WIE LEHRKRÄFTE ZU ENGELN WERDEN: DIE HEILENDE KRAFT DER BEZIEHUNGSARBEIT
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In dieser Folge spreche ich mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani – Autorin, Sozialpädagogin und beeindruckende Zeitzeugin, die 1985 als Kind aus dem Iran floh. Mehrnousch nimmt uns mit in ihre Kindheit zwischen persischer Sagenwelt und dem grausamen Zugriff einer islamistischen Diktatur, die versuchte, selbst die Gedanken der Schüler:innen zu kontrollieren. Sie schildert eindrücklich, wie eine absurde Odyssee durch den „Tränenpalast“ der DDR ihrer Familie schließlich das Leben rettete.
Im Zentrum unseres Gesprächs steht die Frage, wie Integration und Heilung gelingen können. Mehrnousch erzählt von ihren persönlichen „Engeln“ – jenen Lehrkräften an der IGH Heidelberg, die über bürokratische Grenzen hinausgingen und ihr durch bedingungslose Empathie den Weg in die Freiheit ebneten. Wir sprechen über die heilende Kraft der Beziehungsarbeit und warum es in jedem Klassenzimmer Menschen braucht, die den „Rucksack“ der Schüler:innen wirklich sehen wollen. Ein bewegendes Beispiel dafür, wie eine einfache Theateraufführung des „Sams“ zum Symbol für Mut und das lang ersehnte Ankommen wurde.
Eine Folge für alle Lehrkräfte und Eltern, die verstehen möchten, wie wertvoll eine pädagogische Haltung ist, die Kindern erlaubt, nach der Trance der Flucht endlich wieder Kind zu sein.
Weiterführende Links:
Instagram-Account von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
Homepage von Mehrnousch Zaeri-Esfahani
Homepage zum Podcast
Instagram-Account von Alex Putzier
Jingles teilweise von pixabay, bearbeitet: The Podcast Intro by Music_Unlimited, Energetic Hip-Hop by Skilsel; Tropic Drift by lilex