『Pricing Friends』のカバーアート

Pricing Friends

Pricing Friends

著者: Dr. Sebastian Voigt
無料で聴く

“Pricing Friends” ist ein Interviewformat, in dem Sebastian Voigt mit führenden Unternehmenslenkern und weiteren spannenden Persönlichkeiten über sein Lieblingsthema “Pricing” spricht. Das sind keine "Fachidiotengespräche" – Sebastian und seine Gäste liefern vielfältige Perspektiven und Anekdoten, um das komplexe Thema Pricing auf eine verständliche und unterhaltsame Weise zu präsentieren. Dem "schweren", analytischen Thema Pricing verleiht er eine gewisse Leichtigkeit und adressiert die Hörer informativ und unterhaltend. Der “Pricing Friends” Podcast erscheint ab Donnerstag, 11. Januar 2024, immer donnerstags um 5:55 Uhr. ÜBER DR. SEBASTIAN VOIGT Dr. Sebastian Voigt ist Partner sowie Mitglied der Geschäftsleitung der hy Consulting Group GmbH und verantwortlich für die Pricing and Sales Business Unit. Sebastian studierte Wirtschaftsinformatik und promovierte an der TU Darmstadt zu Monetarisierungsstrategien von digitalen Marktplätzen. Seit über 15 Jahren entwickelt er profitable digitale Geschäftsmodelle. Er arbeitete u.a. als Director bei der Unternehmensberatung Simon-Kucher & Partners, leitete die Projektteams der Investmentholding von Axel Springer und nahm operative Führungspositionen innerhalb von Bertelsmann und ProSiebenSat1 ein. Connect via LinkedIn Pricing Friends Websitehy Consulting Group GmbH マネジメント マネジメント・リーダーシップ リーダーシップ 経済学
エピソード
  • Dynamische Stromtarife und Pricing mit Jan Rabe: Wie wird aus einem Stromtarif ein Profit-Share-Modell (#138)
    2026/08/13
    Inzwischen sind in Deutschland negative Strompreise bei jeder zehnten Stunde Realität. Wie sich daraus ein Pricing-Modell bauen lässt, das wahrscheinlich deutschlandweit einzigartig ist, erklärt Co-Founder und CEO Jan Rabe im Gespräch mit Dr. Sebastian Voigt. Rabot Energy gibt die eingekauften Strompreise eins zu eins an seine Kunden weiter, statt wie klassische Versorger eine Marge und Risikoprämie in einen Fixpreis einzupreisen. Verdient wird über eine transparente Servicegebühr von 1,5 Cent pro Kilowattstunde und, bei aktiver Optimierung von Batteriespeichern oder E-Autos, über einen 20 Prozent Profit Share auf die erzielten Handelsgewinne. Konkret heißt das: Erzielt die Optimierung 500 Euro Handelserlös, gehen 400 Euro an den Kunden und 100 Euro an Rabot Energy. Mit rund 200.000 Kunden und einem neuen Plug-and-Play-Heimspeicher, der sich in drei bis vier Jahren amortisiert, zeigt die Folge, wie Pricing hier direkt zum Produkt wird. Über den Gast Jan Rabe ist seit Juni 2021 Co-Founder und CEO von Rabot Energy in München. Bereits seit Februar 2014 führt er parallel das Beratungs- und Handelsgeschäft Rabot Energy Trading and Consulting für Energieversorger, seit Februar 2016 ist er zudem Co-Founder von Wechselpilot. Davor war er Senior Portfoliomanager bei der Kom-Solution GmbH und Analyst für Energy Trading im Pricing bei der BKW FMB Energie AG in Bern. Rabe hat Physik an der LMU München studiert.
    続きを読む 一部表示
    46 分
  • Procurement Intelligence und Pricing mit Robert Kaiser: Wo findet KI im Einkauf den größten Hebel? (#137)
    2026/08/06
    Fünf bis 7,5 Millionen Euro Einsparung, aus einem Einkaufsvolumen, nicht aus einem Stellenabbau. Genau diesen Hebel zeigt Robert Kaiser, Geschäftsführer bei Tacto, einer KI-gestützten Procurement-Intelligence-Plattform für die Industrie, in dieser Folge mit Host Dr. Sebastian Voigt. Am Beispiel eines Industrieunternehmens mit 500 Millionen Euro Umsatz und 250 Millionen Euro Einkaufsvolumen rechnet Kaiser vor: Zwei bis drei Prozent Einsparung im Einkauf bringen fünf bis 7,5 Millionen Euro, deutlich mehr als eine halbe Million Euro durch den Abbau von vier bis fünf Stellen. Den größten Hebel findet die KI im Long-Tail-Spend, den kleinteiligen, selten nachverhandelten Artikeln, für die im Einkauf schlicht die Zeit fehlt. Beim eigenen Pricing verzichtet Tacto trotzdem überwiegend auf ein Erfolgshonorar. Kaisers Einwand: Der Einkauf hängt von Faktoren ab, die sich schlecht isolieren lassen, etwa Lieferkettenschocks oder Rohstoffpreis-Verfall, für die weder Tacto noch der Kunde etwas können. Deshalb bleibt der Großteil des Preises modular und planbar, nur ein kleiner Teil ist an konservativ gesetzte Einsparschwellen gekoppelt. Robert Kaiser erzählt außerdem von dem KI-gestützten „Defender Agent", der Preiserhöhungs-Schreiben von Lieferanten automatisiert prüft und kontert, und warum er aus Tactos eigenen Pricing-Fehlern gelernt hat, Preiserhöhungen nie zu verstecken, sondern sie von Anfang an mit einzupreisen. Über den Gast Robert Kaiser ist seit April 2026 Geschäftsführer (Managing Director) bei Tacto. Seit seinem Einstieg im August 2021 durchlief er dort mehrere Stationen: zunächst im Bereich Business/Ops, ab November 2021 als Chief of Staff, ab März 2024 als Head of Customer Experience und ab Juni 2025 als Head of Revenue, bevor er die Geschäftsführung übernahm. Davor arbeitete er gut zwei Jahre bei der Boston Consulting Group, zunächst als Junior Associate, später als Associate. Erste berufliche Stationen führten ihn unter anderem zu PwC, KPMG und Roland Berger, außerdem war er Co-Founder von AIDLETICS, einem Start-up rund um Sport und sozialen Impact.
    続きを読む 一部表示
    56 分
  • Wissenschaft und Preismanagement mit Prof. Dr. Martin Fassnacht: Die Marke schafft den Wert, wer schöpft ihn am Ende ab? (#136)
    2026/07/30
    In dieser Folge spricht Host Dr. Sebastian Voigt mit Prof. Dr. Martin Fassnacht, Direktor des Lehrstuhls für Strategie und Marketing an der WHU und Co-Autor des Standardwerks Preismanagement, über das Zusammenspiel von Marke und Preis. Sein Ausgangspunkt: „Branding ist Value Delivery, Value Generation und Pricing ist Value Capturing." Am Beispiel Mercedes erklärt er, warum eine Repositionierung von Premium zu Luxus scheitern kann. Audi hingegen ist in den 80er-Jahren mit der Quattro-Technologie über fünf bis zehn Jahre erfolgreich von der Mittelpreis- zur Premiumposition aufgestiegen. Die Konsolidierung großer Markenportfolios, wie bei Nestlé von 8.000 auf 2.000 Marken, ordnet Fassnacht als direkte Folge stagnierender Absatzmärkte und wachsenden Preisdrucks ein. Ein Trend, den er vor allem in Europa beobachtet. Mit einem verbreiteten Pricing-Mythos räumt er auch auf: dem Veblen-Effekt. Die Logik, dass ein höherer Preis zu höherer Nachfrage führt, ließ sich in seiner eigenen Forschung nur bei einzelnen Produktkategorien wie Uhren nachweisen, bei Trenchcoats beispielsweise nicht. Ein Defizit sieht Fassnacht in der Strategiephase des Preisprozesses vieler Unternehmen: Sie entscheiden zu wenig bewusst, ob sich ihre Marke im Premium-, Mittel- oder Niedrigpreissegment positionieren soll. KI wird laut Fassnacht die Analysephase bezüglich Kunden- und Transaktionsdaten stark verändern, aber auch die Entscheidungsphase wird dynamischer werden. Über den Gast Prof. Dr. Martin Fassnacht ist seit 2003 Direktor des Lehrstuhls für Strategie und Marketing an der WHU, mit den Schwerpunkten Preismanagement, Markenmanagement sowie Handelsmarketing und Omnichannel Business. Zusammen mit Hermann Simon hat er das Standardwerk Preismanagement geschrieben. Mittlerweile liegt es in fünfter Auflage vor – mit Jun.-Prof. Dr. Anna-Karina Schmitz im Autorenteam. Er promovierte bei Hermann Simon und habilitierte bei Christian Homburg, ist Vorsitzender des Henkel Center for Consumer Goods und als strategischer Berater für Konsumgüter-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen tätig.
    続きを読む 一部表示
    52 分
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
まだレビューはありません