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Migräne verstehen und selbst beeinflussen (Anne Goldhammer-Michl im Interview)

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Das Video zur Folge findest du hier YouTube Kanal abonnieren und keine neue Folge mehr verpassen 💖 UNTERSTÜTZT DURCH MELYSIUM! 💖 Diese Folge wird ermöglicht durch Melysium! Schluss mit Chemie auf der Haut? 🌿 Melysium setzt auf natürliche Hautpflege mit Rindertalg (Beef Tallow), reich an hautfreundlichen Fettsäuren & Vitaminen. Angereichert mit Bienenwachs, Honig & Lavendelöl – ganz ohne Erdöl, Silikone oder Parabene. Pflege, die deine Haut wirklich nährt! Entdecke die Beef Tallow Creme & mehr. 🎉 SICHERE DIR 10% RABATT! 🎉 Nutze den Gutscheincode: JULIA10 beim Bestellvorgang! ✨ WAS DU IN DIESER EPISODE LERNST: 🧠 Migräne ist ein Energiemangel-Signal: Der Körper erzwingt durch den Schmerz Ruhe, damit das Gehirn sein Energiedefizit ausgleichen kann – ein Schutzmechanismus, kein Versagen⚡ Blutzuckerschwankungen als Haupt-Trigger: Viele Migräne-Betroffene reagieren besonders sensibel auf Kohlenhydrate – der schnelle Blutzuckeranstieg und -abfall erzeugt einen Energiemangel im Gehirn, der eine Attacke auslösen kann🍫 Schokoladencraving ist kein Auslöser, sondern ein Vorbote: Das bekannte Verlangen nach Schokolade vor einer Migräne-Attacke ist ein frühes Signal eines Blutzuckerabfalls – nicht die Ursache der Migräne🥗 Blutzuckerstabiles Frühstück als Tagesanker: Ein fett- und proteinreiches Frühstück (z. B. ein Keto-Energiemüsli aus Saaten, Kokosöl, Joghurt und Beeren) legt die Grundlage für einen stabilen Energiehaushalt den ganzen Tag🌿 Entzündungshemmende Ernährung in drei Schritten: Verarbeitete Lebensmittel und Omega-6-reiche Öle reduzieren, mehr Gemüse und Omega-3-Fettsäuren essen, antientzündliche Gewürze wie Kurkuma, Ingwer und Kreuzkümmel einsetzen🔬 Epigenetik: Gene sind kein Schicksal: Genetische Veranlagung für Migräne lässt sich durch Lebensstil – Ernährung, Schlaf, Stressmanagement – aktiv beeinflussen. Gene haben An- und Ausschalter🍽️ Drei Mahlzeiten statt sieben Snacks: Die Reduktion auf maximal drei Hauptmahlzeiten pro Tag senkt chronische Entzündungsreize, fördert die metabolische Flexibilität und gibt dem Körper echte Erholungspausen🥑 Kein Dogmatismus nötig: Nicht alle brauchen strikte Ketose. Manche profitieren schon von weniger Kohlenhydraten bei den Sättigungsbeilagen – statt fünf Kartoffeln einfach zwei. Nachhaltigkeit schlägt Perfektion⏱️ Geduld ist entscheidend: Wer jahrelang unter Migräne litt, braucht oft Monate, bis die Ernährungsumstellung Wirkung zeigt. Zuversicht und Selbstwirksamkeit sind genauso wichtig wie die richtige Ernährung🔄 Ernährung als Einstieg in eine Positivspirale: Mehr Energie durch bessere Ernährung ermöglicht Bewegung, besseren Schlaf und weniger Stress – Ernährung ist der Hebelpunkt, von dem aus weitere Veränderungen möglich werden💡 Metabolische Flexibilität als Gesundheitsziel: Ein gesunder Stoffwechsel kann sowohl den Kohlenhydrat- als auch den Fettstoffwechsel nutzen. Wer diese Flexibilität trainiert, hat immer Energie – auch ohne ständiges Essen 📝 ZUSAMMENFASSUNG: Anne Goldhammer-Michl weiß aus eigener, schmerzhafter Erfahrung, wie einschränkend Migräne sein kann: Ende 20 begann ihre Migräne, steigerte sich über 10 Jahre von ein bis zwei Attacken pro Monat auf zwei bis drei Mal pro Woche – und raubte ihr als Mutter und Vollzeitangestellte jeden Spielraum für ein freudvolles Leben. Was ihr schließlich half, war keine neue Medikation, sondern ein konsequenter Ernährungswechsel hin zur ketogenen Ernährung. Heute ist Anne Ernährungsberaterin und Epigenetik-Coach mit eigener Praxis avocadooo, hat ein Buch geschrieben und begleitet Migräne-Betroffene auf ihrem Weg zu mehr Selbstwirksamkeit. Im Gespräch mit Julia Tulipan erklärt Anne das biochemische Kernprinzip hinter der Ernährungs-Migräne-Verbindung: Das Gehirn reagiert bei vielen Betroffenen extrem sensibel auf Blutzuckerschwankungen. Essen wir viele schnelle Kohlenhydrate, schießt der Blutzucker hoch – und fällt dann steil ab. Dieser Absturz wird vom Gehirn als Energiemangel registriert, was eine Migräne-Attacke auslösen oder begünstigen kann. Die Lösung liegt nicht im häufigen Essen mit vielen Kohlenhydraten – wie es oft empfohlen wird – sondern im Trainieren des Fettstoffwechsels und dem Erreichen metabolischer Flexibilität: der Fähigkeit, sowohl Zucker als auch Fett als Energiequelle zu nutzen. Besonders wertvoll ist Annes pragmatischer, nicht-dogmatischer Ansatz. Sie beschreibt drei Stufen der Kohlenhydratreduktion: von einer einfachen Blutzuckerstabilisierung (kleinere Portionen Sättigungsbeilagen, Rohkost vor den Mahlzeiten, blutzuckerstabiles Frühstück) über Low Carb bis hin zur ketogenen Ernährung. Nicht jeder braucht die strengste Form. Wer unter chronischer Migräne leidet und wenig Energie hat, sollte sanft einsteigen und sich schrittweise vorarbeiten. Das Blutzuckermessgerät ist dabei ein nützliches, günstiges Feedback-Instrument, das ...
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