Warum Gewohnheiten unser Gehirn verändern | Podcast #10
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Warum können wir Auto fahren, Schuhe binden oder Treppen steigen, ohne über jeden einzelnen Schritt nachzudenken? Und warum fällt es uns gleichzeitig oft so schwer, vertraute Bewegungen oder Verhaltensweisen zu verändern?
Unser Nervensystem lernt durch Erfahrung und Wiederholung. Abläufe, die wir häufig nutzen, werden zunehmend automatisiert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Neuroplastizität, also die Fähigkeit unseres Nervensystems, sich durch Erfahrungen und Lernen zu verändern.
In dieser Folge geht es unter anderem darum:
- wie Gewohnheiten im Gehirn entstehen
- warum Automatisierung für unseren Alltag so wichtig ist
- welche Rolle Wiederholung und Neuroplastizität spielen
- warum auch Bewegungsmuster und Schonhaltungen zur Gewohnheit werden können
- wie Erfahrungen und Erwartungen Bewegung und Schmerz beeinflussen
- weshalb Fehler ein wichtiger Bestandteil des Lernens sind
- warum Variation ebenso wichtig sein kann wie Wiederholung
- wie Kinder Bewegungen lernen und warum unser Gehirn auch im höheren Alter veränderbar bleibt
Gewohnheiten sind dabei weder grundsätzlich gut noch schlecht. Sie sind zunächst eine effiziente Lösung unseres Nervensystems für wiederkehrende Aufgaben.
Die spannende Frage lautet deshalb: Was passiert, wenn eine alte Gewohnheit nicht mehr zur aktuellen Situation passt und wie können wir unserem Nervensystem eine neue Alternative anbieten?
Eine Folge über Lernen, Bewegung, Neuroplastizität und darüber, wie sehr das, was wir täglich tun, unser Nervensystem prägt.
🎙️ Alexander Quehenberger Osteopath | Heilpraktiker | Physiotherapeut
📱 Instagram: @osteopathie_quehenberger
🎧 Neue Folgen erscheinen regelmäßig freitags.