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Vom Kind im Familienbetrieb zum Unternehmer: zwischen Tradition, Krise und Mut zur eigenen Linie

Vom Kind im Familienbetrieb zum Unternehmer: zwischen Tradition, Krise und Mut zur eigenen Linie

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In der zweiten Folge unserer Jubiläumsserie geht es um dienächste Generation der Familie Dörr – und um einen Lebensweg, der eng mit der Geschichte unserer Unternehmen verbunden ist. Wie bereits angekündigt, ist Thomas Dörr auch diesmal wieder mein Gast. Nachdem wir in der ersten Episode viel über seine Eltern und die Gründung von Max Dörr Förderanlagen erfahren haben, sprechen wir heute über seinen eigenen Weg: von der Kindheit im Familienbetrieb bis hin zur Gründung von Thomas Dörr Küchensysteme.

Thomas erzählt, wie er aufwuchs, wie selbstverständlich die Firma zum Familienalltag gehörte und warum es für ihn als Kind keine Trennung zwischen beruflicher und privater Welt gab. Erst später, besonders durch die enge Beziehung zu seiner Schwester Gerlinde, fand er die Balance und den Raum, den er sich rückblickend gewünscht hätte.

Wir sprechen über seine schulische Laufbahn und seinen beruflichen Start: Grundschule, Abitur, anschließend das Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur. Und wir erfahren, weshalb er den Schritt ins Familienunternehmen wagte. Ausschlaggebend dafür war ein Moment, in dem sein Vater vor der Entscheidung stand, die Firma zu verkaufen. Da wurde Thomas klar, dass es an ihm lag, die Zukunft des Betriebs zu gestalten.

Er schildert, wie er nach und nach in die Rolle des Unternehmers hineinwuchs: Wie Verantwortung wächst, wie Mut entsteht – und wie sich Leidenschaft entwickelt, wenn man merkt, dass die eigene Arbeit etwas verändert.

Ein weiterer zentraler Punkt der Folge ist die schwierige Phase Mitte der 1990er-Jahre: die Herausforderungen der Automobilindustrie, ein dramatisch verlorener Großauftrag und die Erkenntnis, dass ein Umdenken notwendig war. Thomas erzählt von der Zufallsanfrage zu einer Besteckeinwickelmaschine, die er erst ablehnte – und die später der Auslöser für die Gründung von Thomas Dörr Küchensysteme wurde. Von den ersten Prototypen, der fünfjährigen Entwicklungszeit und dem Durchbruch auf der Düsseldorfer Hogatec bis hin zum stetigen Wachstum der letzten 25 Jahre.

Er spricht offen über Krisen, über Momente des Zweifelns und darüber, was ihn durch die härtesten Jahre trug – darunter die Erkenntnis, dass das Unternehmen bei der Übernahme praktisch insolvent war. Mit Unterstützung des langjährigen Steuerberaters begann ein Kampf ums Überleben. Eine Zeit, die Thomas prägte und die ihm klar machte, welche Entscheidungen wirklich mutig sind – wie der endgültige Schritt weg von der Automobilindustriehin zur Gastro- und Großküchentechnik.

Zudem erzählt er von der Zeit in der er aufgrund einer Krebserkrankung nicht im Betrieb sein konnte und wie Patrik in dieser Zeit sofort eingesprungen ist und den Spagat zwischen Bachelor, Firma und Krankenhaus gemeistert hat.

Zum Abschluss verrät Thomas, welche Werte er heute bewusst an Patrik weitergeben möchte – Werte, die nicht nur im Firmenleitbild stehen, sondern seit Generationen gelebt werden: Ehrlichkeit, Fleiß, Mut, Verantwortung und Zusammenhalt.

Vielen Dank fürs Zuhören und fürs erneute Einschalten. Inder nächsten Folge begrüßen wir einen neuen Gast, der ebenfalls spannende Einblicke in die Entwicklung unserer Unternehmen geben wird.

Für zusätzliche Inhalte, Bilder und Hintergrundmaterial schaut gern auf unseren Websites: www.max-doerr.de und www.t-td.de oder Social-Media-Kanälen vorbei.

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