エピソード

  • KG#08 - Auf einen Kaffee mit...Christian Plöhn
    2026/02/12
    Der **Bauturbo** ist da und mit ihm die Erwartung, dass nun das Bauen schneller geht und die Bauwirtschaft angekurbelt wird. Aber ist das wirklich so? Oder eher…anders? In unserem achten Kaffeegespräch sprechen wir darüber mit **Christian Plöhn, Stadtplanungsamtsleiter der Stadt Heidelberg**. Ein Gespräch über den Versuchsparagrafen, Fristen, Freiwilligkeit, nachbarliche Interessen und Fehlerkultur. Gleich zu Beginn macht Christian Plöhn klar: Ein „Bauturbo“ ist das eigentlich nicht. Treffender wäre: ein Bebauungsplan-Umgehungsgesetz. Was das konkret für Kommunen bedeutet – darüber reden wir bei Kaffee, Tee und klaren Worten. Darum geht’s im Podcast: _Umgang mit dem Bauturbo: Wie gehen Kommunen aktuell damit um – insbesondere kleinere und mittlere Städte ohne eigene Fachbehörden? _Planungskultur unter Druck: Wie passt der sogenannte Bauturbo zu den Leitplanken des BauGB – Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Beteiligung, Ausgleich? _Entbürokratisierung in der Praxis: Welche Schritte in Planungsverfahren lassen sich wirklich vereinfachen – und wo wird es heikel? Wie ist mit Fristen umgehen? Was geht ab jetzt schneller oder einfacher? (Umgang mit Gutachten und Fachbeiträgen, Öffentlichkeitsbeteiligung, Gremienabsprachen) _Öffentlichkeitsbeteiligung & Artenschutz: Wie wird zukünftig mit Abweichungen vom Bebauungsplan umgegangen, wenn nachbarliche Interessen „gewürdigt“ werden sollen – und gleichzeitig Zeitdruck herrscht? _Phase 0: Worauf sollen kleinere und mittlere Kommunen im Umgang mit dem Bauturbo achten (frühzeitige Klärung, Zieldiskussion und Strukturierung)? _Und: Wo kann ich mich schlau machen – wen kann ich fragen? Ein Gespräch für alle, die mit dem neuen Planungsinstrument umgehen müssen und auf planerische Realität treffen. Jetzt reinhören auf **www.stadtrederei.com** oder überall, wo es Podcasts gibt. Viel Freude beim Hören – und wie immer ist Euer Feedback willkommen! Herzliche Grüße Euer Team der STADTREDEREI **Konzeption und Moderation: **Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen **Shownotes** Bauwende Allianz (2026): BauTurbo Umsetzungslabor. (Online verfügbar unter https://bauwende-allianz.org/bau-turbo-umsetzungslabor/ Zugriff am 12.02.2026) Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) (Hg.) (2025): Verfahrensbeschleunigung der Bauleitplanung. Digitale Instrumente und Prozessoptimierungen für effiziente Bebauungsplanverfahren, Bonn 2025 Deutscher Bundestag (o.J.): Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung., BGBl. 2025 Nr. 257 vom 29.10.2025 (Online verfügbar unter https://dip.bundestag.de/vorgang/gesetz-zur-beschleunigung-des-wohnungsbaus-und-zur-wohnraumsicherung/323372 Zugriff am 12.2.2026) Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Pressestelle (2025): Neue Bauordnung. Hamburg macht das Bauen zum neuen Jahr schneller und einfacher: die neue Hamburgische Bauordnung tritt in Kraft, Pressemitteilung vom 22.12.2025 Joachim Röderer (2026): Freiburgs Baubürgermeister Martin Haag: „Der Bauturbo ist kein Gamechanger“. Interview in der Badischen Zeitung vom 3.1.2026 (Online verfügbar https://www.badische-zeitung.de/freiburgs-baubuergermeister-martin-haag-der-bauturbo-ist-kein-gamechanger Zugriff am 12.02.2026) Schwarz, Philipp (2025): Unerhört! Was uns die Bauturbo-Debatte über den Stand der Planung verraten kann. In: PLANERIN Heft 6_25, S. 58-59 Initiative von Praktiker:innen der „Rheinschiene“ (2025): Impulse für eine leistungsfähige und schnelle Bauleitplanung. Ein Arbeitspapier für die Planungspraxis, Bonn (Online verfügbar: https://www.akbw.de/fileadmin/download/Freie_Dokumente/Berufspolitik/Leitfaden/20251001_Bauleitplanung_beschleunigen.pdf Zugriff am 12.02.2026) Ziegenbein, Brigitte (2025): Zwischen „Bauturbo“ und „Gesundheitsgerechtigkeit“. Gestalten oder Verwalten in Leipzig? In: vhw FWS 5 / Sept.-Okt. 2025, S. 238-242
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    54 分
  • #43 Die Mitte gemeinsam denken - neue Partnerschaften, neue Wege
    2025/12/18
    Aktuell lockt das Weihnachtsgeschäft die Menschen in die Innenstädte. Doch wann waren wir zuletzt gern in unserer Innenstadt? Nicht zum Shoppen, Durchqueren oder um etwas zu erledigen – sondern, um zu bleiben? Mit dieser Frage greifen wir die Debatten um die Innenstadtentwicklung nochmals auf. Anlass dazu war die **SRL-Jahrestagung 2025** „Die Mitte gemeinsam denken – neue Partnerschaften, neue Wege“ in Oberhausen, bei der intensiv darüber gesprochen wurde, wie Innenstädte sich wandeln müssen, um zukunftsfähig zu bleiben. Innenstädte sind längst keine reinen Konsumorte mehr. Handel allein trägt nicht mehr. Gleichzeitig prallen hier unterschiedlichste Interessen aufeinander: Kommunen mit knappen Ressourcen, Eigentümer:innen zwischen Renditedruck und Überforderung, engagierte Initiativen, Kulturschaffende, Wissenschaft. **In dieser Folge diskutieren wir:** _welche unterschiedlichen Eigentümer:innen es gibt, die plötzlich wach, aber oft ratlos sind _wie Kultur- und Kreativwirtschaft den Leerstand zwischennutzen und in Möglichkeitsräume verwandeln _welche Rolle die Wissenschaft bei der Entwicklung der Innenstadt spielen kann _weshalb Beziehungsarbeit wirksamer sein kann als das nächste große Konzeptpapier. Es geht nicht um die perfekte Lösung, sondern um situationsspezifische Kooperation, Koproduktion und das Aushandeln von Unterschieden zwischen Ökonomie und Gemeinwohl. Oder anders gesagt: Die Innenstadt wird nicht „gerettet“. Sie wird neu verhandelt – schrittweise von Akteur zu Akteurin. **Mit dabei sind:** • Prof. Dr.-Ing Thomas Krüger, HafenCity Universität Hamburg (HCU), Stadtplanung: FG Projektentwicklung und Projektmanagement • Prof. Dr. Martin Florack, Stadt Oberhausen, Geschäftsführer des Wissenschaftscampus NRW (WICA), Leitung des Bereichs Integrierte Stadtentwicklung und Statistik • Silvia Haas, StadtLandkoproduktiv – Partizipation, Koproduktion, Moderation, Leipzig, SRL • Maik Bußkamp, SRL-Vorstandsmitglied, Stadtplanungsamt Stuttgart • O-Töne aufgenommen mit Susanne Jahn (ca. min 12:45), Robert Barbarino (ca. min 25:25), Eva Glas (ca. min 39:05), Lara Heinkel: (ca. 1:00:00h), Moritz Maikämper (ca. 1:18:25h) Jetzt reinhören auf www.stadtrederei.com oder überall, wo es Podcasts gibt und mit uns die Frage bewegen: weshalb die Zukunft unserer Innenstädte vor allem eine Frage der Zusammenarbeit ist. Wir wünschen allen Zuhörenden ein entspanntes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr! Herzliche Grüße Euer Team der STADTREDEREI   **Shownotes** SRL e.V. (2025) (Hg.): Innenstadtentwicklung – integriert planen, Kräfte bündeln, Stadt neu beleben. Planerin - Mitgliederzeitschrift für Stadt-, Regional- und Landesplanung, Heft 5/25, https://www.srl.de/publikationen/planerin/aktuelles-heft.html **Moderation: ** Christine Grüger und Fee Thissen **Schnitt:** Henriette Frye und Fee Thissen
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    1 時間 36 分
  • #42 - Plan.Prozess.Zukunft: Innenstadtentwicklung Offenbach
    2025/12/03
    Leere Schaufenster, geschlossene Läden, graue Plätze – war’s das mit den Innenstädten? Um die Innenstädte nach Corona zu beleben, hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) das Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ 2022 ins Leben gerufen. Rund 218 Kommunen haben Fördermittel beantragt. Über 250 Millionen Euro wurden für die Förderphase bereitgestellt. Die meisten Projekte starteten im Sommer 2022 und laufen bis November 2025. Für einige Kommunen und Städte war das der Anstoß, sich dem Strukturwandel der Innenstädte zu stellen. Andere haben die finanziellen Mittel genutzt, um ihre bestehenden Ideen schneller umsetzen zu können. Am Beispiel der Stadt Offenbach haben wir uns gefragt, was die Stadt anders macht. Wie sie es schafft, ihre Innenstadt zielgerichtet zu entwickeln und was dazu nötig ist. Ob eher Immobilienentwicklung und langfristige Projekte angesagt sind oder eher aufs Experimentieren mit Zwischennutzungen und eine enge Zusammenarbeit mit vielen Akteuren ausprobiert wird. Wie arbeitet es sich mit anderen Fachämtern, mit Eigentümer:innen und Kreativen: eher langwieriges Zuständigkeitsgerangel und Genehmigungsprozesse oder eine „Task Force Innenstadt“? Wir sprechen über Kaufhäuser als Dritte Orte, Räume zum Ausprobieren und darüber, wie aus einem ehemaligen Polizeiladen ein Treffpunkt für die ganze Stadt wurde. In dieser Folge diskutieren wir: > Was wirkt wirklich? > Wie haben Bürger:innen, Händler, Künstler und Eigentümer mitgemacht? > Was mußte alles koordiniert werden? > Und: wie nachhaltig sind die Projekte? Unser Gast: Rebecca Leudesdorff, Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, Projektmanagerin – Agentur Mitte, Gesamtkoordination Zukunftskonzept Innenstadt Viel Freude beim Hören – und wie immer ist Euer Feedback willkommen! Herzliche Grüße Euer Team der STADTREDEREI Moderation: Dr. Christine Grüger, Dr. Fee Thissen
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    47 分
  • #41 - Less needs more:
    58 分
  • KG#07 - Auf einen Kaffee mit...Uwe Schneidewind
    2025/09/11
    Der Beruf der Bürgermeister:innen scheint immer unattraktiver zu werden. In Rheinland-Pfalz sind aktuell 53 offene Bürgermeisterstellen, zumeist in ländlichen Gebieten (in: KOMMUNAL Newsletter vom 8. August 2025). Auch in Großstädten werden händeringend Kandidat:innen für das Oberbürgermeisteramt gesucht. Woran liegt das? Wir fragen einen Oberbürgermeister, der nicht mehr zur Wahl antreten wird und sprechen mit ihm offen darüber, was dieses Amt an Rollenverständnis, Haltung, systemischem Denken und Kompetenzen braucht. Seine Antwort: „Ein Zehnkämpfer ist gefordert!“ Unser Gast: Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, ehemaliger Präsident und Geschäftsführer des ‚Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie‘ ist unser Gesprächspartner und reflektiert seine Motivation, seine Erfahrungen und Innenansichten des Amtes: _Wie ist es ihm als Oberbürgermeister ergangen? _Wie hart ist das politische Geschäft aus der Sicht eines Transformationsmanagers? _Was muss ein:e Oberbürgermeister:in für Kompetenzen mitbringen? _Wie kann der Job des OB attraktiver werden?
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    44 分
  • #40 Gemeinsam wirken - voraus
    2025/07/30
    In unserer dritten Episode der Stadtrederei-Trilogie blicken wir mit zwei Gästen auf den 9. Hochschultag, die mitten im Geschehen waren: _Judith Nurmann, Architects4future und _Prof. Mario Tvrtkovic, wissenschaftlicher Sekretär bei der DASL. Gemeinsam sprechen wir über drängende Fragen der Stadtentwicklung in multiplen Krisen und radikale wie auch pragmatische Handlungsansätze. Wie gestalten wir den Wandel: mutig und disruptiv oder Schritt für Schritt? Klar ist: Die Zeit drängt. Zu oft verharren wir in unseren beruflichen und sozialen Blasen, während komplexe Herausforderungen nach Verständigung und breiter Kommunikation sowie gemeinsamem Tun verlangen. Nurmann und Tvrtkovic meinen, dass tiefgreifende Veränderungen an den Wurzeln des Problems angepackt werden müssen. Symptombehandlung sei zu wenig. Deshalb sind Zukunftskompetenzen gefragt: Kommunikation, Kollaboration, Kooperation und eine gute Portion Mut und Wille. In der Stadtplanung, in der Lehre und im politischen Handeln. Hört rein in Episode 3 – für alle, die Stadt nicht nur planen, sondern bewegen wollen.
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    38 分
  • #39 Gemeinsam wirken - vor Ort
    2025/07/23
    Was braucht es, damit unsere Städte und Dörfer lebensfreundlicher, gerechter und schöner werden? In der zweiten Folge der Trilogie begleiten wir den 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Berlin. Keine trockene Konferenz, sondern ein Treffen, in dem sich Studierende, Lehrende, Stadtverwaltungen und engagierte Menschen zusammenkommen, um über die Zukunft unserer Städte und Gemeinden intensiv zu diskutieren und echte Tatkraft zu entwickeln. Was Ihr hört: Eine Tischtennisplatte als Stadtidee: Wie Studierende ihren 'grauen' Campusplatz mit einfachsten Mitteln in einen beliebten Treffpunkt verwandelt haben – ohne Genehmigung, aber mit Erfolg. Was Studierende in Dörfern verändern: Warum junge Menschen eine Woche lang in kleine Orte ziehen, mit den Menschen sprechen und gemeinsam neue Ideen fürs Dorfleben entwickeln. Was Stadtverwaltungen und Hochschulen voneinander lernen können: Warum wir Verwaltung nicht nur als 'Bürokratie' sehen sollten – und was nötig ist, damit junge Menschen Lust bekommen, in der Stadtentwicklung mitzumischen. Und die große Frage: Müssen wir unsere Städte radikal verändern – oder reicht es, im Kleinen anzufangen? In kurzen Gesprächen erzählen junge Stadtmacher:innen, Lehrende und Organisator:innen, was sie bewegt, was sie ausprobiert haben – und was alle anderen daraus lernen können. Ob Ihr selbst studiert, gerade einen Job sucht, in einer Stadt oder auf dem Land lebt, ob Ihr Euch für Veränderung interessiert oder einfach neugierig seid: Diese Folge zeigt, wie viel Gestaltungskraft in jedem von uns steckt. Wir sprechen mit: _Tion Kudlek ab min 4:35 _Canan Celik ab min 7:45 _Britta Rösener und Friederike Macher ab min 23:35 _Fiona Sanneh und Lennart Mönnekes ab min 32:05 _Maresa Pflanz, Philip Karnatz und Jan Nissen ab min 41:35 _Almut Wolff ab min 53:50 _Laureen Nievel ab min 58:15 Moderation: Dr. Christine Grüger & Dr. Fee Thissen
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    1 時間 10 分
  • #38 – Gemeinsam wirken und Stadt (ver)wandeln.
    2025/05/26
    Wie gelingt Stadtentwicklung, wenn Ressourcen (u.a. Personal, Finanzen, Flächen) knapp sind? Was bedeutet „gemeinsam wirken“ in der Praxis und mit der Wissenschaft? Wie wecken wir bei Studierenden Interesse für den ländlichen Raum? In dieser Episode sprechen wir über die wachsenden Anforderungen an kleinere Kommunen und welche Rahmenbedingungen sie benötigen. Vordringlich wird die Frage des Vertrauens behandelt: wie kann dieses bei Bürger:innen in Politik und Verwaltung wiedergewonnen werden und inwieweit können Hochschulen Brückenbauer zwischen Forschung und Praxis sein? Ein kluges Gespräch über Verantwortung, Zumutungen – sowie über die Bedeutung der Begegnung und des guten Gesprächs, um Stadtentwicklung mit Haltung umzusetzen. Der Podcast wird im Rahmen des 9. Hochschultags der Nationalen Stadtentwicklungspolitik von der DASL und dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. In dieser Episode diskutieren Marco Beckendorf (Bürgermeister Wiesenburg/Mark), Dr. Ute Symanski (Organisationssoziologin, futurWIR –Beratung für Politik und Wissenschaft, Köln) und Prof. Dr. Barbara Engel (Karlsruher Institut für Technologie und Präsidiumsmitglied der DASL). Moderation: Dr. Christine Grüger / Dr. Fee Thissen
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    42 分