mein Gesprächspartner ist. Gemeinsam reisen wir zurück in die Vergangenheit und blicken auf die Wurzeln eines Unternehmens, das bis heute von handwerklicher Leidenschaft, Mut und Durchhaltevermögen geprägt ist.
Thomas erzählt von der Kindheit seines Vaters Max, der in sehr einfachen Verhältnissen als vierter Sohn einer Bauernfamilie in Schlierstadt nahe Osterburken aufwuchs. Wir erfahren, wie er nach acht Jahren Volksschule zunächst eine Schreinerlehre begann, später zum Schlosser umschulte und schließlich seine Meisterprüfung ablegte – immer getrieben vom Wunsch, mehr zu erreichen und seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.
Ein großer Teil dieser Geschichte gehört aber auch Ria Dörr, der Ehefrau von Max und Mutter von Thomas. Ohne ihre kaufmännische Stärke, ihre Energie und ihre Beharrlichkeit – besonders im Umgang mit Banken – wäre der Weg in die Selbstständigkeit kaum möglich gewesen. Sie übernahm Buchhaltung, Organisation und Finanzen, kochte für Familie und hielt privat wie beruflich alles zusammen.
Thomas berichtet, wie Max über Stationen bei Bleichert in Osterburken und Gebhard Fördertechnik in Sinsheim in die Welt der Förderanlagen fand. Nach dem tragischen Unfall seines damaligen Chefs wagten Max und Ria 1966 den Schritt in die Selbstständigkeit – zu einem Zeitpunkt, als Thomas gerade einmal fünf Tage alt war. Die ersten Förderbänder entstanden damals im angemieteten Bahnhofsschuppen in Eppingen‑Richen, buchstäblich nach Kreidezeichnungen auf dem Boden.
Wir sprechen darüber, welche Werte Max als Unternehmer lebte: kompromisslose Qualität, harter Arbeitseinsatz, Zuverlässigkeit und ein tiefes Verantwortungsgefühl gegenüber Kunden und Mitarbeitenden. Auch über die frühen Chancen und Herausforderungen wird offen gesprochen, von Geldknappheit über Marktveränderungen bis hin zu den ersten großen Kunden, etwa aus der Automobilindustrie oder der Zeitungsbranche.
Thomas gibt außerdem ganz persönliche Einblicke: Wie Mitarbeitende und Kunden seinen Vater erlebten, welche Stärken und Eigenheiten ihn ausmachten, was Max heute stolz machen würde und welche Erwartungen er an die nächste Generation hatte. Es wird deutlich, dass die Geschichte des Unternehmens immer auch eine Geschichte des Zusammenhalts war: geprägt von Mut, Fleiß, Ehrlichkeit und familiären Werten.
Zum Ende der Folge teile ich einen Satz aus einer E‑Mail von Thomas, der mich besonders berührt hat: „Ich habe meine Kindheit eben nochmal durchlebt. Danke!“ Ein schöner Moment, der zeigt, wie viel Herz in dieser Folge steckt.
In der nächsten Episode sprechen wir mit Thomas über seinen eigenen Einstieg ins Unternehmen, seine Erfahrungen und die Entwicklung der Firma in den folgenden Jahrzehnten.
Mehr Bilder, Zusatzmaterial und Hintergrundinfos findet ihr außerdem auf unseren Websites: www.max-doerr.de und www.t-td.de sowie auf unseren Social-Media-Kanälen.
Vielen Dank fürs Zuhören und viel Freude mit dieser ersten, sehr persönlichen Folge.