エピソード

  • Von 9/11 zu Trumps Amerika (3/5): Die größte Lüge Amerikas und ihre Folgen bis heute
    2026/09/09

    Auf einmal war das Wort überall: »Massenvernichtungswaffen«. George W. Bush sagte es als Präsident in seiner Rede zur Lage der Nation im Januar 2002. Es war die Ansprache, in der er die »Achse des Bösen« definierte: Irak, Iran und Nordkorea. Am 5. Februar 2003 präsentierte Außenminister Colin Powell dann dem UN-Sicherheitsrat die US-amerikanischen Geheimdienstbewertungen hinsichtlich der Massenvernichtungswaffen. Sie basierten auf einer Lüge, trotzdem wurden sie zur Grundlage für den Einmarsch in den Irak und sollten alle Präsidenten nach Bush dazu zwingen, diesen Krieg gegen den Terror weiterzuführen.

    Barack Obama wollte die Kriege beenden, wurde aber zu dem Präsidenten, der mithilfe von Drohnen Krieg führte und den Befehl zur Tötung Osama bin Ladens gab. Joe Biden zog die letzten Truppen aus Afghanistan ab, es wurde ein Desaster. Und Donald Trump nahm die Lüge und machte sie zum zentralen Element seiner Präsidentschaft. In seiner ersten Amtszeit verhängte er einen »Muslim ban«, in seiner zweiten beginnt er Kriege, ohne sie beenden zu können, und verschränkt den Terrorbegriff immer enger mit der Verfolgung seiner innenpolitischen Ziele.

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    Moderation und Recherche: Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz

    Produktion: Pool Artists

    Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger

    Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

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    40 分
  • Von 9/11 zu Trumps Amerika (4/5): Die Opfer und das Ende einer amerikanischen Gewissheit
    2026/09/09

    Jedes Jahr werden am Ground Zero in New York die Namen der Opfer des 11. September verlesen. Langsam, einer nach dem anderen. Aber auch an jedem anderen Tag im Jahr besuchen Menschen das Memorial, stehen dort, wo einst die Türme des World Trade Centers standen, und fahren mit den Fingern über die eingravierten Namen der Opfer.

    Noch immer sind nicht alle Opfer von 9/11 identifiziert, bis heute kämpfen diejenigen, die die Anschläge überlebten, um politische Unterstützung. Schätzungsweise 410.000 Rettungskräfte, Aufräumtrupps und Freiwillige atmeten vor 25 Jahren tage- und wochenlang Luft ein, die mit Giftstoffen aus 400 Tonnen zerkleinertem Beton, Glas und Asbest belastet war.

    Aber trauert Amerika 25 Jahre später eigentlich noch gemeinsam? Oder ist selbst 9/11 zum Instrument geworden, um die Polarisierung im Land noch zu verschärfen?

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    29 分
  • Von 9/11 zu Trumps Amerika (5/5): »Feinde« im eigenen Land
    2026/09/09

    Patriot Act, Heimatschutzministerium, Einreiseverbote, Islamfeindlichkeit, Verschwörungserzählungen: Der 11. September 2001 hatte politische Folgen, die bis heute im Inneren und Äußeren zu spüren sind. Angst wurde zu einer politischen Kraft, und Donald Trump nutzte genau das für seinen politischen Aufstieg.

    Schon als Präsidentschaftskandidat 2015 forderte er, muslimischen Menschen die Einreise in die USA zu verweigern. In seiner zweiten Amtszeit weitet er seinen Kampf gegen den Terror aus – als strategischen Kampfbegriff gegen die politischen und gesellschaftlichen »Feinde« im eigenen Land.

    9/11 machte Entwicklungen in den Vereinigten Staaten möglich, die vorher kaum denkbar gewesen wären. Außenpolitische Fehler wurden gemacht, die sich bis heute fortsetzen, Freiheit und Sicherheit werden gegeneinander ausgespielt, und Bush wie Trump verspielten die Stellung Amerikas in der Welt.

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    25 分
  • Jens Spahn, Ezra Klein und Peter Thiels »Dialog Society«
    2026/08/21

    Der US-Investor Peter Thiel hat die »Dialog Society« mitbegründet, ein »Dialog«-Netzwerk, das Konferenzen organisiert und ein Beziehungsnetzwerk aufbaut. Über ein geleaktes Dokument kursieren Namen von prominenten Teilnehmern an diesen Konferenzen, unter anderem der deutsche CDU-Politiker Jens Spahn und der US-Journalist Ezra Klein. Was genau ist das vom US-Investor mit aufgebaute Netzwerk, welche Ziele werden dort verfolgt und was bedeutet eine Teilnahme an den Konferenzen politisch? Das ist ein Themenkomplex, den wir in dieser Bonusfolge von OK, America? beantworten.

    Außerdem sprechen wir über die ehemalige Maga-Influencerin Ashley McClair, die ein gemeinsames Kind mit Elon Musk hat, und sich seit einigen Monaten von der Maga-Bewegung distanziert.

    Und wir blicken auf Hörerinnenfragen, die auf die US-Verfassung, Marco Rubio und das journalistische Arbeiten in den Vereinigten Staaten eingehen.

    Im get-out: das Gesamtwerk von Joan Didion und der Roman Dolly All The Time von Annabel Monaghan.

    Das war die neue Bonusfolge von »OK, America?« für Abonnenten. Wir beantworten in diesen Bonusfolgen einmal im Monat Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Sie können diese an okamerica@zeit.de schicken.

    Die letzte Folge finden Sie hier. Mehr Informationen zu unserem Podcastabo finden Sie hier.

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    56 分
  • Einmal Amerika ohne Donald Trump, bitte
    2026/08/06

    Donald Trumps Krieg gegen den Iran dauert an, Senatoren und Abgeordnete sind im Wahlkampf für die Midterms, die Bürgerinnen und Bürger kämpfen mit den hohen Lebenshaltungskosten in den USA. In dieser Folge des US-Podcasts machen wir eine kleine Politikpause. Nicht jedoch, ohne kurz über erstaunliche Persönlichkeiten, wichtige Momente und Heldentaten des ersten halben Jahres 2026 zu sprechen.

    Aber dann geht es um Reiseziele zum 250-jährigen Jubiläum der Vereinigten Staaten und Ausflüge im Land, die nicht viel kosten. Dazu Buchempfehlungen von Elizabeth Strout, F. Scott Fitzgerald, Carley Fortune und anderen, Serientipps von The Pitt bis Slow Horses und US-Podcasts wie Good Hang with Amy Poehler oder Hard Fork.

    Außerdem: unterschätzte Bundesstaaten wie Michigan, mit der längsten Süßwasserküstenlinie der USA. Bei einer Fahrt entlang der Great Lakes kann man dazu ausgewählte Songs 2026 hören und US-amerikanische Wesensarten kennenlernen.

    Im get-out: Die Strände New Yorks und Breaking News, eine Programmreihe in den Yorck-Kinos Berlin, mit Filmen zu Medien und Pressefreiheit.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind.

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    1 時間 29 分
  • Haben die Republikaner bei der Trump-Wahl 2024 betrogen?
    2026/07/31

    Donald Trump wiederholt permanent die Lüge von der gestohlenen Präsidentschaftswahl 2020. Aber haben vielleicht die Republikaner bei der letzten Wahl betrogen? Im Netz kursieren Gerüchte über gehackte Wahlmaschinen, und Elon Musk verkündete offen, dass Trump ohne seine Hilfe nicht gewonnen hätte. Ob an diesen Aussagen etwas dran ist, ist eine der Hörerinnenfragen, die wir in dieser Bonusfolge von »OK, America?« beantworten.

    Außerdem sprechen wir über einen »new social contract«, den Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom vorgeschlagen hat. Wir diskutieren, ob es ihm in seiner möglichen Präsidentschaftskandidatur 2028 hilft oder schadet.

    Und wir blicken genauer auf die Wählergruppe der Hispanics in den USA, ob diese Klassifizierung in eine Gruppe den Menschen gerecht wird und was man über ihre Einstellung zu Maga weiß.

    Im »get-out«: das Kochbuch »The Lost Kitchen: Recipes and a Good Life Found in Freedom, Maine: A Cookbook« von Erin French und »The American Revolution« von Dokumentarfilmer Ken Burns.

    Das war die neue Bonusfolge von »OK, America?« für Abonnenten. Wir beantworten in diesen Bonusfolgen einmal im Monat Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Sie können diese an okamerica@zeit.de schicken.

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    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    49 分
  • Wie sicher sind die Midterms?
    2026/07/23

    Als sich Donald Trump zur besten Sendezeit mit einer Ansprache an die US-Bürger wandte, ging es nicht etwa um den Irankrieg, der wieder eskaliert war. Oder den Versuch des Präsidenten, der Nation zu erklären, warum die Diplomatie für den Moment gescheitert und dieser Krieg aus Sicht der US-Regierung nötig ist. Sondern es ging um ein Thema, das für Trump gerade noch größere Bedeutung hat.

    Der Präsident stellte die aus seiner Sicht bedrohte Wahlsicherheit ins Zentrum der Rede. In der Ansprache behauptete Trump, das Vertrauen in Wahlen stärken zu wollen, tatsächlich aber ist er es, der seit seiner Wahlniederlage 2020 Zweifel an der Integrität von Wahlen sät. Im US-Podcast diskutieren wir, welche Auswirkungen Trumps Versuche, Wahlen zu diskreditieren, auf die Zwischenwahlen im November haben können. Und ob das alles ein Testlauf für die Präsidentschaftswahl 2028 ist.

    Außerdem: Verteidigungsminister Pete Hegseth führt für alle Soldatinnen und Soldaten über 30 einen verpflichtenden Test ein, der den Testosteronspiegel misst. Es ist ein weiterer Schritt, das Pentagon noch besser einem hegemonialen Männlichkeitsbild anzupassen.

    Und: Marco Rubios Angriff auf den Internationalen Strafgerichtshof.

    Im get-out: die deutsche Serie Das Manko und das Buch Cool Machine von Colson Whitehead.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Wir gehen jetzt in einen kurzen Sommer-Rhythmus. In der kommenden Woche können Sie unsere Bonusfolge für Abonnenten hören (die jüngste Folge gibt es hier). Anfang August kommt unsere traditionelle Sommerfolge. Mitte August sind wir dann wieder aktuell da.

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    1 時間
  • Das Vermächtnis des Lindsey Graham
    2026/07/14

    Er wollte im November noch einmal zum Senator von South Carolina gewählt werden, doch dann starb der Republikaner Lindsey Graham unerwartet am 11. Juli an den Folgen eines Risses der Hauptschlagader. Kaum ein republikanischer Senator verkörperte so viele unterschiedliche politische Rollen wie er in den drei Jahrzehnten seiner Karriere, die im Repräsentantenhaus begann, bevor er 2003 in den Senat gewählt wurde. Graham war konservativer Reformer, Militärjurist, außenpolitischer Falke, enger Freund von John McCain, Trump-Gegner und schließlich einer von Donald Trumps loyalsten Verbündeten.

    Im US-Podcast diskutieren wir über Grahams Wandlung und was das über Spitzenpolitik und die Republikanische Partei in der heutigen Zeit aussagt. Wir blicken auch darauf, wie die Nachfolge im Senat vor den Midterms geregelt werden muss.

    Außerdem: Was ist los mit Mitch McConnell, dem republikanischen Senator aus Kentucky?

    Und: die nächste Eskalation im Irankrieg und die Frage, ob die US-Regierung in den Verhandlungen über das »Memorandum of Understanding« einen schweren taktischen Fehler gemacht hat.

    Im get-out: der Gedichtband Devotions von Mary Oliver und der Roman This Book Made Me Think of You (deutsch: Das Jahr voller Bücher und Wunder) von Libby Page.

    Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Die jüngste Folge können Sie hier hören.

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    1 時間 4 分