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Tag der Russlanddeutschen - Wie wollen wir erinnern?

Tag der Russlanddeutschen - Wie wollen wir erinnern?

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Der 28. August ist der Tag der Russlanddeutschen. Der Gedenktag erinnert an die Deportation der Russlanddeutschen in der Sowjetunion im Jahr 1941. Die russlanddeutsche Bevölkerung wurde während des Zweiten Weltkriegs als potenzielle Kollaborateure mit Nazi-Deutschland betrachtet. In der Folge wurden hunderttausende Menschen unter extremen Bedingungen deportiert. Viele starben an Hunger, Krankheit oder den harten Bedingungen in den Lagern. Im Videopodcast beleuchtet die Journalistin Erika Balzer das Gedenken daran mit Christina Pauls – Friedens- und Konfliktforscherin, und Edwin Warkentin – Leiter des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte. Wie kann und soll an russlanddeutsche Geschichte erinnert werden? Was sind neben den Deportationserfahrungen eigentlich noch einschneidende und erinnerungswürdige Erfahrungen der Russlanddeutschen? Welche Kontroversen gibt es um den „Tag der Russlanddeutschen“ als Gedenktag? Mit dabei sind außerdem weitere Stimmen aus der o[s]tklick-community. Wir wollten wissen, welche Rolle der „Tag der Russlanddeutschen“ am 28. August für sie spielt, ob und wie sie in ihren Familien über ihre Geschichte sprechen und wie sie sich eine Erinnerungspraxis wünschen. Die Antworten hört ihr im Podcast. Dabei wird klar: Das Erinnern in der postmigrantischen Gesellschaft ist nie neutral. Wer erinnert wann, warum, wie und an was? – das sind auch politische Fragen.
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