エピソード

  • Laura Yahna: „Tätowieren ist für mich heilsam - auf so einer spirituellen Hippie-Ebene."
    2026/04/27

    In dieser Folge ist Laura Yahna zu Gast – Berliner Tätowiererin, bekannt als „The Girl with the Matchsticks", und eine Frau, die einem das Gefühl gibt, sie schon ewig zu kennen, obwohl es das erste Gespräch ist. Was als lockerer Austausch beginnt, entwickelt sich schnell zu einem ehrlichen, manchmal schmerzhaften Blick auf die großen Fragen: auf den Tod, auf Angst, auf das, was einen wirklich antreibt – und was einen lähmt. Laura erzählt offen über ihre jahrelange Todesangst, ein traumatisches Praktikum im Altersheim, den Verlust von Menschen in ihrem näheren Umfeld und die Erkenntnis, dass die schwersten Momente im Leben oft die wertvollsten sind.

    Der Tattoo-Teil kommt – aber nicht so, wie man es vielleicht erwartet. Laura berichtet, wie sie irgendwann mitten in ihrer Karriere echte Panikattacken vor dem Tätowieren entwickelte, was das mit ihr gemacht hat und wie Freehand-Arbeiten und ein neues Verständnis von Verantwortung ihr geholfen haben, nicht nur wieder in den Sattel zu kommen, sondern das Tätowieren als etwas Heilsames zu erleben. Eine Folge, die einen an die großen Themen erinnert – und dabei trotzdem verdammt viel Spaß macht.


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    1 時間 35 分
  • Andy Leshy: „Es sind häufig die negativen Erfahrungen, die einen am effektivsten prägen."
    2026/04/21

    Andy Leshy ist mit 19 Jahren von Freiburg nach Berlin gezogen – mit einer Sporttasche, einem Hostelzimmer und null Connections in der Branche. Kein Plan B, kein Sicherheitsnetz. In dieser Folge erzählt der Berliner Tätowierer, wie er sich seinen Weg in die Szene gebahnt hat: von den ersten Tattoos auf Kunsthaut und Pomelos, über das klassische Impostor-Syndrom bis hin zu einem Lehrprozess, der vor allem aus Fehlern, Tränen und Learning by Doing bestand.

    Was diese Episode besonders macht: Andy ist seit Jahren ohne feste Wohnung unterwegs – immer von Gastspot zu Gastspot, in Deutschland, Europa, Asien, Südafrika. Seb und er reden darüber, was Tätowieren als Nomade wirklich bedeutet, warum zu viel Auswahl einen lähmt statt befreit, wie sich der Markt seit Instagram verändert hat und weshalb es vielleicht gerade jetzt der richtige Moment ist, endlich die eigene Handschrift zu finden.


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    1 時間 49 分
  • Fabian Nitz: „Ich mache alles, was aus meiner Sicht funktioniert. Und so sollte das eigentlich jeder Tätowierer sehen."
    2026/04/13

    Fabian Nitz tätowiert seit 1999 – und wer glaubt, ihn damit bereits in eine Schublade stecken zu können, liegt falsch. In dieser Folge empfängt Seb einen Gast, der in der deutschen Tattoo-Szene nicht nur für sein Können bekannt ist, sondern auch für eine Haltung, die man in dieser Direktheit selten zu hören bekommt. Fabian räumt mit dem Mythos auf, er würde ausschließlich Traditional stechen – sein Ansatz ist vielmehr, dass eine Tätowierung zum Menschen und zum vorhandenen Bodysuit passen muss, egal ob das am Ende Old School, Tribal oder Schwarz-Grau wird. Was die beiden aber wirklich in Fahrt bringt, ist ein offener Rundumschlag gegen alles, was in der Branche gerade schiefläuft: Gefilterte Fotos, die Kunden Qualität versprechen, die auf der Haut nie existiert hat. Tätowierer, die hohe Tagessätze aufrufen und dabei vergessen, dass sie Menschen etwas Dauerhaftes hinterlassen. Und eine Social-Media-Logik, die aus einem Handwerk zunehmend eine Ego-Show macht.

    Aber Fabian wäre nicht Fabian, wenn es dabei bliebe. Nebenbei erfährt man, warum er sich zum Faszientherapeuten ausbilden ließ – und wie nah das an seinem über 20-jährigen Training in Zenmotik liegt. Warum er lieber im eigenen privaten Atelier tätowiert, als täglich anderthalb Stunden nach Berlin zu pendeln. Und wie er gleich zweimal an der kanadisch-amerikanischen Grenze abgewiesen wurde, auf eine Art, die zwischen absurd und kafkaesk schwankt. Dazu gibt es noch ein ehrliches Gespräch über Equipment: Module versus klassische Metall-Magnumgriffe, Akkumaschinen und ihre Grenzen im Dauerbetrieb – und ein Besuch in einer Tattoomaschinen-Fabrik, der mehr Fragen aufgeworfen hat als beantwortet.


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    2 時間 14 分
  • Luke The Monkey - Zurück für mehr!
    2026/04/07

    Luke The Monkey ist zurück – und damit steht in dieser Folge ein Wiedersehen mit einem der ersten Gäste von Tales From The Needle an. Seb und Luke steigen nach einem langen Arbeitstag in ein Gespräch ein, das sich genauso anfühlt wie ihre Freundschaft: direkt, ungefiltert, witzig und irgendwo zwischen Tattoo-Nerdtalk, Lebensrealität und völlig absurden Alltagsbeobachtungen.

    Es geht um die Entstehung von Lukes Namen, um Graffiti, Tags und den Reiz von Schrift, aber auch um die Frage, wie sich das Leben seit dem ersten Besuch verändert hat. Zwischen Erinnerungen an frühere Guest-Spots, improvisierte Schlafplätze über dem Studio und dem Vergleich von damals zu heute landet das Gespräch immer wieder bei dem, was den Tätowieralltag wirklich ausmacht: Arbeitsrhythmus, Gastfreundschaft, Ordnung und Chaos, Charakter, Haltung – und die kleinen Eigenheiten, die man mit den Jahren so entwickelt.

    Eine Folge voller ehrlicher Momente, trockenem Humor und genau der Sorte Gespräch, die entsteht, wenn zwei Leute sich lange kennen und trotzdem immer noch genug Stoff haben, um stundenlang weiterzureden.


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    1 時間 43 分
  • Bas Kimmel: "Every day new possible clients will be born so I'm not that afraid"
    2026/03/30

    In this episode, Seb sits down with Bas Kimmel from Amsterdam for a conversation that moves far beyond tattooing alone. They talk about growing up in and around Amsterdam, the influence of graffiti, the strange beauty and frustration of city life, and how Bas found his way into tattooing almost by accident. What starts as a relaxed morning talk quickly turns into an honest exchange about rebellion, identity, craftsmanship, and the things that shape an artist over time.

    Bas shares his thoughts on old-school apprenticeships, the changing culture of tattooing, the loss of mystery in the industry, and why real passion for the craft still matters more than ever. The episode also touches on social media pressure, difficult years after the pandemic, rebuilding a business, and how becoming a father changed the way he looks at the future. A calm, funny and surprisingly philosophical conversation about tattooing, work ethic, and staying true to yourself while everything around you keeps changing.


    Find Bas here on Instagram.


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    1 時間 26 分
  • Uncle Allan: „It’s a weird circle. Now we’re back at: Flash is cool“
    2026/03/23

    In this episode, Seb sits down with Uncle Allan for a conversation that quickly goes far beyond the usual tattoo talk. What starts with Allan recovering from eye surgery turns into a deep, funny and honest exchange about obsession, craft, and the kind of personality that seems to come with tattooing. They talk about the “letters” so many tattooers seem to carry around, learning how your own brain works, and why that chaos can be both a struggle and a strength.

    From there, the episode dives into Allan’s beginnings: growing up as the outsider kid in a small town, discovering tattoos through music, finding his way into the trade through graffiti, and entering tattooing at a time when it was far from glamorous. He shares what old-school apprenticeship really looked like, why passion matters more than trends, and why a tattoo with soul will always beat something that is technically perfect but lifeless. Seb and Allan also get into custom work, freehand tattooing, social media pressure, black metal imagery, photography, and the constant pull of too many creative passions at once.

    This one is for people who truly love tattooing — not just the look of it, but the culture, the process, and the mindset behind it.


    You can find Uncle Allan here on Instagram.


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    1 時間 49 分
  • Klemens der Dritte: „Wir wollen in Frieden leben und gute Tattoos machen“
    2026/03/16

    Seb spricht mit Klemens über seinen Weg vom improvisierten Start im Elternhaus bis zum eigenen Studio, über frühe Jahre zwischen Küchentisch, kalten Werkstatträumen und jeder Menge Eigeninitiative. Dabei geht’s nicht nur um seine Anfänge im Tätowieren, sondern auch um die Zeit als Produktdesigner, die Porzellan-Ecke, aus der er kommt, und warum klar war, dass diese Richtung für ihn keine echte Zukunft ist.

    Außerdem reden die beiden über Graffiti als kreativen Ausgleich, über Handschrift statt Copy-Paste, über das Tätowieren auf dem Dorf, faire Preise, den Wandel der Szene und warum Zeichnen und Persönlichkeit am Ende eben doch wichtiger sind als schnelle Trends. Dazu kommen Gedanken übers Älterwerden, Familie, Alltag, Urlaub, Provinzcharme und all die kleinen Beobachtungen, die so eine Folge erst richtig rund machen. Eine entspannte Feierabend-Episode mit viel Thüringer Charme, trockenem Humor und einem Gast, der seit vielen Jahren seinen ganz eigenen Weg geht.


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    1 時間 22 分
  • Jörn Elsenbruch: „Ich tätowiere jetzt die vierte Generation von Familien“
    2026/03/09

    In Folge 138 spricht Seb mit Jörn Elsenbruch – Tätowierer, Unternehmer und eine der prägenden Stimmen der deutschen Tattoo-Szene. Es geht um Jörns Anfänge in einer Zeit, in der Tätowierungen noch klar in Subkulturen verortet waren, um den Weg von Magic Moon vom Studio in Erkelenz zur etablierten Größe und um die Frage, wie sehr sich die Branche zwischen früherer Außenseiterkultur und heutigem Überangebot verändert hat.

    Außerdem wird’s konkret: Seb und Jörn sprechen über technische Entwicklungen wie Pens und Cartridges, über Qualitätsansprüche bei Equipment, über den Einfluss asiatischer Produktion auf den Markt und über die wachsende Austauschbarkeit vieler Brands. Dazu kommt Jörns Blick auf Verbände, politische Grabenkämpfe, den Befähigungsnachweis, REACH, Pigmentverbote und die Schwierigkeit, eine vielfältige Branche überhaupt gemeinsam zu vertreten. Eine Folge über Erfahrung, Haltung und darüber, was vom alten Tattoo-Spirit geblieben ist – und was sich unaufhaltsam verändert hat.


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    1 時間 34 分