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OUT OF THE ZNÜNI-BOX Spiel- und Lernprojekte für Kindergarten / Schule

OUT OF THE ZNÜNI-BOX Spiel- und Lernprojekte für Kindergarten / Schule

著者: Andrea Eichmüller Ursula Flammer Petra Mächler
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Wie sieht ein Unterricht aus, in dem Kinder mitdenken, mitplanen und mitgestalten dürfen? In diesem Podcast spricht Schulleiterin Petra Mächler mit den beiden Kindergartenlehrpersonen Ursula Flammer und Andrea Eichmüller über projektartiges Arbeiten im Zyklus 1. Die beiden bringen konkrete Beispiele aus ihrem Unterricht mit und zeigen, wie sich Spiel- und Lernprojekte lebendig und alltagsnah umsetzen lassen. Im Zentrum steht dabei ein Perspektivenwechsel: weg vom lehrpersonenzentrierten Unterricht – hin zu einer kindzentrierten Lernkultur. Eine Kultur, in der Kinder ernst genommen werden, Verantwortung übernehmen und in einer Umgebung lernen, die an ihren Interessen, Kompetenzen und ihrem Entwicklungsstand anknüpft. Weitere Folgen von "Out of the Znüni-Box" widmen sich Themen wie Willkommensgesprächen, Elternabende, gelingenden Übergängen oder der Präsenz der Lehrperson im Schulalltag. Out of the Znüni-Box – raus aus dem Gewohnten. Auf dem Weg zu einer Schule, die Kinder (und Eltern) stärkt. 人間関係 社会科学
エピソード
  • 34. „Mein Projekt“ Teil2
    2026/06/21
    Nachdem wir in der letzten Folge den Einstieg in unser Projekt „Mein Projekt“ gezeigt haben, geht es diesmal um den nächsten wichtigen Schritt: die Entscheidung. „Welche Idee ist bei dir gross geworden? Für welche Projektidee möchtest du dich entscheiden und über mehrere Wochen hinweg arbeiten?“ Inspiriert vom Bilderbuch „Was macht man mit einer Idee?“ wählen die Kinder ihr Projekt aus. Anschliessend füllen wir Lehrpersonen gemeinsam mit jedem Kind den Projektplan aus und klären dabei folgende Fragen: • Wie heisst deine Projektidee? • Was möchtest du herstellen, lernen oder herausfinden? • Warum hast du dich dafür entschieden? • Was brauchst du dafür? • Wie möchtest du starten? Dann legen wir mit der ganzen Klasse gemeinsame Abmachungen und Regeln für die Projektarbeit fest. Diese werden nicht nur besprochen, sondern auch sichtbar festgehalten – damit sie für alle verständlich und präsent bleiben. Nach der Planungsphase folgt die Phase der Materialbeschaffung. Dafür sollte genügend Zeit eingeplant werden. Und dann wächst sie: die Vorfreude auf den Moment, in dem es endlich losgeht und die Kinder an ihren eigenen Projekten arbeiten dürfen.
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    23 分
  • 33. „Mein Projekt“ Teil1
    2026/06/06
    In dieser Folge nehmen wir euch mit an den Start unseres neuen Unterrichtsprojekts „Mein Projekt“. Die Idee dahinter ist einfach und gleichzeitig kraftvoll: Jedes Kind wählt ein eigenes Thema, das es interessiert, begeistert oder neugierig macht. Daraus entsteht ein persönliches Projekt, an dem über mehrere Wochen hinweg gearbeitet wird – geplant, gestaltet und weiterentwickelt gemeinsam mit uns als Lehrpersonen. Zum Einstieg begleitet uns die Handpuppe Ida. Sie entdeckt bei uns das Bilderbuch „Was macht man mit einer Idee?“ und erzählt, dass sie selbst oft viele Ideen hat. Das regt die Kinder dazu an, über ihre eigenen Ideen und Interessen nachzudenken. Im nächsten Schritt halten die Kinder ihre Ideen in sogenannten „Ideen-Eiern“ fest. Sie zeichnen auf, was sie interessiert, womit sie sich gerne beschäftigen und was sie spannend finden. Anschliessend werden die Projektideen in der Gruppe vorgestellt und gemeinsam geordnet – ähnliche Themen werden gebündelt und erste Schwerpunkte sichtbar. In dieser Folge erzählen wir vom Einstieg und den ersten Schritten im Projekt. In der nächsten Folge berichten wir, welche Projekte gewählt wurden und wie wir die Umsetzung konkret organisiert haben. Warum dieses Projekt für uns so zentral ist: Gerade in Phasen, in denen Kinder unterfordert sind – oft gegen Ende des Schuljahres – entstehen Unruhe und Herausforderungen im Unterricht. Mit „Mein Projekt“ schaffen wir bewusst Raum für Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, Herausforderungen und echtes Interesse. Die Kinder erleben: • Ich bin wichtig • Meine Ideen haben Wert • Ich kann etwas erreichen • Ich halte durch und entwickle meine Arbeit weiter Natürlich benötigen einzelne Kinder mehr Begleitung und Unterstützung – doch das ist unabhängig vom Thema ein fester Bestandteil unserer Arbeit
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    18 分
  • 32. Neurodiversität – Anders, nicht falsch! Teil2
    2026/03/22
    Als Lehrpersonen lohnt es sich, einen genaueren Blick auf Neurodiversität zu werfen, also darauf, dass Kinder alle auf ihre eigene Art denken, lernen und reagieren. Wer das versteht, kann Verhalten viel entspannter einordnen und die Kinder passend, respektvoll und unterstützend begleiten. In dieser Folge vertiefen wir das Thema Neurodiversität und richten den Fokus auf den Schulalltag: Wie können unterschiedliche Denk-, Lern- und Wahrnehmungsweisen so berücksichtigt werden, dass möglichst viele Kinder davon profitieren? Wir sprechen darüber, warum Wissen über neurodivergente Kinder für Lehrpersonen zentral ist – und weshalb Haltung oft entscheidender ist als Methode. Denn der Unterschied zwischen „Das Kind will nicht“ und „Das Kind kann gerade nicht“ verändert den gesamten Blick auf Verhalten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis von Stress- und Schutzreaktionen (Fight, Flight, Freeze, Fawn) und der Rolle der Amygdala. Wenn wir verstehen, was im Gehirn unter Belastung passiert, wird klar: Verhalten ist oft keine bewusste Entscheidung, sondern eine Reaktion auf Überforderung. Sicherheit, Beziehung und klare Strukturen sind deshalb die Grundlage für Lernen. Wir erzählen, wie der Schulalltag so gestaltet werden kann, dass er Sicherheit gibt statt Stress auszulösen: – klare Start- und Endpunkte – überschaubare Aufgaben („Mini-Missionen“) – transparente Strukturen – Sprache, die unterstützt statt beschämt – und: Bewegung als Form der Selbstregulation Unser Fazit: Ein Schulalltag, der auf neurodiverse Kinder abgestimmt ist, hilft nicht nur einzelnen, sondern allen. Wenn wir Unterschiede als normal betrachten, entsteht ein Lernumfeld, in dem Kinder sich sicher fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Anders sein ist nicht falsch – anders ist normal. Buch: „Lily, Ben und Omid – Drei Kinder machen sich auf den Weg, ihren sicheren Ort zu finden“ Hier findest du die passenden Filme dazu und den Erklär-Film von Marianne Herzog: „Was geht in meinem Kopf ab - Psychoedukation über hirnorganische Vorgänge unter Belastung» https://www.marianneherzog.com/filme/ https://share.google/rMdvwFg61nOoZQocN https://www.youtube.com/watch?v=dWEIJrl8fSc Weiterbildung ADHS im Schulkontext: www.andersdenkenhatstil.ch
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    57 分
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