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Unerhörtes Mittelalter: Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte

Unerhörtes Mittelalter: Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte

著者: Mediävistische Lehrstühle der Universität Potsdam und der Goethe-Universität Frankfurt/Main
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概要

War das Mittelalter wirklich prüde? War die Kritik an Obrigkeit und Kirche tatsächlich tabu? Wie stand es um die Rolle der Frau in Literatur und Gesellschaft? Diese und viele weitere Fragen werden Natalie Mlynarski-Jung und Hans Levin als Hosts anhand spannender Kurzerzählungen aus dem Mittelalter mit verschiedenen Expert*innen der Germanistischen Mediävistik erörtern. Für einzelne dieser Erzählungen ist auch zu diskutieren, aus welcher (kritischen) Haltung heraus eine Auseinandersetzung mit ihnen erfolgen sollte: Wie und wozu muten wir uns (mutmaßlich) misogyne, obszöne und brutale Erzählungen zu? Welchen Gewinn können wir aus einer Auseinandersetzung mit ihnen ziehen? Wie weit kann und sollte unser Entgegenkommen ihnen gegenüber und eine historische Kontextualisierung reichen?Unerhörtes Mittelalter. Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte © 2025 by Katharina Philipowski, Franziska Wenzel is licensed under Creative Commons Attribution 4.0 International 世界 社会科学
エピソード
  • "Der blinde Hausfreund" kurz und bündig
    2026/04/29

    In der Geschichte, die wir in dieser Folge besprechen, geht es um einen reichen, blinden Musiker, der der Ehefrau seines Gastgebers nachstellt. Heute würde man vielleicht sagen, er sei ein Stalker. Die treue Ehefrau versucht alles, um sich den Nachstellungen zu entziehen, doch der Blinde ist hartnäckig.

    Schließlich vertraut sie sich ihrem Ehemann an. Der ist empört über die Untreue seines Gastes und vereinbart mit seiner Frau, ihm eine Falle zu stellen, die dieser nicht durchschauen kann - weil er blind ist. Aber ist die dann vollzogene gewalttätige Rache fair? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit unserem heutigen Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon vom University College London.

    Literaturhinweise zur Folge:

    Sebastian Coxon: German Verse-Couplet Tales from the Thirteenth to the Fifteenth Century; aus: Klaus Ridder, Hans-Joachim Ziegeler (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts (DVN); [https://schwabe.ch/german-verse-couplet-tales-from-the-thirteenth-to-the-fifteenth-century-978-3-7574-0042-2#bibliographical-data]

    Sebastian Coxon: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages German Comic Tales C.1350-1525; 2008. [https://www.routledge.com/Laughter-and-Narrative-in-the-Later-Middle-Ages-German-Comic-Tales-C1350-1525/Coxon/p/book/9780367602802]

    Handschrift "Der blinde Hausfreund" [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=14347&tx_dlf%5Bpage%5D=371]

    Handschriftencensus (Überlieferung der Handschriften) [https://www.handschriftencensus.de/3683]

    Viel Spaß mit diesem Beitrag zum #FastForwardScience Award für mehr #Wissenschaft im Dialog! (http://www.fastforwardscience.de)

    #competition#science#knowledge#Wisskomm#FFS#AudioAward

    Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!

    Credits:

    Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

    Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon

    Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

    Jingle: Karl Wenzel

    Schnitt: Max Asmus

    Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.

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    1分未満
  • Episode 2.5: Der blinde Hausfreund
    2026/04/29

    In der Geschichte, die wir in dieser Folge besprechen, geht es um einen reichen, blinden Musiker, der der Ehefrau seines Gastgebers nachstellt. Heute würde man vielleicht sagen, er sei ein Stalker. Die treue Ehefrau versucht alles, um sich den Nachstellungen zu entziehen, doch der Blinde ist hartnäckig.

    Schließlich vertraut sie sich ihrem Ehemann an. Der ist empört über die Untreue seines Gastes und vereinbart mit seiner Frau, ihm eine Falle zu stellen, die dieser nicht durchschauen kann - weil er blind ist. Aber ist die dann vollzogene gewalttätige Rache fair? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit unserem heutigen Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon vom University College London.

    Literaturhinweise zur Folge:

    Sebastian Coxon: German Verse-Couplet Tales from the Thirteenth to the Fifteenth Century; aus: Klaus Ridder, Hans-Joachim Ziegeler (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts (DVN); [https://schwabe.ch/german-verse-couplet-tales-from-the-thirteenth-to-the-fifteenth-century-978-3-7574-0042-2#bibliographical-data]

    Sebastian Coxon: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages German Comic Tales C.1350-1525; 2008. [https://www.routledge.com/Laughter-and-Narrative-in-the-Later-Middle-Ages-German-Comic-Tales-C1350-1525/Coxon/p/book/9780367602802]

    Handschrift "Der blinde Hausfreund" [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=14347&tx_dlf%5Bpage%5D=371]

    Handschriftencensus (Überlieferung der Handschriften) [https://www.handschriftencensus.de/3683]

    Viel Spaß mit diesem Beitrag zum #FastForwardScience Award für mehr #Wissenschaft im Dialog! (http://www.fastforwardscience.de)

    #competition#science#knowledge#Wisskomm#FFS#AudioAward

    Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!

    Credits:

    Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin

    Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon

    Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

    Jingle: Karl Wenzel

    Schnitt: Max Asmus

    Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.

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    1分未満
  • Episode 2.4: Die alte Mutter
    2026/04/10

    In dieser Geschichte geht es um die konfliktträchtige Beziehung zwischen einer adligen alten Dame und ihrem Sohn. Seine Neigung dazu, das Geld freimütig auszugeben, führt zwischen beiden zu Streit. Den will die Mutter bei einem Hoftag in Nürnberg vom Kaiser schlichten lassen. Allerdings ist sie nahezu blind. Das macht sich ihr Sohn zunutze, indem er ihr am Kaiserhof den langen Ärmel eines fremden Ritters in die Hand gibt und einschärft, es sei seiner und sie solle ihn immer recht fest halten, damit sie einander im Gedränge nicht verlieren. Ob sie so vor dem Kaiser ihre Vorwürfe gegen den vermeintlichen Sohn durchsetzen kann, erfahrt ihr in unserer neuen Podcastfolge zur ›Alten Mutter‹. Uns heutiger Gast ist Prof. Dr. Volker Mertens.

    Viel Spaß mit diesem Beitrag zum #FastForwardScience Award für mehr #Wissenschaft im Dialog! (http://www.fastforwardscience.de)

    #competition#science#knowledge#Wisskomm#FFS#AudioAward

    Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!

    Credits:

    Hosts: Prof. Dr. Franziska Wenzel, Daniela Vukadin

    Gast: Prof. Dr. Volker Mertens

    Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland

    Jingle: Karl Wenzel

    Schnitt: Max Asmus

    Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.

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    48 分
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