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So viel Eiweiß brauchst du wirklich pro Tag (Dr. Paolo Colombani im Interview)

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Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💥 UNTERSTÜTZT DURCH OSSENZ! 💥 Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. OSSENZ ist ein funktionales natives Olivenöl extra mit besonders hohem Polyphenolgehalt – aus früh geernteten Oliven, und jede Charge wird laborgeprüft, damit du weißt, was wirklich drin ist. OSSENZ erfüllt den offiziellen Health Claim: Olivenöl-Polyphenole tragen dazu bei, die Blutfette vor oxidativem Stress zu schützen. Perfekt für alle, denen echte Lebensmittel, Zellgesundheit und Qualität wichtig sind. 🎁 10% RABATT: Code JULIA 👉 Jetzt entdecken: OSSENZ ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm stammt aus einer historischen Mangelvermeidungslogik der Weltkriegszeit – nicht aus einem gesundheitlichen Optimum⚖️ Der neue, evidenzbasierte Zielkorridor liegt bei 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für die meisten Erwachsenen📜 Schon zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch genau in diesem Zielkorridor – ein Hinweis auf einen biologisch alten, konservierten Mechanismus🐒 Die Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer zeigt: Mensch und viele Tierarten steuern instinktiv eine feste Zielmenge an Protein an und essen bei proteinarmer Kost automatisch mehr kalorienreiche Nahrung🩺 Hohe Proteinzufuhr schadet den Nieren nicht – Kohortenstudien zeigen sogar eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, auch bei über 75-Jährigen📦 Der über Stickstoffmessung ermittelte Proteingehalt auf Verpackungen ist praktisch immer überschätzt – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen🌱 Pflanzliche Proteine wie Soja und Weizen haben aufgrund geringerer essenzieller Aminosäuren und teils schnellerem Abbau eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierische Proteine🔬 Das moderne DIAAS-System (seit 2013) bewertet Proteinqualität anhand der Verdaulichkeit einzelner essenzieller Aminosäuren und ist präziser als das ältere PDCAAS-System📈 Oberhalb von etwa 1,6 g/kg Protein pro Tag spielt die Proteinqualität kaum noch eine Rolle, da genügend essenzielle Aminosäuren automatisch mitgeliefert werden🍽️ Praktische Empfehlung: 30 bis 45 Gramm Protein pro Hauptmahlzeit, idealerweise aus tierischen oder kombinierten Quellen🥩 Nur Fisch und Fleisch liefern in üblicher Portionsgröße genug Protein – bei anderen Lebensmitteln muss man kombinieren oder größere Mengen essen🕐 Eine strikte Verteilung der Proteinzufuhr über den Tag ist laut aktueller Forschung nicht zwingend notwendig – eine große Menge in einer Mahlzeit wird nicht verschwendet, sondern später genutzt🦴 Bei veganer Ernährung ohne bewussten Ausgleich zeigt sich in Studien häufig eine deutlich reduzierte Knochendichte 📝 ZUSAMMENFASSUNG: In dieser Episode der Evolution Radio Show spricht Julia Tulipan mit dem Ernährungswissenschaftler Dr. Paolo Colombani über ein Thema, das ihn seit Jahrzehnten begleitet: Protein. Sein Weg begann im Krafttrainingsstudio der 70er- und 80er-Jahre und führte über seine Doktorarbeit über Protein im Ausdauerstoffwechsel bis zu seinem aktuellen Buch "Proteine – von Mindestzufuhr zum Optimum". Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Geschichte der Proteinforschung, die nötig ist, um heutige Missverständnisse zu verstehen. Paolo erklärt, dass die offizielle Proteinempfehlung von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht historisch nicht aus einem gesundheitlichen Optimum entstanden ist, sondern aus einer reinen Mangelvermeidungslogik – geprägt vom Ersten und Zweiten Weltkrieg, als es ums Überleben ging, nicht um Stoffwechseloptimierung. Bereits zwischen 1860 und 1890 aßen Menschen mit freier Lebensmittelwahl automatisch eine Proteinmenge im heute neu hergeleiteten Zielkorridor von 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm – ein Befund, der laut der Protein Leverage Hypothesis von David Raubenheimer sogar über verschiedene Tierarten hinweg gilt. Ein zentrales Thema ist die Widerlegung gängiger Mythen: Weder für die Nieren noch generell ist eine hohe Proteinzufuhr gesundheitsschädlich – im Gegenteil, Kohortenstudien zeigen eine sinkende Gesamtsterblichkeit mit steigender Proteinzufuhr, selbst bei über 75-Jährigen. Auch die Behauptung, überschüssiges Protein "verfaule" im Darm, hält der Evidenz nicht stand. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Proteinqualität: Da der Proteingehalt von Lebensmitteln über die Stickstoffmessung generell überschätzt wird – bei pflanzlichen Lebensmitteln stärker als bei tierischen – und pflanzliche Proteine zudem eine geringere Aminosäurezusammensetzung sowie teils schnelleren Abbau aufweisen (etwa bei Soja und Weizen), sind tierische Proteine im Schnitt deutlich hochwertiger. Das moderne DIAAS-Bewertungssystem bildet diese Unterschiede besser ab als das ältere PDCAAS-System, ist aber noch ...
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