Am Samstagabend fühlte sich Dominik Kasper kurzzeitig wie im falschen Film. 2:0 hatte er mit dem VfB Oldenburg gegen den Eimsbütteler TV geführt, doch binnen elf Minuten (40. bis 51.) drehte der Aufsteiger die Partie mit drei Treffern. „Kurz habe ich gedacht, was ist hier denn los? Ich wusste aber, dass wir noch genügend Zeit haben, zwei Tore zu schießen. Dass es gleich fünf wurden, umso besser“, erzählt der neue defensive Mittelfeld-Anker in der neuen Folge „Nordwestkurve - der VfB-Podcast“ über das letztlich spektakuläre 7:3 des Tabellenführers der Regionalliga Nord, das aber auch einige Defizite offen legte: „Wir bekommen unser Spiel noch nicht über die vollen 90 Minuten hin. Das ist gerade Thema bei uns. Wen das klappt, wird es schwierig, gegen uns Tore zu schießen.“ „So ein 7:3 habe ich jetzt auch noch nicht so oft erlebt, vielleicht mal in der Halle. Zum Glück haben wir nach dem 2:3 aufgedreht“, sagt Kasper, der vor der Saison nach zwölf Jahren im Trikot von Werder Bremen – als Zehnjähriger wechselte der gebürtige Delmenhorster vom TuS Hasbergen in den Bundesliga-Nachwuchs – beim VfB eine neue Herausforderung sucht. „Es hat jetzt einfach gut gepasst. Ich wollte den nächsten Schritt raus aus der Komfortzone machen, in der ich alle kenne und alle mich kennen. Ich wollt aber auch nicht ganz weit weg und als das Angebot kam, wollte ich unbedingt zum VfB“, berichtet der 22-Jährige und betont: „Es ging recht schnell, weil ich nicht der war, der noch viele Zusatzwünsche hatte. Ich konnte es mir einfach gut vorstellen.“ Sie wollen in diesem Podcast werben? Dann melden Sie sich sich: podcasts@nwzmedien.de
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