Mordbefehl aus dem Fernseher: Mutter tötet ihr kleines Kind
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Wien Favoriten am 5. Juli 2015: In einer kleinen Wohnung ereignet sich in den frühen Abendstunden eine Tragödie, die über Wochen die Schlagzeilen in den Medien dominierte. Weil ihr die Stimmen aus dem Fernseher befohlen haben sollen, tötete eine 25-jährige Wienerin ihren erst vier Jahre alten Buben. „Ich fühlte mich wie Gott“, rechtfertigte sie sich später in den Einvernahmen bei der Polizei. Der Fall sorgte auch deshalb für sehr viel Aufsehen, weil die Großmutter des getöteten Kindes öffentlich schwere Vorwürfe gegen die Behörden erhob. Mehrfach habe sie das Wiener Jugendamt gewarnt, nachdem sich ihre Tochter immer mehrwürdiger verhalten hatte. Doch es geschah nichts.
Astrid Wagner vertrat die junge Mutter, die nach einem eindeutigen psychiatrischen Gutachten in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter eingewiesen wurde. In ihrem neuen Podcast versucht die Strafverteidigerin gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die Hintergründe der unfassbaren Tat zu beleuchten. Wie konnte es so weit kommen? Warum haben die Behörden trotz mehrfacher Warnungen dem kleinen Buben nicht geholfen?
Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.