エピソード

  • Folge 17 - Aus Wunden werden Wege.
    2026/09/02
    Warum engagiert sich ein ehemaliger Bürgermeister nach seiner Amtszeit weiterhin mit großem Einsatz für seine Stadt? Und weshalb führt ihn dieses Engagement regelmäßig nach Verdun, an einen der bedeutendsten Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs? In dieser Folge von „Rhein gehört“ ist der ehemalige Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Rheinbach, Stefan Raetz, zu Gast. Im Gespräch berichtet er von seiner langjährigen Tätigkeit als Bürgermeister, den prägenden Begegnungen mit Menschen sowie den Erfahrungen aus Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie, der Flutkatastrophe und der Aufnahme geflüchteter Menschen. Dabei wird deutlich, welche Bedeutung Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement für eine Stadtgesellschaft haben. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Partnerschaft des Friedens zwischen Rheinbach sowie den französischen Gemeinden Douaumont-Vaux. Anders als klassische Städtepartnerschaften basiert sie nicht auf wirtschaftlichem oder touristischem Austausch, sondern auf der gemeinsamen Erinnerung an Krieg und Frieden. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen die Folgen des Ersten Weltkriegs an historischen Orten wie Verdun nahezubringen und dadurch das Bewusstsein für Frieden, Demokratie und Völkerverständigung zu stärken. Stefan Raetz erläutert, wie Reisen zu den ehemaligen Schlachtfeldern und Kriegsgräberstätten dazu beitragen können, Geschichte erfahrbar zu machen. Gleichzeitig beschreibt er, warum Begegnungen zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Generationen ein wichtiger Baustein für gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Miteinander sind. Die Folge zeigt, wie Erinnerungskultur und ehrenamtliches Engagement zusammenwirken können, um Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schlagen. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ warum Stefan Raetz sich nach seiner Amtszeit weiterhin vielfältig ehrenamtlich engagiert. ✅ welche Erfahrungen ihn als Bürgermeister besonders geprägt haben. ✅ weshalb Verdun für die Erinnerungskultur eine besondere Bedeutung hat. ✅ wie die Partnerschaft des Friedens zwischen Rheinbach und Douaumont-Vaux entstanden ist. ✅ warum diese Partnerschaft keine klassische Städtepartnerschaft ist. ✅ welche Rolle Schülerinnen und Schüler bei der Erinnerungsarbeit spielen. ✅ weshalb Begegnungen an historischen Orten nachhaltige Eindrücke hinterlassen können. ✅ wie Ehrenamt den Zusammenhalt einer Stadt stärken kann. ✅ welche Bedeutung deutsch-französische Verständigung heute hat. ✅ wie aus der Erinnerung an Krieg Impulse für Frieden und Zusammenarbeit entstehen können.
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    30 分
  • Folge 16 - Das Ehrenamt des Monats August
    2026/08/19
    Textbaustein Vorschau Mit dem Ende der Sommerferien beginnt für viele Kinder in Rheinbach ein neues Schuljahr. Besonders für die Erstklässlerinnen und Erstklässler bedeutet das den Einstieg in den selbstständigen Schulweg. Damit dieser sicher gelingt, engagieren sich ehrenamtliche Ampellotsinnen und Ampellotsen. In dieser Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Janina Postler, die seit 2022 ehrenamtlich den Ampeldienst in Merzbach unterstützt. Die ausgebildete Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin berichtet, wie sie über einen Elternabend zu diesem Ehrenamt gekommen ist und warum sie sich gemeinsam mit ihrem Mann für die Sicherheit der Schulkinder einsetzt. Im Gespräch geht es um die Organisation des Ampeldienstes, die Zusammenarbeit im Team und die Herausforderungen an einer viel befahrenen Straße. Janina Postler schildert, warum trotz Ampelanlage Aufmerksamkeit unverzichtbar bleibt und welche Situationen im morgendlichen Berufsverkehr immer wieder kritisch werden können. Darüber hinaus spricht sie über die Bedeutung von Rücksichtnahme im Straßenverkehr, die Rolle von Eltern als Vorbilder und darüber, warum Verkehrssicherheit sowohl gute Infrastruktur als auch verantwortungsbewusstes Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden braucht. In der schnellen Fragerunde geht es unter anderem um Wandern, Lieblingsorte in Rheinbach und die Frage, warum sie für ihre eigenen Kinder den Schulweg zu Fuß bevorzugt. Die Folge macht deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Alltag vieler Familien ist und welchen Beitrag freiwillige Helferinnen und Helfer jeden Morgen für die Sicherheit auf Rheinbachs Straßen leisten. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ wie Janina Postler zum ehrenamtlichen Ampeldienst gekommen ist. ✅ wie der Ampeldienst in Merzbach organisiert wird. ✅ warum mehrere Ehrenamtliche den Dienst gemeinsam tragen. ✅ welche Herausforderungen der morgendliche Berufsverkehr mit sich bringt. ✅ weshalb Rücksichtnahme im Straßenverkehr eine zentrale Rolle spielt. ✅ warum Eltern wichtige Vorbilder im Straßenverkehr sind. ✅ welche Bedeutung der Schulweg für die Selbstständigkeit von Kindern hat. ✅ wie Ehrenamt und Familienalltag miteinander vereinbart werden. ✅ warum Verkehrssicherheit Infrastruktur und Aufmerksamkeit gleichermaßen benötigt. ✅ welchen Beitrag ehrenamtliche Ampellotsinnen und Ampellotsen täglich leisten.
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    27 分
  • Folge 15 - Klarer Kurs in der zweiten Reihe
    2026/08/05
    In der 15. Folge von „Reingehört“, dem Podcast der Stadt Rheinbach, begrüßt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel den Zweiten Stellvertretenden Bürgermeister Michael Rohloff. Gemeinsam sprechen sie über dessen persönlichen und beruflichen Werdegang sowie über seinen Weg in die Kommunalpolitik. Michael Rohloff berichtet von seiner Kindheit in Bad Oeynhausen, seinem Umzug nach Wormersdorf und den Gründen, warum Rheinbach zu seinem Lebensmittelpunkt geworden ist. Dabei geht es ebenso um seine beruflichen Stationen als Offizier bei der Bundeswehr und später als Kommunalbeamter wie um seine Tätigkeit im Personalkosten-Controlling. Im Gespräch wird deutlich, wie sich aus einem ursprünglich nicht geplanten politischen Engagement Schritt für Schritt eine aktive Rolle im Stadtrat entwickelte. Michael Rohloff schildert, wie er zunächst als sachkundiger Bürger tätig wurde, später ein Ratsmandat übernahm und schließlich Fraktionsvorsitzender sowie Zweiter Stellvertretender Bürgermeister wurde. Dabei erläutert er auch, welche Ereignisse und persönlichen Begegnungen seinen politischen Weg geprägt haben. Darüber hinaus sprechen die beiden über persönliche Interessen, Hobbys und gemeinsame Erfahrungen aus ihrer Zeit bei der Bundeswehr. Auch die Bedeutung wissenschaftlicher Ausbildung für politische Entscheidungen sowie unterschiedliche Perspektiven auf kommunalpolitische Arbeit werden thematisiert. Die Folge bietet persönliche Einblicke in den Werdegang eines engagierten Kommunalpolitikers und zeigt, wie berufliche Erfahrungen, ehrenamtliches Engagement und kommunale Verantwortung zusammenwirken können. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ wie Michael Rohloff nach Rheinbach gekommen ist. ✅ welche beruflichen Stationen ihn geprägt haben. ✅ welche Erfahrungen er bei der Bundeswehr gesammelt hat. ✅ wie sein Einstieg in die Kommunalpolitik verlief. ✅ wie aus einem Ratsmandat weitere politische Verantwortung entstand. ✅ welche Rolle Familie und Ehrenamt in seinem Leben spielen. ✅ welche persönlichen Interessen und Hobbys er verfolgt. ✅ welche Bedeutung wissenschaftliche Ausbildung für politische Arbeit haben kann. ✅ wie Fraktionsarbeit im Stadtrat organisiert ist. ✅ welche Erfahrungen Michael Rohloff als stellvertretender Bürgermeister mitbringt.
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    30 分
  • Folge 14 - Das Ehrenamt des Monats Juli
    2026/07/22
    Frank Piontek ist Ehrenamtlicher des Monats Juli und seit vielen Jahrzehnten in unterschiedlichsten Bereichen aktiv. Im Podcast berichtet der ehemalige Pressesprecher der Polizei Bonn von seinem beruflichen Werdegang und seinem jahrzehntelangem unentgeltlichen Engagement. Aus ersten Projekten im Bereich des Sports entwickelten sich zahlreiche weitere, die ihn bis heute begleiten. Im Gespräch erzählt Frank Piontek, wie ihn das ehrenamtliche Engagement seiner Mutter geprägt hat und er berichtet von der Organisation des Rheinbacher Triathlons, seiner Mitwirkung bei den Telekom Baskets Bonn und den Erfahrungen, die er dabei gesammelt hat. Gleichzeitig beschreibt er, welche Herausforderungen und besonderen Momente ihn während seiner beruflichen Tätigkeit bei der Polizei begleitet haben. Ein großer Stellenwert im Leben von Frank Piontek hat der Good Walking Club Rheinbach. Gemeinsam mit weiteren Engagierten organisiert er den „Marsch mit Aussicht“, der zahlreiche Menschen in Bewegung bringt und die Landschaft rund um Rheinbach erlebbar macht. Darüber hinaus setzt er sich gemeinsam mit seiner Frau als Grünpate einer Insekten- und Bienentankstelle in Flerzheim ein. Das Gespräch zeigt, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann und welche Bedeutung Organisation, Teamarbeit und persönlicher Einsatz für das Gelingen gemeinschaftlicher Projekte haben. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ wie Frank Piontek zum Ehrenamt gefunden hat ✅ welche Rolle seine Familie für sein Engagement gespielt hat ✅ wie der Rheinbacher Triathlon mit entstand ✅ welche Verbindung ihn bis heute mit den Telekom Baskets Bonn verbindet ✅ wie der Good Walking Club Rheinbach entstanden ist ✅ was hinter dem „Marsch mit Aussicht“ steckt ✅ warum Natur und Bewegung für ihn zusammengehören ✅ welche Erfahrungen er als Pressesprecher der Polizei Bonn gemacht hat ✅ warum Organisation und Gemeinschaft für ihn untrennbar verbunden sind ✅ weshalb ehrenamtliches Engagement Menschen zusammenbringt
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    38 分
  • Folge 13 Starkregenschutz beginnt vor Ort
    2026/07/08
    Fünf Jahre nach dem Starkregen- und Hochwasserereignis vom 14. Juli 2021 blickt diese Folge auf die Entwicklungen beim Hochwasser- und Starkregenschutz in Rheinbach. Zu Gast ist Norbert Weiß, der stellvertretend für die siebenköpfige Initiative "Starkregen- und Hochwasserschutz im Rodderfeld" über die Entstehung der Initiative, ihre Arbeitsweise und ihre Ziele spricht. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wie sich wirksamer Hochwasserschutz entwickeln lässt. Dabei wird deutlich, dass kurzfristige Maßnahmen ebenso notwendig sind wie langfristige Konzepte. Die Initiative setzt auf eine systematische Analyse der Ereignisse, um daraus praktikable Lösungen abzuleiten. Verschiedene fachliche Kompetenzen aus den Bereichen Organisation, Ingenieurwesen, Verwaltung, Gewässerbeobachtung und Projektentwicklung fließen dabei zusammen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Fachleuten. Norbert Weiß beschreibt, wie sich aus einem Bürgerantrag ein konstruktiver Austausch entwickelt hat und welche Bedeutung gemeinsame Analysen sowie regelmäßige Abstimmungen für die Umsetzung von Maßnahmen haben. Dabei wird deutlich, dass Hochwasserschutz nicht an Stadt- oder Ortsteilgrenzen endet, sondern als gesamtstädtische Aufgabe verstanden werden muss. Ebenso spielt die private Vorsorge in Eigenverantwortung eine wichtige Rolle. Das Gespräch zeigt außerdem, dass erfolgreiche Lösungen auf nachvollziehbaren Daten, Ortskenntnis und einem ganzheitlichen Blick beruhen. Neben kurzfristig umsetzbaren Verbesserungen werden auch langfristige Projekte betrachtet, die einen nachhaltigen Schutz vor zukünftigen Starkregenereignissen ermöglichen sollen. Dabei geht es nicht nur um technische Maßnahmen, sondern ebenso um Zusammenarbeit, Kommunikation und den Austausch von Erfahrungen. Diese Folge gibt einen Einblick in die Arbeit einer engagierten Initiative und zeigt, wie unterschiedliche Perspektiven gemeinsam dazu beitragen können, den Hochwasser- und Starkregenschutz in Rheinbach weiterzuentwickeln. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ warum der 14. Juli 2021 weiterhin ein wichtiger Bezugspunkt für den Hochwasserschutz ist ✅ welche Ziele die Initiative Starkregen- und Hochwasserschutz verfolgt ✅ wie Bürgerinitiative und Stadtverwaltung zusammenarbeiten ✅ warum Analysen die Grundlage jeder Maßnahme bilden ✅ welche kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen betrachtet werden ✅ weshalb Hochwasserschutz als gesamtstädtische Aufgabe verstanden wird ✅ welche Rolle Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen spielt ✅ warum Ortskenntnis und Daten gleichermaßen wichtig sind ✅ weshalb auch private Vorsorge zum Hochwasserschutz gehört ✅ welche Perspektiven für den zukünftigen Schutz vor Starkregen aufgezeigt werden
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    32 分
  • Folge 12 - Das Ehrenamt des Monats Juni
    2026/06/24
    In dieser Folge von „Rhein gehört“ steht das Ehrenamt des Monats Juni im Mittelpunkt. Zu Gast ist Andrea Wüschem aus Peppenhoven. Seit vielen Jahren engagiert sie sich in unterschiedlichen Vereinen und Gemeinschaften und gehört zu den Menschen, die das gesellschaftliche Leben vor Ort aktiv mitgestalten. Im Gespräch berichtet sie von ihrem Weg ins Ehrenamt und davon, wie früh sie die Bedeutung von Gemeinschaft erlebt hat. Ausgehend von ihrem Engagement in der Tanzgarde entwickelte sich über die Jahre eine Vielzahl ehrenamtlicher Aufgaben. Andrea Wüschem war unter anderem in Elternvertretungen, im Kindergarten, bei den Sportschützen und im Karneval aktiv. Aktuell engagiert sie sich als Kassiererin der KG Oberdrees, als Pflegschaftsvorsitzende am Städtischen Gymnasium Rheinbach sowie als Geschäftsführerin eines Hundesportvereins. Das Gespräch zeigt, wie vielfältig Ehrenamt sein kann. Dabei wird deutlich, dass die unterschiedlichen Aufgaben zwar verschiedene Themenfelder betreffen, aber einen gemeinsamen Kern haben: Menschen zusammenzubringen und Gemeinschaft zu fördern. Andrea Wüschem beschreibt, wie wichtig gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und ein respektvoller Umgang miteinander für funktionierende Vereine und Initiativen sind. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die Bedeutung von Traditionen und Brauchtum. Am Beispiel der KG Oberdrees, die auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblickt, wird deutlich, wie Vereine ihre Wurzeln bewahren und sich gleichzeitig weiterentwickeln können. Veränderungen werden als Teil einer lebendigen Gemeinschaft verstanden, die offen für neue Ideen bleibt und dennoch ihre Identität bewahrt. Die Folge bietet einen Einblick in die vielfältige Vereinslandschaft Rheinbachs und zeigt, welchen Beitrag ehrenamtlich engagierte Menschen jeden Tag für das Zusammenleben leisten. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ Wie Andrea Wüschem zum Ehrenamt gefunden hat ✅ Welche ehrenamtlichen Aufgaben sie übernommen hat ✅ Warum Gemeinschaft ihr wichtig ist ✅ Welche Rolle Vereine für das Miteinander spielen ✅ Wie sich Ehrenamt über die Jahre verändert hat ✅ Warum Tradition und Wandel zusammengehören ✅ Welche Bedeutung die KG Oberdrees für das Dorfleben hat ✅ Wie Vereinsarbeit Generationen verbindet ✅ Warum Verantwortung oft aus konkreten Situationen entsteht ✅ Welche Werte ihr ehrenamtliches Handeln prägen
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    29 分
  • Folge 11 - Es läuft! Seit 2000 Jahren
    2026/06/10
    95 Kilometer lang, fast 2.000 Jahre alt und bis heute ein beeindruckendes Zeugnis römischer Ingenieurskunst: Die Eifelwasserleitung versorgte das antike Köln täglich mit rund 20 Millionen Litern frischem Quellwasser. Ohne Pumpen, ohne Computer und allein mit präziser Vermessung schufen die Römer eines der bedeutendsten technischen Bauwerke nördlich der Alpen. In dieser Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Prof. Dr. Klaus Greve. Der Diplomingenieur und Technikarchäologe hat den Römerkanal über Jahrzehnte erforscht und rekonstruiert. Er erläutert, wie die Römer das Wasser aus kalkhaltigen Quellen in der Eifel auswählten, das Gefälle exakt berechneten und auf einer fast 100 Kilometer langen Strecke bis nach Köln führten. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist der Tag des Römerkanals, der am 28. Juni 2026 in Mechernich-Kallmuth stattfindet. Dort hält Prof. Greve den Einführungsvortrag zur Technik der Wassergewinnung in römischer Zeit. Zudem berichtet er über die Arbeit des Römerkanal-Infozentrums in Rheinbach, das seit 2019 Besucherinnen und Besuchern die Geschichte und Technik dieses außergewöhnlichen Bauwerks vermittelt. Auch die Wirkung des Römerkanals über die Antike hinaus kommt zur Sprache. Im Mittelalter wurden Steine des Kanals als Baumaterial genutzt. Der in der Leitung entstandene Kalksinter wurde als sogenannter Aquädukt-Marmor zu Säulen, Altarplatten und Fußböden verarbeitet und fand seinen Weg in Kirchen und Bauwerke in ganz Europa. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ wie die Römer Wasser aus der Eifel bis nach Köln leiteten ✅ warum kalkhaltiges Wasser besonders geschätzt wurde ✅ welche technischen Herausforderungen überwunden werden mussten ✅ wie der Verlauf des Römerkanals rekonstruiert wurde ✅ was den Tag des Römerkanals 2026 auszeichnet ✅ welche Rolle das Römerkanal-Infozentrum in Rheinbach spielt ✅ wie das Mittelalter den Römerkanal als Steinbruch nutzte ✅ was Aquädukt-Marmor ist ✅ warum Kinder und Familien den Römerkanal entdecken sollten ✅ weshalb dieses Bauwerk bis heute Staunen auslöst
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    34 分
  • Folge 10 - Das Ehrenamt des Monats Mai
    2026/05/27
    Alfred Eich ist in Rheinbach vielen Menschen als Fotograf, Journalist und engagierter Vereinsmensch bekannt. Über Jahrzehnte führte er ein Fotofachgeschäft in der Innenstadt, berichtete für Zeitungen über das Vereinsleben und knüpfte ein breites Netzwerk in Rheinbach und der Region. In dieser Folge von „Rhein gehört“ spricht Hendrikje Krancke mit Alfred Eich über seinen Weg ins Ehrenamt. Schon lange engagiert er sich in Vereinen, für die rheinische Heimatsprache und im Brauchtum. Besonders prägend wurde jedoch sein Einsatz nach der Flutkatastrophe 2021. Nach der Hilfe in der Pallottikirche folgte das Engagement für den Verein Rheinbach Hilft. Heute organisiert der Verein Hilfstransporte in die Ukraine. Medizinische Geräte, Pflegebetten, Lebensmittel, Heizöfen und weitere Sachspenden gelangen direkt in Krankenhäuser, Kinderheime und Einrichtungen in der Region Charkiw. Alfred Eich berichtet, wie Transporte vorbereitet werden, welche logistischen Herausforderungen zu bewältigen sind und warum Transparenz und direkte Kontakte vor Ort eine zentrale Rolle spielen. Das Gespräch zeigt, wie lokales Engagement weit über Stadtgrenzen hinauswirken kann. Gleichzeitig beschreibt Alfred Eich offen die emotionalen Belastungen, die mit den Reisen in ein Kriegsgebiet verbunden sind, und was ihn dennoch antreibt, weiterzumachen. In dieser Folge erfahren Sie: ✅ wie Alfred Eich zur Fotografie und zum Journalismus kam ✅ warum Heimat und Mundart für ihn eine wichtige Rolle spielen ✅ wie die Fluthilfe in der Pallottikirche begann ✅ wie aus spontaner Unterstützung Rheinbach Hilft entstand ✅ welche Hilfsgüter in die Ukraine transportiert werden ✅ wie eng die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort ist ✅ welche Projekte Krankenhäuser und Kinderheime unterstützen ✅ wie sich Spenden und Ehrenamt gegenseitig ergänzen ✅ welche Belastungen Einsätze im Krisengebiet mit sich bringen ✅ warum Hilfe für Alfred Eich eine Herzensangelegenheit ist
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    36 分