Panschen, Prellen, Pranger - Die dunkle Seite der Braukunst
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Im England des 14. Jahrhunderts konnte ein Krug Ale über Gesundheit, Einkommen und Ansehen entscheiden. Doch wo Bier Alltag war, war Betrug nie weit: verwässerte Sude, manipulierte Krüge und überzogene Preise. Und die Behörden reagierten mit drastischen Mitteln. Ale‑Tasters überwachte jede Brauerin und jeden Brauer – und bestrafte Verstöße mit spektakulären öffentlichen Schandgeräten.In dieser Folge tauchen wir ein in eine Welt, in der Bier streng reguliert war. Ein Blick auf die Menschen, die brauten, prüften, schummelten – und die Strafen, die Schlitzohren erwartete.
[Alle Fotos zur Folge finder Ihr auf Instagram @biergeschichte_podcast]
LITERATUR:
- Bennett, J. M. (1996). Ale, Beer, and Brewsters in England: Women’s Work in a Changing World, 1300–1600. Oxford: Oxford University Press.
- Davis, J. (2004). Medieval Market Regulation: The Assize of Bread and Ale. Oxford: Oxford University Press.
- Dyer, C. (1989). Standards of Living in the Later Middle Ages. Cambridge: Cambridge University Press.
- Mortimer, I. (2008). The Time Traveller’s Guide to Medieval England. London: Vintage.
Links:
Folge 3.03 - Oxidation: der größte Feind des Bieres
Calendar of the Plea and Memoranda Rollsof the City of London: Volume 2, 1364-1381.
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Folgenbild: Buchillustration von Pearson Scott Foresman. Wikipedia_CC0 license