Nachgehakt Folge 8: Verminderte Schuldfähigkeit – Wenn Schuld zur Frage wird
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Willkommen zu einer neuen Folge MoM - Nachgehakt!
In unserer letzten Folge haben wir über den Mord an der Familie Laurent gesprochen. Am Ende des Prozesses erhielt der Täter jedoch keine lebenslange Freiheitsstrafe, sondern eine zeitlich begrenzte Haftstrafe. Das war für Natascha der Anlass, sich mit einem Thema zu beschäftigen, das rechtlich und ethisch gleichermaßen viele Fragen aufwirft.
In dieser Nachgehakt-Folge schauen wir genauer hin:
Was bedeutet verminderte Schuldfähigkeit eigentlich?
Wann gilt ein Mensch als schuldunfähig?
Und warum kann eine psychische Erkrankung das Strafmaß beeinflussen, ohne eine Tat zu entschuldigen?
Außerdem spricht Natascha über den Unterschied zwischen Einsichts- und Steuerungsfähigkeit, lebenslange Freiheitsstrafen in Deutschland und Frankreich sowie zwei Fälle aus dem Ruhrgebiet, die zeigen, wie unterschiedlich Recht und persönliches Gerechtigkeitsempfinden manchmal sein können.
Triggerwarnung:
In dieser Folge geht es um Tötungsdelikte, Brandstiftung, sexualisierte Gewalt und psychische Erkrankungen im strafrechtlichen Kontext.
Musik & Soundeffekte: u. a. Freesound Community, pwlpl, OpenMindAudio via pixabay.com
Quellen (Auswahl):
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__20.html
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__21.html
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__49.html
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/EN/1977/06/ls19770621_1bvl001476en.html
https://www.leparisien.fr/faits-divers/affaire-troadec-plongee-dans-la-paranoia-de-laccuse-une-ruee-delirante-vers-lor-02-07-2021-3AJYXWJOBFEXVJJZZYTOEA5P6A.php