エピソード

  • #163 Liebesgrüße aus Paros
    2026/08/13
    Isabel und Lukas melden sich diesmal live aus dem Urlaub auf Paros. Statt dem üblichen Podcast-Equipment gibt es das Handy als Kamera und ihre Ansteckmikros, die für diese Folge herhalten müssen. Sie sitzen in einem der angesagtesten Beach Clubs der Kykladeninsel und berichten – wie schon vor zwei Jahren – von ihren Erfahrungen auf Paros und Antiparos. Mit einer Runde von 14 Personen ist es nicht immer leicht, die richtige Liege zum besten Preis zu finden, aber die beiden haben in den Tagen seit ihrer Ankunft einiges erlebt.
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    31 分
  • #162 Schrotschuss-Diagnostik
    2026/08/06
    Noch am Wörthersee, über 40 Grad, und Isabel kommt mit Kaffee und Verspätung – Radfahrer auf der Süduferstraße. Lukas erklärt, warum er Full-Body-MRTs für Gesunde für "Schrotschussdiagnostik" hält: Zufallsbefunde, die Angst machen, aber selten helfen, und Interessenskonflikte in der Prävention, die das Ganze nicht besser machen. Dazu eine Geschichte, die bei Isabel hängen blieb: Ein Bekannter trinkt aus einer Dose, eine Wespe sitzt drin, anaphylaktischer Schock, Adrenalinspritze, knappes Ende. Ab jetzt immer in ein Glas umfüllen. Lukas berichtet vom Spielplatz-Unfall eines befreundeten Kindes und macht sich Gedanken zur richtigen Diagnostik. Isabel hat sich einen Aluminium-Koffer der Marke Prezor gegönnt – auf Instagram entdeckt, 320 Euro im Sale, Unboxing-Erlebnis auf Apple-Niveau, und Lukas kann dazu nur sagen: "Du bist so ein Opfer." Lukas hat den Podcast von Sir Chris Hohn mit Nicolai Tangen gehört – Gründer des TCI Fund, einem der größten europäischen Hedge Fonds – und das Wichtigste war ein einfacher Gedanke: Die meisten Dinge im Leben haben geringe Relevanz, ein paar wenige extrem hohe – auf die konzentrieren. Airports als Investition, weil sie keinen Wettbewerb fürchten müssen. Außerdem: Das The Economist-Interview mit Elon Musk – ob er wirklich rechts ist und was seine Macht bedeutet. Und Lukas liest niemals ein Buch von vorn bis hinten durch: er liest bis zum nächsten interessanten Gedanken, dann legt er eine Pause und liest so mehrere Bücher parallel.
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    38 分
  • #161 Die Summe der Menschen, die dich scheiße finden, ist immer gleich groß
    2026/07/30
    Auf der Rückfahrt vom Generali Open in Kitzbühel haben die beiden im Auto den aktuellen Hotel Matze Podcast mit Psychiater Dr. Michael Bohne gehört – und zwei Gedanken daraus lassen sie nicht los. Erstens: Man sollte sich sein eigenes Habitat schaffen, also die Umgebung finden, in der man am besten resoniert und performt. Zweitens, und das ist der Satz, der hängen bleibt: Die Summe der Menschen, die uns scheiße finden, ist immer gleich groß. Egal was man macht oder lässt – es wird sie immer geben, Gandhi eingeschlossen. Also kann man das Anpassen eigentlich lassen. Dazu Charlie Munger mit einer These, die so simpel ist, dass man sie fast übersieht: Einer der wichtigsten Erfolgsfaktor im Leben ist Verlässlichkeit – nicht Talent, nicht IQ. Lukas beschreibt sich dabei als "disziplinlos, aber diszipliniert", ein Widerspruch, der auf ihn genauso zutrifft wie auf Elon Musk. Aus Kitzbühel gibt es außerdem Bericht: Alexander Bublik, auf Weltranglisten-Platz Nummer 11, zertrümmert nach seiner Niederlage drei Schläger, und Isabel erzählt die Geschichte ihrer ersten Geburt – inklusive Hebammen-Cocktail, eines Monitors, der laut Lukas "nichts zeigt", und der Putzfrau, derentwegen er kurz die Klinik verlässt.
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    42 分
  • #160 Drogen-Post aus Mexiko
    2026/07/23
    Kurz vor Abreise zum Generali Open ATP Tennis-Turnier nach Kitzbühel gibt es einiges zu besprechen. Lukas ist wieder einmal unfähig richtig zu packen, aber Isabel fühlt sich dafür nicht mehr verantwortlich. Außerdem geht es in dieser Folge gleich um zweierlei Formen der Odysee: Zum einen um eine geheimnisvolle und vor allem Umweg-beladene Postsendung aus Mexiko, auf die Lukas 3 (!) Jahre gewartet hat und zum anderen um eine kritische Review zum neuen Christopher Nolan Epos “Die Odyssee”.
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    42 分
  • #159 Once it grows, it cannot be stopped
    2026/07/16
    Wörthersee Edition, Part 2 – diesmal live und gemeinsam. Die Folge beginnt mit der passenden Kleiderwahl für einen Drehtermin und den sprachlichen und grammatikalischen Grundprinzipien des zivilisierten Lebens. Kann der Kapitalismus überhaupt funktionieren, wenn endloses Wachstum seine Grundvoraussetzung ist? Und kann der Mensch überhaupt Stillstand akzeptieren? Das Nilpferd denkt nicht ans Übermorgen – wir schon. Dieser evolutionäre Vorteil des abstrakten Denkens ist gleichzeitig der Grund, warum echte Zufriedenheit so schwer ist. Es gibt nur das Jetzt. Der Rest ist Konstruktion. Isabel versucht aktiv, keine Ziele zu haben. “Trust the process” – am liebsten so, wie Roger Federer die Vorhand schlägt: kinetische Kette, Körper vertrauen, aufhören nachzudenken. Alexandra Eala, 21, Filipina, Top 30, Wimbledon – sagt bei einer Pressekonferenz über den Rückhalt ihres Landes: Once it grows, it cannot be stopped. Das gilt für Tennis. Und für damit, zumindest laut Lukas, auch für alles andere. Dazu: Warum "Du bist genug" nicht gleichzusetzen ist mit Anspruchslosigkeit. Und eine Anekdote von Lukas mit 16 Jahren, die zeigt, wie viel ein einziger Satz eines Mentors verändern kann.
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    40 分
  • #158 Was ist deine Love Language?
    2026/07/09
    Diese Folge wird remote aufgenommen: Isabel am Wörthersee, Lukas in Wien – und das Türkis des Sees ist, so viel sei verraten, bereits im ersten Satz zu spüren. Lukas kommt frisch aus einer vollgepackten Woche zurück: Fireside Chat in München mit dem Wiener Gesundheits-Startup NYRA HEALTH, Gespräche mit Gründerinnen, Unternehmerinnen, Family Offices und eine Erkenntnis, die hängen, die von der darauffolgenden Uni-Vorlesung bleibt – nämlich warum das amerikanische Rechtssystem auf Einzelfallentscheidungen basiert, während wir in Europa Gesetzestexte haben. Und dann noch ein Zitat, das die ganze Woche zusammenfasst: Take your work seriously, but not yourself. Der eigentliche Kern der Folge ist das Thema Stundenwert – wie bepreist man sich als Selbstständige/r, wenn die Leistung längst nicht alles ist, was zählt? Netzwerk, Marke, gelebte Erfahrung: das sind Dinge, die man schwer in eine Rechnung packt, die aber den Unterschied machen. Ein Studienkollege brachte es auf den Punkt: Es dauert so lange, wie man alt ist. 42 Jahre bedeutet, es hat 42 Jahre gedauert, um zu wissen, was man jetzt weiß. Die gesamte Lebenserfahrung steckt in der Stunde — und genau das ist ihr Preis. Wer das früher versteht, verliert weniger. Lukas erlebt im ÖBB Railjet Business Class – seinem klaren Favorit für österreichische Strecken – eine äußerst amüsante und sagen wir individuelle Bestellsituation. Buchempfehlung der Folge: Poor Charlie's Almanack von Charlie Munger. Isabel will Lukas’ “Love Language” herausfinden, aber das gelingt ihr nicht ganz…
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    41 分
  • #157 Vier Käfige und ein Hamster
    2026/07/02
    Tony, der Hamster, selbst mit nach Kärnten – was eine erstaunliche Käfig-Logistik nach sich zieht: Transportkäfig, Wiener Käfig, Kärntner Käfig, Willhaben-Käfig. Vier Käfige, ein Hamster. Dazu der Plan für die Sommerfrische: kein fixes Programm, jeden Morgen entscheiden was der Tag bringt, Tscheppeschlucht oder See – Hauptsache spontan. Dass man trotzdem immer wieder an denselben fünf Stellen landet, erklärt Barry Schwartz schon lange: Zu viel Auswahl führt zu Entscheidungslähmung. Man greift zum Bewährten. Lukas lag gegen Podcast-Kollegen und Tennis-Freund Manuel R. 4:0 zurück – und hat dann zwar stark aufgeholt, aber knapp im Tie-Break verloren. Daraus entsteht eine Diskussion über Flow und Kontrolle: Der Aufschlag ist der einzige Schlag im Tennis, den man vollständig kontrolliert – und dennoch genau deshalb der schwierigste. Sobald man aktiv denkt – Kahnemann’s System 2 – verkrampft der Körper. In der Reaktion, im Ballwechsel, schaltet man ab – Flow-Zustand, Csikszentmihalyi lässt grüßen – und das Gehirn macht den Rest. Tennis als Metapher für alle Situationen, in denen Nachdenken schadet. Außerdem: Ein Film mit Timothée Chalamet, der beide nicht loslässt, und Gedanken über das Video-Format-Launch des Podcasts, der noch immer auf sich warten lässt.
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    33 分
  • #156 Tabuthema “Abnehmspritzen”
    2026/06/25
    Lukas nimmt seit einer Woche Mounjaro – und das ist der Aufhänger für eine der medizinisch dichtesten Folgen. Er erklärt, wie GLP-1 Agonisten in den Leptin-Ghrelin-Haushalt eingreifen, warum der Sättigungsmechanismus bei Adipositas biochemisch aus dem Takt gerät, und warum der Body-Mass-Index als Maßstab überholt ist. Sein Kernargument: Übergewicht ist eine multifaktorielle Erkrankung – Genetik, Kindheitsprägung, Insulinrezeptor-Sensitivität – und keine Frage des Willens. Das Schicksal der Biggest-Loser-Kandidaten, die zu 95% rückfällig werden, spricht Bände. Man kann davon ausgehen, dass jede Person über 40, die plötzlich Gewicht verliert eines dieser Medikamente nimmt, aber nicht drüber spricht. Was Lukas nach einer Woche selbst bemerkt: Der "Food Noise" ist weg – dieses permanente Denken ans Essen, das sich wie eine Hintergrundmelodie durch den Tag zieht. Er bringt das Serena-Williams-Beispiel: beste Tennisspielerin der Welt, jahrelang erfolglos dabei, überschüssiges Fett abzubauen – hat es erst mit einem GLP-1 Agonisten geschafft. Dazu neue Studiendaten: weniger Alkoholverlangen, reduzierte Suchtneigung, möglicher Schutz vor bestimmten Krebsarten. Lukas' Fazit: Diese Substanzklasse ist ein medizinischer Durchbruch, vergleichbar mit dem Antibiotikum. Aber – nur mit Lebensstiländerung, unter ärztlicher Aufsicht, und ganz sicher nicht für zwei Wunschkilos.
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    42 分