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Spannungen im Weißen Haus: Vance auf Distanz zu Trumps Iran-Krieg (mit Stefanie Bolzen)

Spannungen im Weißen Haus: Vance auf Distanz zu Trumps Iran-Krieg (mit Stefanie Bolzen)

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Im Weißen Haus wird in diesen Tagen genau beobachtet, wer sichtbar an der Seite des Präsidenten steht. Als Donald Trump in Mar-a-Lago den Befehl zu Angriffen auf iranische Ziele gibt, entstehen Bilder aus dem Situation Room, die weltweit Aufmerksamkeit erregen. Zu sehen sind unter anderem Außenminister Marco Rubio und Stabschefin Susie Wiles. Einer fehlt: Vizepräsident JD Vance. In dieser Folge von THE WILD HOUSE analysiert Podcast-Host Angela van Brakel gemeinsam mit der renommierten US-Korrespondentin der WELT, Stefanie Bolzen, was derzeit in Washington passiert. Denn ausgerechnet Trumps wichtigster politischer Verbündeter scheint auf Distanz zu gehen. In Interviews betont JD Vance immer wieder, dass „der Präsident“ diese Entscheidung getroffen habe. Formulierungen wie „wir“ oder „unsere Operation“ vermeidet er auffällig konsequent. In Washington registriert man solche Nuancen sehr genau. Dahinter könnte politisches Kalkül stecken. Vance gilt als eine der zentralen Figuren der MAGA-Bewegung und als möglicher Präsidentschaftskandidat der Republikaner für das Jahr 2028. Gleichzeitig wächst innerhalb der Partei die Skepsis gegenüber dem Krieg. Viele Anhänger hatten Trump gerade deshalb gewählt, weil er versprach, Amerika aus neuen militärischen Konflikten herauszuhalten. Jetzt führen die USA Krieg gegen das Mullah-Regime im Iran. Vance hingegen kann später immer sagen: Das war nicht mein Krieg. Und genau dieser strategische Schachzug des Vizepräsidenten verändert das Machtgefüge in Washington schon jetzt. THE WILD HOUSE – Das neue Amerika verstehen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. - Stefanie Bolzen ist Washington-Korrespondentin der WELT und berichtet aus dem politischen Machtzentrum der USA über amerikanische Innenpolitik, transatlantische Beziehungen und geopolitische Entwicklungen. Zuvor war sie zehn Jahre lang WELT-Korrespondentin in London und berichtete dort intensiv über den Brexit sowie mehrere britische Regierungswechsel. Davor arbeitete sie als EU- und NATO-Korrespondentin in Brüssel und als Redakteurin im Ressort Außenpolitik. Bolzen studierte Neuere Geschichte in Köln und Sevilla und absolvierte ihre journalistische Ausbildung an der Axel Springer Journalistenschule.
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