Warum Schmerz und Gewebeschaden nicht immer zusammenpassen | Podcast #11
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Warum kann eine kleine Verletzung manchmal enorm wehtun, während deutliche Veränderungen an Gelenken, Bandscheiben oder Sehnen bei anderen Menschen kaum Beschwerden verursachen?
Schmerz ist real und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Seine Intensität ist jedoch kein direktes Messgerät dafür, wie stark ein Gewebe geschädigt ist. Gerade bei länger bestehenden Beschwerden spielt auch die Verarbeitung im Nervensystem eine wichtige Rolle.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
- warum Schmerz und Gewebeschaden nicht dasselbe sind
- was der Unterschied zwischen Nozizeption und Schmerz ist
- wie das Nervensystem Schmerzsignale verarbeitet und beeinflusst
- was periphere und zentrale Sensibilisierung bedeuten
- welchen Einfluss Aufmerksamkeit, Erwartungen und Erfahrungen haben können
- warum Schlaf, Stress und Bewegungsverhalten die Schmerzwahrnehmung beeinflussen
- weshalb Veränderungen im MRT oder Röntgenbild nicht automatisch die Ursache von Beschwerden erklären
- warum Schmerz trotzdem immer ernst genommen werden sollte
Dabei geht es weder darum, Schmerzen ausschließlich auf das Nervensystem zu reduzieren, noch strukturelle Veränderungen zu ignorieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Gewebe, Nervensystem, Funktion und individueller Situation.
Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum Schmerz manchmal sehr stark sein kann, obwohl der nachweisbare Gewebeschaden vergleichsweise gering ist und warum es umgekehrt deutliche strukturelle Veränderungen ohne entsprechende Beschwerden geben kann.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
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