WARUM DEIN GEHIRN IMMER WEITER SCROLLEN WILL.... DIE GENETIK HINTER DOPAMIN & CO
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Wir leben in einer Welt voller Reize – von ständigen Benachrichtigungen auf dem Smartphone über 20-Sekunden-Videoclips bis hin zum Multitasking, das zur Normalität geworden ist. Ständige Dopamin-Kicks durch Likes, Benachrichtigungen usw. Handy-, Internet- und Videospielsucht sind real und beruhen auf der Dopamin-Ausschüttung.Warum sollte man die ständigen Dopamin-Schübe reduzieren? Jede Art von Reiz, der zu einem ständigen Dopamin-Schub führt, birgt Suchtpotenzial. Die Dopaminausschüttung im Nucleus accumbens steuert Belohnung und Lernen – sowohl im positiven als auch im süchtig machenden Sinne. Das Gehirn ist plastisch und kann so umprogrammiert werden, dass es zu vermehrtem Konsum anregt (mehr Zeit in sozialen Medien, mehr Süßigkeiten, mehr Kokain). Es kommt zu einer Anpassung an den höheren Dopaminspiegel, einer verminderten Hemmung durch GABA und Veränderungen in der Amygdala. Ein Mangel an Dopamin führt dann zu einem negativen emotionalen Zustand.Kann ein einzelnes Gen beeinflussen, wie gestresst du dich fühlst.
Das COMT-Gen baut Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ab. Arbeitet es langsamer, bleiben diese Botenstoffe länger aktiv. Das kann Vorteile haben – aber auch Herausforderungen.
Deine Gene sind kein Schicksal – sie sind eine GebrauchsanweisungJeder Like und jede Benachrichtigung aktiviert unser Dopaminsystem. Genetische Unterschiede können beeinflussen, wie stark wir auf solche Reize reagieren.
Den Gentest auf Deine Stressgenetik gibt es bei uns in der Praxis:
https://www.zellvita.de/
Lit.:
unbedingt empfehlenswert:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9179985/