Persönlichkeitsstörungen als Mischpult statt Schublade
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Persönlichkeitsstörungen gehören zu den größten Herausforderungen in der psychotherapeutischen Praxis — und mit der ICD-11 hat sich ihre Diagnostik grundlegend verändert. Doch was bedeutet der Wechsel vom kategorialen zum dimensionalen Modell konkret für die tägliche Arbeit?
In dieser Folge geht es um die neue Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen nach ICD-11. Statt fester Störungstypen stehen nun der Schweregrad der Störung und einzelne Merkmalsdomänen im Mittelpunkt. Wir beleuchten, warum eine akkurate Diagnose so wichtig ist — immerhin liegt die Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung bei rund 10 Prozent —, welche Schritte der diagnostische Prozess umfasst und woran sich die Einordnung im Praxisalltag orientiert.
Eine Folge für Psychotherapeuten, Ärzte und alle, die Persönlichkeitsstörungen sicher erkennen und einordnen möchten.
Quelle: Rosenbach C, Renneberg B. Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen nach ICD-11. PSYCH up2date 2023; 17 (6): 513–526. DOI: 10.1055/a-1869-3209