Wann bin ich eigentlich Persönlichkeitsgestört? - Am Beispiel vom Narzissmus
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In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia Antoine und Rainer Sachse über ein oft missverstandenes Thema: Persönlichkeitsstile und Persönlichkeitsstörungen.
Statt Persönlichkeit als „gestört“ zu labeln, erklären die beiden, warum es hilfreicher ist, von Kosten und Gewinnen in Beziehungen zu denken. Das alles verdeutlichen die beiden am Beispiel vom Narzissmus. Eine der am meisten falschverstandenen Persönlichkeitsstile -störungen. Die beiden brechen eine Lanze für Narzissten und erklären Ihren Ursprung und was die Kosten und Benefits sind.
Du erfährst:
- warum der Begriff „Persönlichkeitsstörung“ eigentlich irreführend ist
- wie Persönlichkeitsstile entstehen und warum sie nicht angeboren sind
- wie sich Schemata bilden und warum sie im Alltag so stark wirken
- weshalb negative Kindheitserfahrungen spätere Reaktionen oft so intensiv machen
- wie sich bei narzisstischen Strukturen Kritikempfindlichkeit, Selbstzweifel und Kompensation zeigen können
Besonders spannend: Die Folge macht deutlich, dass auffällige Verhaltensweisen oft Überlebensstrategien aus der Biografie sind — und nicht einfach „Fehlverhalten“. Dadurch entsteht mehr Verständnis für sich selbst und andere.
Themen dieser FolgePersönlichkeitsstile · Persönlichkeitsstörungen · Schemata · Beziehungsmotive · Narzissmus · Kritikempfindlichkeit · Manipulation · Authentizität · BeziehungskostenFür wen ist die Folge interessant?
Mehr von der ReiheIn den nächsten Folgen geht es weiter mit weiteren Persönlichkeitsstilen und den Mustern, die Beziehungen prägen.