Vom Produkt zum Datenkanal: Wie intelligente Kennzeichnung Vertrieb und Kundenservice verändert
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Die meisten Unternehmen sehen Kennzeichnung immer noch als Pflicht.
Mindesthaltbarkeitsdatum.
Chargennummer.
Seriennummer.
Alles wichtig.
Aber was passiert, wenn wir Kennzeichnung einmal nicht aus Sicht der Produktion betrachten, sondern aus Sicht von Vertrieb und Kundenservice?
Dann wird plötzlich etwas ganz anderes daraus.
Ein Produkt kann…
Fragen des Kunden selbst beantworten.
Die passende Bedienungsanleitung öffnen.
Ersatzteile eindeutig identifizieren.
Zubehör empfehlen.
Servicefälle beschleunigen.
Rückrufe automatisiert erkennen.
Daten für Wartung und Optimierung liefern.
Kurz gesagt:
Das Produkt wird zum digitalen Datenkanal.
Genau darüber habe ich mit Andreas Kaldewey von Bluhm Systeme in meinem aktuellen Podcast gesprochen.
Besonders spannend fand ich dabei einen Gedanken:
Früher bestand Kennzeichnung vor allem aus Hardware - Druckern, Etikettierern oder Lasern.
Heute ist sie Teil der digitalen Infrastruktur eines Unternehmens.
Mit 2D-Codes, QR-Codes und der Verknüpfung zu ERP-, CRM- und Servicesystemen entstehen völlig neue Möglichkeiten - nicht nur für Produktion und Logistik, sondern auch für Vertrieb und Kundenservice.
Ich glaube deshalb, dass wir in den kommenden Jahren einen Perspektivwechsel erleben werden:
Vertrieb beginnt nicht erst im CRM.
Er beginnt bereits am Produkt.