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Warum Kinder die Schule verweigern – und wer dann hilft

Warum Kinder die Schule verweigern – und wer dann hilft

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Schulabsentismus – wenn Kinder und Jugendliche wochenlang, monatelang oder sogar jahrelang nicht zur Schule gehen – ist ein wachsendes Problem, das seit der Pandemie deutlich zugenommen hat. In dieser Folge diskutiert BZ-Redakteurin Katharina Meier mit drei Gästen über Ursachen, Hilfsangebote und die Grenzen des Systems. Zu Gast sind die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Freiburg Frau Kaiser, der Lehrer und ASKO-Mitarbeiter Alexander Schwieren sowie Frau Müller – eine Mutter, deren Tochter fast zwei Jahre nicht zur Schule gehen konnte. Im Mittelpunkt steht die bewegende Geschichte von Frau Müllers Tochter: Mit zwölf Jahren hörte sie nach Mobbing-Erfahrungen auf, zur Schule zu gehen. Was folgte, war ein langer Weg durch Beratungsstellen, lange Wartezeiten und schließlich die Kinder- und Jugendpsychiatrie – wo die Diagnosen soziale Phobie und Autismus-Spektrum-Störung gestellt wurden. Welche Rolle spielte die Tagesklinik als „Game Changer"? Und wie hat eine berufstätige Mutter im Schichtdienst diese 20 Monate gemeistert? Die Expertinnen und Experten beleuchten, welche psychischen Erkrankungen hinter Schulabsentismus stecken können – von Depression über Angststörungen bis hin zu unerkannten Lese-Rechtschreib-Störungen – und warum Druck allein selten hilft. Welche Frühwarnzeichen sollten Eltern und Lehrkräfte kennen? Was können Schulen tun, und wo stoßen alle Beteiligten an ihre Grenzen? Und was braucht es politisch, damit betroffene Familien nicht so lange allein kämpfen müssen?
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