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Unser Fenster nach Russland: Russland wählt im Krieg

Unser Fenster nach Russland: Russland wählt im Krieg

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Vom 18. bis 20. September 2026 wählt Russland eine neue Staatsduma. Wie stabil ist Putins Machtvertikale – und was kommt danach? Droht nach der Wahl eine neue Mobilisierungswelle? Darüber spricht Podcasthost Tigran Petrosyan in der neuen Folge des Podcasts „Freie Rede“ mit Arnold Khachaturov, Redakteur des unabhängigen russischen Exilmediums Novaya Gazeta Europe. Khachaturov ist außerdem Soziologe und Teilnehmer des Exil-Workshops 2025 der taz Panter Stiftung. „Der Krieg bietet einen hervorragenden Vorwand, um das politische Feld endgültig zu säubern“, sagt Khachaturov. Doch auch nachdem politische Konkurrenz weitgehend ausgeschaltet ist, hält der Kreml an Wahlen fest. Khachaturov sieht darin den Versuch, politische Legitimität und Normalität zu inszenieren: Zugespitzt formuliert, könne Wladimir Putin sich noch nicht einfach zum Monarchen erklären – deshalb brauche das System weiterhin Wahlen. Eine neue Mobilisierung hält er derzeit dennoch nicht für das wahrscheinlichste Szenario: „Die Wahrscheinlichkeit einer neuen Mobilisierung liegt derzeit möglicherweise unter 50 Prozent. Ich glaube eher, dass es nicht dazu kommen wird. Aber dieses Szenario wird offenbar geprüft, und ausschließen kann man es keinesfalls.“ Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u. a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz panterstiftung.
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