• Was packt der Papst in seine Koffer für Peru?
    2026/11/04
    // „Der Bob hat Hunderte von Patenkindern in Chiclayo“ // Am 6. November fliegt Leo XIV. nach Südamerika. Er wird Uruguay, Argentinien und seine Herzens-Heimat Peru besuchen, wo er zwei Jahrzehnte als Missionar und Bischof lebte. Heike will wissen, wie sich der Papst auf diese anstrengende Risiko-Reise vorbereitet, was er in seine Koffer packt, ob auch ein Arzt dabei sein wird und… und… und… Natürlich kennt Andreas die Antworten auf diese Fragen. Weil er selbst mehr als 50 Papstreisen begleitet hat, fällt ihm dazu so viel ein, dass unsere beiden Hosts ihr zweites Thema, das Jubiläum des Petersdoms, wieder nicht beenden können. Aber die päpstliche Basilika wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut. Dafür laufen Heike und Andreas zu Höchstform auf bei der Frage: „Wenn ich der Petersdom wäre, dann wünschte ich mir zum Geburtstag…“
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  • Über Jubiläen, Reliquien und das Mädchen aus dem Ei
    2026/10/28
    // „Und den Reformationstag feierst du nicht?“ // Leo XIV. braucht keine weiteren Therapien: Der Lungenkrebs hat nicht gestreut. Selbst Heike vermutet, dass die Gebete der Gläubigen erhört wurden. Andreas ist so erleichtert, dass er heute mit großer Freude über Feiertage plaudert: Der erste ist der 40. Jahrestag des „Weltgebetstreffens für den Frieden“ in Assisi, das Johannes Paul II. 1986 erfand. Seitdem haben alle Päpste regelmäßig mit Vertretern aller Weltreligionen in Assisi für den Frieden gebetet, nur Leo XIV. musste seine Teilnahme in dieser Woche absagen, um sich von seiner Lungen-OP zu erholen. Andreas war mehrfach bei diesen Events dabei und erinnert sich entsprechend lebhaft, zum Beispiel an eine Zugfahrt mit einem Häuptling der Craw. Dann widmen sich Heike und Andreas dem nächsten großen Jubiläum: Am 18. November wird der Petersdom in seiner heutigen Form 400 Jahre alt. Wie Andreas allerdings von diesem Thema auf die Geschichte der Affäre zwischen Königin Leda, ihrem Schwan und ihrer Tochter aus dem Ei kommt, das muss man am besten selbst anhören.
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  • Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben eines Papstes
    2026/10/21
    // „Der Leib Christi darf ja nicht in Currywurst schwimmen“ // Leo XIV. hat seine Lungenkrebs-Operation gut überstanden und möchte unbedingt seine Lateinamerikareise antreten, obwohl die Ärzte noch keinen Abschlussbericht über den Verlauf der Krankheit und mögliche Therapien vorgelegt haben. Der Papst will also keineswegs „sein Pontifikat an die Krankheit anpassen“, wie Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ihm nahelegte, sondern so schnell wie möglich seine Arbeit wieder aufnehmen. Alles wie gewohnt. Aber welche Gewohnheiten hat Leo XIV. eigentlich? Wen trifft der Papst zwischen Frühmesse und Mittagessen? Mit wem berät er sich täglich? Darum geht es in unserer heutigen Folge, und wer Andreas und Heike kennt, der weiß: Auch diese vermeintlich schlichten Fragen lösen eine Lawine vergnüglicher und überraschender Erkenntnisse aus.
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  • Wie verhindert die Kirche geistlichen Missbrauch?
    2026/10/07
    // „Dann heißt es: Verlass deine Eltern, sie leben in Sünde!“ // Heute gibt es jede Menge Geflüster aus dem Vatikan: Heike und Andreas sprechen über den Dresdner Weihnachtsstollen, den der Papst noch nicht anschneiden durfte, über den neuen Supermarkt im Kirchenstaat, der Großfamilien Rabatte gewährt, und über eine eklatante Personalentscheidung, die Leo XIV. traf. Es geht auch um die neuen Nonnen aus Peru, die den Papst jetzt im Apostolischen Palast bekochen werden, und um die Tagebücher von Papst Franziskus, die der Vatikan auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen wird. Aber es bleibt nicht locker-lustig. Aus aktuellem Anlass diskutieren Heike und Andreas auch über das heikle Thema „geistlichen Missbrauch“. Denn damit befasst sich die Bischofskonferenz in Deutschland derzeit, und deren Vorsitzender Heiner Wilmer zeigte sich „erschüttert“. Aber konnte er sich tatsächlich bisher nicht einmal vorstellen, was in der neuen Studie steht?
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  • Vive le Pape!
    2026/09/30
    // „Ich hab genauso oft geweint wie Leo XIV.“ // Andreas ist noch ganz ergriffen von seinen Erlebnissen auf der Frankreich-Reise von Papst Leo XIV. Denn niemand hatte damit gerechnet, dass der amerikanische Pontifex ausgerechnet dort so viele Menschen mobilisieren würde. 800.000 jubelten ihm auf den Straßen und Plätzen im Zentrum von Paris zu, 150.000 beteten und sangen mit ihm in Lourdes. Heike vermutet, dass es der Event-Charakter der Veranstaltungen war, der die Menschen so begeisterte. Andreas hält dagegen, dass wahrscheinlich kaum jemand „nur zum Spaß“ aufwendige Online-Anträge stellt, um fünf Uhr morgens aufsteht, stundenlange Sicherheitskontrollen über sich ergehen lässt und ewig am Straßenrand ausharrt, um dann seinen „Star“ nur kurz von weitem zu sehen. Da muss mehr dahinter stecken. Aber was genau ist das, und welche Auswirkungen wird der „Triumphzug durch Frankreich“ nicht zuletzt auf den Papst persönlich haben? Darum geht es heute in unserer Folge.
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  • Leben wie ein Papst in Frankreich (#092)
    2026/09/23
    // „Saß Pius VII. fünf Jahre bei Wasser und Brot im Kerker?“ // Heute geht es um Staat und Kirche in Frankreich, denn da fährt Papst Leo XIV. am Freitag hin, und Andreas reist mit. Während er die Koffer packt, erzählt er Heike, was der Papst jetzt in Frankreich alles so vor hat. Er wird erst in Paris den Verkehr lahmlegen, denn dort feiert er am Sonnabend eine gigantische Freiluftmesse vor 600.000 Menschen. Ein Andrang, den niemand erwartet hatte, und für den mehr Plätze und Straßen freigeräumt werden als zunächst geplant. Dann wird er im Wallfahrtsort Lourdes mit 150.000 Gläubigen einen Gottesdienst feiern und anschließend in Metz vor Staatsoberhäuptern aus ganz Europa für Frieden beten. Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron allerdings wird, obwohl er Jesuitenschüler war und sich auf eignen Wunsch katholisch taufen ließ, zwar mit Leo XIV. sprechen, aber an keiner der Messen teilnehmen, und das liegt an der strikten Trennung von Kirche und Staat in seinem Land. Die hat tiefe historische Wurzeln, die Andreas auf gewohnt unterhaltsame Weise ausgräbt. Ließ doch Napoleon, der sich 1804 vor den Augen von Pius VII. eigenhändig die Krone aufsetzte, den Papst im Jahr 1809 verhaften und jahrelang einsperren… Wir erfahren auch, wie diese Geschichte letztendlich ausging und was Napoleons barbusige Schwester Pauline mit Rom zu tun hat.
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  • Hubertus Meyer-Burckhardt, glauben Sie an Gott? (#091)
    2026/09/16
    // „Den Papst möchte ich mir nicht in Badehose vorstellen“ // Heute plaudern wir zu dritt: Der Talkshow-Moderator, TV-Produzent und Autor Hubertus Meyer-Burckhardt ist zu Gast bei „Vatikangeflüster“. Sein neues Werk „Das Buch meines Lebens haben Klügere geschrieben“ steht auf der Spiegel-Bestellerliste. Diese autobiografische Collage von Zitaten, die dem Sinn des Lebens nachspüren, hat uns bewogen, mit Hubertus über Religion zu sprechen. Heike ist entzückt: Denn unser Gast ist wie sie in protestantischem Umfeld aufgewachsen, wie sie aus der Kirche ausgetreten – und sie hofft, endlich einen Team-Player an ihrer Seite zu haben, um der wortgewaltigen Missionierung von Andreas Paroli zu bieten. In der Tat haben wir Andreas selten so andächtig lauschend erlebt. Aber Hubertus überrascht das „Vatikangeflüster“-Team: Er hat ein leichtes Faible für die katholische Welt. Der Protestantismus ist ihm zu freudlos-nüchtern. Überhaupt beklagt er in beiden Konfessionen einen Mangel an Humor, eine Eigenschaft, die ihn, gepaart mit Mut, durchs Leben trägt. Diese Folge von Vatikangeflüster ist dementsprechend unterhaltsam, aber in dem Gespräch zwischen Heike, Hubertus und Andreas vertiefen die drei auch ernste Themen. Am Ende hat Hubertus eine besonders dringende Bitte an Papst Leo XIV.
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