Verhaltensexperimente bei Zwangsstörungen: Erwartungen brechen und therapeutische Barrieren überwinden
カートのアイテムが多すぎます
カートに追加できませんでした。
ウィッシュリストに追加できませんでした。
ほしい物リストの削除に失敗しました。
ポッドキャストのフォローに失敗しました
ポッドキャストのフォロー解除に失敗しました
-
ナレーター:
-
著者:
In dieser Folge von „PsyFobi“ widmen wir uns einem zentralen Werkzeug der modernen Verhaltenstherapie: dem Verhaltensexperiment bei Zwangsstörungen. Trotz der hervorragenden Evidenzlage für leitliniengerechte Verfahren besteht in der ambulanten Versorgung noch immer eine deutliche Lücke zwischen Forschung und Praxis. Wir beleuchten, warum Verhaltensexperimente weit mehr sind als bloße Vorbereitungen auf eine Exposition – sie sind gezielte Interventionen, um furchtbasierte Überzeugungen durch massive Erwartungsverletzungen zu erschüttern.
Wir diskutieren das Konzept des inhibitorischen Lernens und wie es die klassische Habituation als Wirkmodell ergänzt oder gar ablöst. Erfahren Sie, warum eine präzise, individuelle Funktionsanalyse der Schlüssel zum Erfolg ist und wie Sie gemeinsam mit Ihren Patienten aus abstrakten Ängsten überprüfbare Hypothesen formulieren. Zudem geben wir praktische Tipps für den Praxisalltag: Wir besprechen, wie Verhaltensexperimente helfen können, organisatorische Hürden und Behandlungsängste (die sogenannte „Phobie à deux“) abzubauen und so als motivierende „Eintrittskarte“ für weitere therapeutische Schritte dienen. Von der „Eisbären-Metapher“ bis hin zu spezifischen Experimenten bei Kontrollzwängen bietet diese Episode fundierte Strategien für eine effektive Umsetzung in Ihrer therapeutischen Arbeit.--------------------------------------------------------------------Quelle: Herzog, P., & Jelinek, L. (2021). Die Rolle von Verhaltensexperimenten in der Behandlung von Zwangsstörungen: Ein Update zur effektiven Gestaltung und Durchführung in der Praxis. Verhaltenstherapie, 31(1), 40–49. https://doi.org/10.1159/000511923