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Pflegefamilien Deutschland

Pflegefamilien Deutschland

著者: Rahma Ataie Nina Heinemann Dirk Griesche Kerstin Schön Jens Haberland Julia Wagner und Team
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Der Podcast für Pflegefamilien oder für Familien, die Pflegefamilie werden wollen! Dabei sprechen wir Familien, kinderlose Paare, gleichgeschlechtliche Paare, Alleinerziehende und Fachleute aus dem Pflegekinderwesen gleichermaßen an. Wir produzieren den Podcast für Pflegefamilien im deutschsprachigen Raum. Wir berichten über Fachliches, Schönes und Schwieriges rund um das Thema Pflegefamilien und Pflegekinder. Hören Sie Interviews oder Reportagen. Dabei laden wir sowohl Pflegeeltern, ehemalige und aktuelle Pflegekinder, leibliche Kinder bzw. Erwachsene, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind, als auch Fachexpertinnen und Fachexperten, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Ideen zu unserem Podcast. Wollen auch Sie Pflegefamilie werden, dann finden Sie unter www.pflegefamilien-hessen.de weitere Informationen. Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen, dann können Sie für den "Förderverein zur Unterstützung von Pflegekindern Deutschland e.V." spenden. Ihre Spenden helfen Pflegekinder und junge Erwachsene zu unterstützen, die in Pflegefamilien aufwachsen oder aufgewachsen sind. Dabei übernehmen wir Kosten, die von anderen Kostenträgern nicht übernommen werden. Wir sagen im Namen von allen Pflegekindern herzlichen Dank.Rahma Ataie, St. Elisabeth-Verein e.V. Marburg 社会科学 科学
エピソード
  • ADHS bei Pflegekindern
    2026/09/04
    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!
    Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 107 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen alle vier Wochen, freitags um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.
    In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern. Herzlich willkommen!Heute sprechen wir über ein Thema, das einige Pflegefamilien betrifft und bewegt: AD(H)S – die Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)störung.Gerade bei Pflegekindern zeigt sich ADHS häufig in einer besonderen Komplexität. Frühere Belastungserfahrungen, Bindungsabbrüche oder traumatische Erlebnisse können das Verhalten beeinflussen und machen es nicht immer leicht, ADHS klar einzuordnen.Was bedeutet ADHS eigentlich genau? Wie zeigt es sich im Alltag – und was brauchen Pflegekinder und ihre Familien ganz konkret, um gut damit leben zu können?Darüber sprechen wir heute mit Prof. Dr. Christiansen. Sie ist Professorin für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie an der Universität Marburg und Leiterin des Instituts für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Ausbildung in Marburg.
    Schön, dass Sie heute bei uns sind: Herzlich Willkommen Frau Christiansen!
    - Wie kam es dazu, dass Sie Expertin für genau dieses Thema geworden sind?- Frau Prof. Christiansen, was genau versteht man unter ADHS – und was wird dabei häufig missverstanden?
    - Welche Ursachen hat ADHS – und welche Rolle spielen genetische vs. Umweltfaktoren?
    - Gibt es Besonderheiten bei Pflegekindern, die ADHS betreffen oder überlagern können?- Wie zeigt sich ADHS typischerweise im Alltag von Kindern – und wie verändert sich das mit dem Alter? Gibt es auch schon Anzeichen bereits im Säuglings- und Kleinkindalter? Wie ändert sich das Verhalten im Schulalter bis hin zur Pubertät?
    - Woran können Pflegeeltern erkennen, ob es sich eher um ADHS, um Traumafolgen oder um beides handelt?- Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für Pflegefamilien mit einem ADHS-Kind?
    - Welche Rolle spielen Bindungserfahrungen und frühere Belastungen im Zusammenleben?- Trotz aller Schwierigkeiten: Welche Stärken bringen Kinder mit ADHS oft mit?
    - Wie können Pflegefamilien diese gezielt fördern?- Wie können Pflegeeltern mit impulsivem oder aggressivem Verhalten umgehen?
    - Welche zwei bis drei konkreten Strategien helfen Pflegefamilien im Alltag besonders?
    - Was ist im Umgang mit herausforderndem Verhalten besonders wichtig – gerade aus bindungsorientierter Sicht?
    - Was braucht es aus Ihrer Sicht für eine gute Zusammenarbeit zwischen Institutionen wie Kindergarten oder Schule und Pflegeeltern?
    - Wie können Pflegeeltern gut für sich selbst sorgen (Stichwort: Selbstfürsorge)?- Welche Unterstützungssysteme sollten Pflegefamilien unbedingt nutzen (z. B. Jugendhilfe, Schule, Selbsthilfe)? Was gibt es vielleicht für unsere hessischen Pflegefamilien, die wir begleiten und hier zuhören als Hinweis, wo sie sich hinwenden können?- Welche Therapieansätze sind bei ADHS besonders wirksam?
    - Wann kann auch eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein?- Was möchten Sie Pflegefamilien, die ein Kind mit ADHS begleiten, unbedingt mit auf den Weg geben?
    Mehr Informationen zu Frau Prof. Dr. Hanna Christiansen:
    https://www.uni-marburg.de/de/fb04/team-christiansen/team/prof-dr-hanna-christiansen

    Link zur Marburg Psychotherapie-Ambulanz (Schwerpunkt ADHS und Angststörungen)
    https://www.psychotherapie-marburg.de/index.php/kinder-u-jugendlichen-psychotherapie-ambulanz

    Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.de
    www.pflegefamilien-hessen.de
    www.pflegefamilien-akademie.de
    www.pflegefamilien-deutschland.de

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    43 分
  • Rückblick - eine Pflegefamilie verabschiedet sich
    2026/08/07
    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!
    Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 106 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen alle vier Wochen, freitags um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.
    In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern.

    Herzlich willkommen zu unserem Podcast rund um das Leben als Pflegefamilie. Heute dürfen wir zwei ganz besondere Gäste begrüßen: ehemalige Pflegeeltern, die über viele Jahre hinweg Kinder bei sich aufgenommen, begleitet und ihnen ein Zuhause auf Zeit gegeben haben.Sie bringen einen großen Erfahrungsschatz mit – voller intensiver Momente, Herausforderungen, aber auch vieler kleiner und großer Erfolge. Inzwischen haben sie sich aus der aktiven Pflegefamilienzeit zurückgezogen. Genau deshalb ist heute ein schöner Anlass, gemeinsam zurückzublicken: auf das, was war, was geprägt hat und was vielleicht geblieben ist.Wir wollen heute ganz offen und ehrlich darüber sprechen, wie sich das Leben als Pflegefamilie wirklich anfühlt jenseits von Erwartungen und Idealbildern.Herzlichen Willkommen Familie Kraftschonek
    • Möchten Sie sich zu Beginn kurz vorstellen und erzählen, wie Sie damals zur Pflegefamilie geworden sind?
    • Gab es einen bestimmten Auslöser oder Moment, der Sie dazu bewegt hat, diesen Weg einzuschlagen?
    • Was hat Sie am Anfang vielleicht zögern lassen oder Ihnen Respekt gemacht?
    • Erinnern Sie sich noch an den Moment, als das erste Pflegekind bei Ihnen eingezogen ist – wie hat sich das damals angefühlt?
    • Wie hat sich Ihr Alltag dadurch verändert? War das eher ein sanfter Übergang oder ein Sprung ins kalte Wasser?
    • Welche Situationen haben Sie im Laufe der Zeit besonders gefordert?
    • Gab es Momente, in denen Sie dachten: „Genau dafür machen wir das“?
    • Wie sind Sie mit Abschieden umgegangen, wenn ein Kind Ihre Familie wieder verlassen hat?
    • Können Sie uns auch ein wenig berichten welche Erfahrungen Sie mit den leiblichen Familien gemacht haben?
    • Welche Unterstützung oder vielleicht auch Herausforderungen gab es durch Ihr Umfeld oder durch Institutionen?
    • Wenn Sie heute zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie mit Ihrem heutigen Wissen anders angehen würden?
    • Was würden Sie Menschen mitgeben, die darüber nachdenken, selbst Pflegefamilie zu werden?
    • Und ganz persönlich: Was hat diese Zeit als Pflegefamilie mit Ihnen gemacht – was ist geblieben?
    Hier finden Sie uns im Internet:
    www.elisabeth-verein.de
    www.pflegefamilien-hessen.de
    www.pflegefamilien-akademie.de
    www.pflegefamilien-deutschland.de
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    35 分
  • Familie ist, wo Kinder ankommen
    2026/07/03
    Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!
    Wir sind Rahma Ataie und Nina Heinemann und wir arbeiten beim St. Elisabeth-Verein in Marburg im Fachbereich Pflegefamilien Hessen. Mit einigen KollegInnen produzieren wir seit April 2020 den Podcast Pflegefamilien Deutschland. Es sind inzwischen schon 105 Episoden auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu hören. Wir veröffentlichen an jedem ersten Freitag im Monat um 8:00 Uhr morgens eine neue Folge.
    In unserem Fachbereich Pflegefamilien betreuen wir aktuell über 140 Familien mit fast 200 Kindern.
    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Pflegefamilien Deutschland. Heute haben wir zwei Gäste bei uns, die zeigen, dass Familie viele Formen haben kann – und dass Liebe, Verantwortung und Geduld dabei oft wichtiger sind als klassische Rollenbilder. Sie sind ein queeres Paar und haben sich entschieden, Pflegefamilie zu werden. Das bedeutet, Kindern ein Zuhause auf Zeit oder manchmal auch auf längere Sicht zu geben, Sicherheit zu bieten und ein Stück Alltag, der Halt gibt.Wir wollen heute darüber sprechen, wie ihr zu dieser Entscheidung gekommen seid, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und wie sich euer Familienalltag gestaltet. Uns interessiert auch, mit welchen Vorurteilen oder Fragen ihr vielleicht konfrontiert werdet – und was euch in dieser Rolle besonders erfüllt. Schön, dass ihr heute bei uns seid.
    • Wie kam bei euch überhaupt der Wunsch auf, Pflegefamilie zu werden? Gab es einen bestimmten Moment oder hat sich das über Zeit entwickelt?
    • Wie lief der Weg bis zur ersten Aufnahme eines Pflegekindes ab – also von der Idee bis zum tatsächlichen Einzug?
    • Wie hat euer Umfeld reagiert, als ihr gesagt habt, dass ihr Pflegeeltern werden wollt?
    • Welche Rolle spielt eure queere Identität im Alltag als Pflegefamilie – ist sie Thema für die Kinder oder eher nebensächlich?
    • Gab es Situationen, in denen ihr gemerkt habt, dass Menschen Vorurteile gegenüber queeren Pflegeeltern haben?
    • Wie geht ihr mit Fragen oder Unsicherheiten von außen um – sei es von Behörden oder Herkunftsfamilien?
    • Wie würdet ihr euren Familienalltag beschreiben – was unterscheidet ihn vielleicht von dem Bild, das viele von Pflegefamilien haben?
    • Was war bisher eine Erfahrung mit einem Pflegekind, die euch besonders berührt oder geprägt hat?
    • Welche Herausforderungen bringt das Pflegeelternsein mit sich, über die vielleicht zu wenig gesprochen wird?
    • Was habt ihr durch eure Pflegekinder über euch selbst gelernt?
    • Welche Unterstützung bekommt ihr von anderen Stellen – und wo würdet ihr euch vielleicht mehr wünschen?
    • Wenn jemand zuhört und selbst darüber nachdenkt, Pflegefamilie zu werden: Was würdet ihr dieser Person mit auf den Weg geben?
    Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.de
    www.pflegefamilien-hessen.de
    www.pflegefamilien-akademie.de
    www.pflegefamilien-deutschland.de
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    58 分
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