Sub 2 auf leeren Beinen, Cruel Summer auf Repeat und Fisch abzugeben
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Smilla ist positiv erschöpft. Drei Mal Frankreich in zwölf Tagen, ein Fashion-Show-Wochenende in Paris, und dann direkt weiter nach Nancy zum nächsten Race – dritte geworden, wieder Sub 2, aber danach eine halbe Stunde auf dem Boden gelegen und “mein Kopf ist fast explodiert.” Zwei Off-Days, die nicht eingeplant waren, aber nötig. So sieht Profi-Leichtathletik im härtesten Trainingsblock der Saison aus: Man trainiert durch, racet aus dem Training raus und hofft, dass die Beine halten. Manchmal tun sie das, manchmal nicht – aber Sub 2 auf leeren Beinen zeigt, dass das Level stimmt.
Annika hatte dafür das andere Extrem: ihren längsten Lauf ever. 2 Stunden 25, eine Stunde davon Cruel Summer von Taylor Swift auf Repeat, Sonnenuntergang, 135er Puls, Runner’s High. Angefangen hat alles als Grind, dann hat irgendwas geklickt und am Ende wollte sie gar nicht mehr aufhören. Marathon-Vorbereitung wird gut.
Außerdem: Marc hat in Nancy 3:33 gelaufen (EM-Bestätigungsnorm, zweitschnellste Zeit seiner Karriere!), Nele arbeitet sich zurück, die Season-Höhepunkte rücken näher – Luzern, dann Deutsche Meisterschaften Bochum, dann EM Birmingham. Smilla verrät, wie man im Profi-Setup mit Müdigkeit, Off-Days und “ist das okay oder nicht okay?” umgeht: ehrlich kommunizieren und im Moment entscheiden. Plus: Ein 15-jähriger Schweizer hat Smilla beim Spaziergang einen frisch gefangenen Fisch angeboten, Zahnreinigung als ultimativer Adulting-Move, und die Affirmation der Woche: “A winner loses more often than a loser ever will.”
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