『Von oben』のカバーアート

Von oben

Von oben

著者: Julia Jäckel Andreas Hauber
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Wo der Empfang schlecht ist, aber die Sicht gut. Oben auf der Tegernseerhütte oder unten im Tal sprechen Julia Jäckel, Gründerin von Tegernsee Weekly und Andreas Hauber, Hüttenpächter und Bergphilosoph über Leben am Berg, Perspektiven und Reibung.tegernsee weekly 社会科学
エピソード
  • Der Hahn ist zu
    2026/08/10
    Die Tegernseer Hütte hat keine Quelle. Sie hatte nie eine. Alles, was oben ankommt, fällt vorher aufs Dach — 15.000 Liter fasst die Zisterne, und die reichen der Hütte etwa drei Wochen. Ende Juli haben wir uns unten an der Materialseilbahn zur Buchsteinhütte getroffen und über Wasser geredet. Damals war der Tank voll. Zwei Wochen später hat Hüttenwirt Andi Hauber das Wasser im öffentlich zugänglichen Bereich abgedreht — zuerst den Hahn am Handwaschbecken in der Toilette, den größten Verbraucher der Hütte. Im Tank stand da noch ein Viertel. In dieser Folge geht es darum, was das praktisch heißt: wer noch duschen darf, warum jeder trinkbare Schluck mit der Seilbahn hochgefahren wird und was ein Liter dann kostet. Und es geht um etwas, das Andi seit seiner Kindheit begleitet: „Tatsächlich eine große Urangst in meinem Leben, dass das Wasser ausgeht." Außerdem zu hören: Kathrin Beutlmann von der Guffertshütte auf der Tiroler Seite. Ihre offizielle Quelle tröpfelt seit Jahrzehnten vor sich hin. Dass bei ihr überhaupt noch Wasser aus der Leitung kommt, liegt an den Landwirten unterhalb, die sie mitpumpen lassen. „Sonst hätten wir schon längst kein Wasser mehr." Der Deutsche Alpenverein meldet für diesen Sommer Versorgungsengpässe auf nahezu allen bewirtschafteten Hütten in den Alpen. Wie es auf den Hütten hier bei uns aussieht, recherchieren wir gerade — das lest ihr diese Woche im Tegernsee Weekly.
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    20 分
  • Warum Andi keinen Urlaub braucht
    2026/07/01
    Diesmal kommt der Berg zu uns runter: Andi, Wirt der Tegernseer Hütte, ist ins Tal gestiegen – wir sitzen am See in der Schweighofbucht und reden über Urlaub, Freiheit und das Altwerden. Warum eigentlich Urlaub, wenn das Leben schon passt? Andi erzählt, warum ihm Strandurlaub fremd ist, wieso es ihm so wichtig ist, dass sein Team oben auf der Hütte wirklich frei hat – und woran er merkt, wer auf 1.650 Metern klarkommt und wer nicht. Wir sprechen über die Rolle des „Hüttenwirts" – und warum er den Begriff nicht mag, weil er das ganze Team unsichtbar macht. Und wir landen, wie so oft in diesem Podcast, beim großen Ganzen: beim Altwerden, bei Andis Jahren in der Palliativpflege und einem Karl-Valentin-Zitat, das eigentlich schon alles sagt, was es über den Tod zu sagen gibt. Ein Gespräch über zwei Perspektiven auf ein gutes Leben – oben am Berg und unten im Tal.
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    27 分
  • Tegernseerhütte | Hüttenpächter Andi über Leben auf 1.650 Metern
    2026/06/03
    Hüttenwirt Andi empfängt Julia auf 1.650 Metern – direkt nach dem Pfingstwochenende, kurz bevor das Team vollständig ist. Was folgt, ist kein Interview im klassischen Sinne, sondern ein Gespräch über das Leben zwischen Gipfel und Alltag. Warum zieht es jemanden 17 Jahre lang immer wieder auf dieselbe Hütte? Was bedeutet Freiheit, wenn man von Mai bis November nicht wegkann? Und was hat ein Berghüttenjob mit Palliativpflege, Studentenromantik und Schwimmabzeichen zu tun? Andi erzählt von seinem Team, das mit Bauchgefühl zusammengestellt wird, von handgeschriebenen E-Mails und sinnerfüllenden Momenten. Die erste Folge. Julia war oben. Andi kommt das nächste Mal runter.
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    32 分
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