『Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel』のカバーアート

Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel

Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel

著者: Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich; Dr Martin Bethke
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2026年5月12日まで。4か月目以降は月額1,500円で自動更新します。

概要

Transformation, Wirtschaft, ESG, Leadership, Change, Zukunft: Dieser Podcast spricht über die großen Veränderungsfragen unserer Zeit. Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich (Leuphana Universität) und Dr. Martin Bethke (Butterfly Effect Consulting) verbinden Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Mit Gästen aus Forschung und Wirtschaft diskutieren sie komplexe Herausforderungen, echte Erfahrungen und umsetzbare Lösungsansätze. Für Geschäftsführer:innen, Führungskräfte, Change Manager:innen und alle, die Wandel verstehen und gestalten wollen.Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich; Dr Martin Bethke 科学
エピソード
  • Von der Berichterstattung zur Transformation: Wie Nachhaltigkeit Organisationen wirklich verändert - mit Prof. Dr. Laura-Marie Edinger-Schons
    2026/04/19
    Was passiert, wenn Nachhaltigkeit nicht länger als Add-on oder Berichtspflicht verstanden wird, sondern als Teil von Strategie, Steuerung und organisationaler Transformation? Darüber sprechen sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in dieser Folge mit Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Professorin für nachhaltiges Wirtschaften und Chief Sustainability Officer der Universität Hamburg. Ausgangspunkt ist eine provokante These: Gehört die Zukunft eher den CFOs als den CSOs? Im Gespräch wird schnell klar, dass die Antwort nicht in einem Entweder-oder liegt, sondern in einer neuen Verbindung von Nachhaltigkeit, Finanzen, Daten und strategischer Führung. Laura Marie Edinger-Schons zeigt, warum Unternehmen und Organisationen heute nicht weniger, sondern mehr Steuerungsfähigkeit brauchen – und weshalb Nachhaltigkeit gerade dann relevant wird, wenn Unsicherheit, Kostendruck und Komplexität zunehmen. Es geht um doppelte Wesentlichkeit als Strategietool, um den sinnvollen Umgang mit Komplexität, um die Aktivierung von Mitarbeitenden und um die Frage, wie Transformation trotz Backlash, Widerstand und politischer Polarisierung gelingen kann.Die wichtigsten Takeaways✅ Nachhaltigkeit wird in Zukunft weniger eine isolierte CSO-Funktion sein, sondern stärker in Finanzen, Strategie, Controlling, Einkauf und Risikomanagement integriert. Die eigentliche Bewegung geht also Richtung Hybridkompetenz – nicht weg von Nachhaltigkeit. ✅ Die spannende Frage ist nicht nur, was Nachhaltigkeit kostet, sondern was es Organisationen kostet, Nachhaltigkeit zu ignorieren. Das Gespräch macht deutlich, dass Daten, Transparenz und Szenarienfähigkeit zu Resilienzfaktoren werden. ✅ Doppelte Wesentlichkeit ist kein bloßes Reportingwerkzeug. Richtig eingesetzt, ist sie Strategiearbeit, weil sie Impacts, Risks und Opportunities sichtbar macht und mit Stakeholder-Perspektiven verbindet. ✅ Transformation scheitert selten nur an Zielen. Häufig scheitert sie daran, dass Organisationen Mitarbeitende nicht wirklich einbeziehen, Komplexität zu stark vereinfachen oder Nachhaltigkeit vom Kerngeschäft abtrennen. ✅ Wer Wandel gestalten will, darf nicht im Problembewundern stecken bleiben. Entscheidend ist, Handlungsspielräume zu identifizieren, Blockaden aufzulösen und auch in konflikthaften Situationen den Dialog zu suchen. ✅ Angemessene Komplexität ist ein Schlüsselbegriff dieser Folge: Eine Zahl allein reicht selten, um Transformation sinnvoll zu steuern. Es braucht ein Maß an Vereinfachung, das Orientierung schafft, ohne Realitäten zu verzerren.Kapitel00:00 – Begrüßung, Vorstellung & These03:21 – Warum die Zukunft eher in Hybridrollen zwischen Finanzen, Strategie und Nachhaltigkeit liegt04:45 – Forschung und Umsetzung zugleich: Lauras Doppelrolle an der Universität Hamburg11:08 – Backlash, Purpose und Widerstand: der schwierige Start als CSO in Hamburg17:48 – Business Case statt Symbolik: Was Unternehmen aus Nachhaltigkeit strategisch gewinnen können23:13 – „You cannot manage what you cannot measure“ – und warum eine Zahl allein trotzdem nicht reicht26:32 – Doppelte Wesentlichkeit als Strategietool statt bloßes Reportinginstrument32:30 – Das neue Berufsfeld Nachhaltigkeit: Welche Kompetenzen künftig wirklich zählen38:37 – Triple Transformation: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Organisationsentwicklung zusammendenken42:16 – Motivation, Wirksamkeit und Resilienz in schwierigen Zeiten46:15 – Vom Problem zur Lösung: Photovoltaik, Handlungsspielräume und produktiver Dialog48:47 – „Fall in Love with a Problem“: Warum komplexe Probleme auch Chancenräume sind53:32 – Dialog statt Abwertung: Was Bildung, KI und Social Media mit Transformation zu tun habenShownotes & LinksLaura Marie Edinger-Schons auf LinkedInLaura Marie Edinger-Schons Forschung Universität HamburgHannah Trittin-Ulbrich auf LinkedInHannah Trittin-Ulbrich Forschung LeuphanaMartin Bethke auf LinkedInMartins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
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    57 分
  • Wirtschaft und Nachhaltigkeit im Wandel: Prioritäten, Herausforderungen und Chancen
    2026/04/03

    summary


    In dieser Folge reflektieren Hannah Trittin und Martin Bethke über die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Podcast, die Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Narrativen und Kommunikation sowie die zukünftigen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft im Jahr 2026.

    Im Zentrum stehen die Fragen, warum Nachhaltigkeit heute weniger ein Erkenntnisproblem als vielmehr ein Priorisierungs-, Führungs- und Kommunikationsproblem ist, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit und gesellschaftlichem Gegenwind umgehen und weshalb das Thema zunehmend unter den Begriffen Risiko, Resilienz und Zukunftsfähigkeit verhandelt wird.

    Die Folge verbindet wissenschaftliche Einordnung mit unternehmerischer Praxis und zeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.

    Die wichtigsten Takeaways

    ✅ Nachhaltigkeit scheitert 2026 nicht an fehlendem Wissen, sondern an Priorisierung, Übersetzung, Führung und Kommunikation.

    ✅ Die eigentliche Herausforderung ist systemisch. Unternehmen, Politik und Gesellschaft wirken zusammen, während planetare Grenzen den realen Rahmen setzen, innerhalb dessen Wirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig organisiert werden kann.

    ✅ Der Begriff „Nachhaltigkeit“ erzeugt bei vielen Menschen inzwischen Reaktanz. Entscheidend wird deshalb, den Nutzen konkreter, verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen zu kommunizieren.

    ✅ Viele Unternehmen sprechen öffentlich vorsichtiger über Nachhaltigkeit, arbeiten intern aber weiter an denselben Themen: Ressourcen, Risiken, CO₂, Geschäftsmodellrobustheit und Finanzierung.

    ✅ Nachhaltigkeit wird stärker als Risiko- und Resilienzthema gerahmt. Das macht es anschlussfähiger für Unternehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass aus Aufbruch eine reine Defensivhaltung wird.

    ✅ Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits ernsthaft begonnen haben, werden weitermachen – nicht aus regulatorischem Pflichtgefühl, sondern weil sie den wirtschaftlichen, strategischen und gesellschaftlichen Wert erkannt haben.

    Kapitel

    00:00 Einleitung und Rückblick auf den Podcast

    01:16 Reflexion der bisherigen Gespräche und Erkenntnisse

    02:45 Nachhaltigkeit: Erkenntnis- vs. Umsetzungsprobleme

    04:12 Systemdenken und gesellschaftliche Transformationsprozesse

    05:40 Planetare Grenzen und Ressourcenverbrauch

    09:14 Gesellschaftliche Grenzen und gesetzliche Rahmenbedingungen

    11:26 Kommunikation, Narrative und What's in it for me

    16:44 Gesellschaftlicher Gegenwind und gesellschaftliche Narrative

    20:24 Unternehmen, Regulierung und Selbstverpflichtung

    22:47 Resilienz, Risikomanagement und Zukunftsaussichten

    26:24 Positive Perspektiven und Hoffnung für 2026

    30:45 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

    Shownotes & Links

    • Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
    • Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
    • Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
    • Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH




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    39 分
  • Von for-profit zu profit-for: Warum regeneratives Wirtschaften ökonomisches Risikomanagement ist - mit Per Ledermann
    2026/03/20

    Was passiert, wenn ein CEO Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern als Hebel für gesellschaftliche Wirkung versteht?

    In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hanna Trittin mit Per Ledermann, CEO der edding group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.

    Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.

    Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen. Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch voranzuscheitern.

    Die 5 wichtigsten Takeaways

    ✅ Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und Zukunftsfähigkeit.

    ✅ Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen.

    ✅ Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“ Gegensätze seien.

    ✅ Transformation braucht Business Cases statt bloßer Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt — nicht nur, dass es moralisch richtig ist.

    ✅ Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich: Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte, als öffentliche Debatten vermuten lassen.

    ✅ Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff: Voranscheitern.

    Kapitel

    00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann und die provokante Ausgangsthese
    01:38 „Profit for“ statt „for profit“ – Zukunftsmodell oder Luxus?
    04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom Sponsoring zum Kerngeschäft
    13:40 Wie verankert man Wirkung im Unternehmen – und warum ist das so schwer?
    17:13 Demokratie, Lieferketten und der unsichtbare Business Case sozialer Stabilität
    21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum Brückenbau unterschätzt wird
    28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der Business Case hinter Wirkung
    39:30 Was in der Transformation nicht funktioniert hat – und was andere daraus lernen können
    42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht: Handlungsoptionen in Krisenzeiten
    51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern als Prinzip
    52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die edding-Tinten-Anekdote

    Shownotes & Links

    • Homepage der edding group
    • Per Ledermann auf LinkedIn
    • Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
    • Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
    • Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
    • Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH


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    54 分
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