エピソード

  • Folge 7
    2026/02/12
    Diese Episode behandelt den Karriereweg von Univ.-Prof.ⁱⁿ Dr.ⁱⁿ Irene Lang, Kardiologin, Gefäßbiologin und eine der zentralen Persönlichkeiten in Forschung und Versorgung der pulmonalen Hypertonie in Österreich und international. Ausgehend von einem naturwissenschaftlich geprägten Interesse, durch das sie sich früh gegen traditionelle Rollenerwartungen durchsetzte, fand sie über das Medizinstudium in Wien zur Kardiologie und schließlich zu einem damals randständigen Thema: dem Lungenhochdruck. Ein prägender Forschungsaufenthalt bei Kenneth Moser in San Diego eröffnete ihr den Zugang zur internationalen pulmonalvaskulären Forschung und formte ihr wissenschaftliches Selbstverständnis. Nach ihrer Rückkehr etablierte sie in Wien eine spezialisierte Ambulanz, verband Grundlagenforschung mit klinischen Studien und interventioneller Expertise und trug wesentlich zur Einführung neuer Therapiekonzepte bei, insbesondere der interventionellen Behandlung der chronisch thromboembolischen pulmonalen Hypertonie. Die Folge zeichnet das Porträt einer Ärztin, die Forschung, Lehre und Patientenversorgung konsequent zusammenführt und die moderne Kardiologie inhaltlich wie strukturell mitprägt.
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    28 分
  • Folge 6
    2026/02/12
    Diese Episode widmet sich dem Herzchirurgen Univ.-Prof. Dr. Ernst Wolner, dessen Laufbahn die Entwicklung der Herzchirurgie in Wien entscheidend geprägt hat. Professor Wolner verfolgte früh ein klar definiertes Karriereziel und wurde 1968 durch den Pharmakologen Franz von Brücke an die 2. Chirurgie zu Jan Navrátil vermittelt, der die „dritte Wiener chirurgische Schule“ und den Paradigmenwechsel zur Herzchirurgie am offenen Herzen einleitete.
    Wolner übernahm den Aufbau der Kunstherz- und mechanischen Kreislaufunterstützung, getragen von einem wachsenden interdisziplinären Team und institutioneller Förderung (u. a. Ludwig-Boltzmann-Institut). Meilensteine reichen von frühen LVAD-Experimenten bis zur erfolgreichen Implantation einer Rotationspumpe 1998 („kein Puls – und doch am Leben“). Parallel beleuchtet die Folge das historisch wechselnde Verhältnis von Herzchirurgie und interventioneller Kardiologie – von komplementärer Arbeitsteilung hin zum heutigen Heart-Team.
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    29 分
  • Folge 5
    2026/02/12
    Diese Folge zeichnet den beruflichen Werdegang von Univ.-Prof. Dr. Helmut Baumgartner nach, dessen Karriere exemplarisch die Verbindung von experimenteller Forschung, klinischer Exzellenz und internationaler Leitlinienarbeit widerspiegelt. Ausgehend von seiner Ausbildung bei Prof. Peter Kühn in Linz entwickelte Baumgartner früh einen Schwerpunkt in der Echokardiografie und experimentellen Hämodynamik, insbesondere zur Validierung dopplerbasierter Messverfahren. Ein prägender Forschungsaufenthalt am Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles bei Prof. Gerald Maurer legte die Basis für seine Habilitation und eine akademische Laufbahn an der Schnittstelle von Klinik und Forschung. In Wien baute er maßgeblich Programme für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern und für Klappenerkrankungen auf und prägte dieses Feld nachhaltig. Als Ordinarius in Münster etablierte er dieses Modell erfolgreich auch international. Darüber hinaus wirkte Prof. Baumgartner federführend an ESC-Leitlinien zu strukturellen und angeborenen Herzerkrankungen mit und setzte damit wichtige Standards der modernen Kardiologie.

    Link zum Video-Interview: https://www.medmedia.at/podcast/living-history-of-cardiology
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    26 分
  • Folge 4
    2025/06/04
    Diese Episode widmet sich der Karriere von Univ.-Prof. Dr. Peter Probst, dem eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung der interventionellen Kardiologie in Österreich zukommt. Seine Ausbildung begann er in der Klinik von Professor Fellinger 1966. Sie führte ihn zur Kardiologie, wobei ein prägender USA-Aufenthalt 1971–1972 ihn in experimentelle Forschung und erste interventionelle Techniken einführte. Prof. Probst war initial in der katherterinteventionellen Behandlung von Herzrhythmusstörungen interessiert. Darüberhinaus aber auch ein früher Anwender der revolutionären PTCA von Andreas Grüntzig Ende der 1970er-Jahre. Er schildert anschaulich die technischen Herausforderungen und Risiken dieser Pionierzeit. Bis 2005 war er Leiter des Herzkatheterlabors an der Universitätsklinik für Kardiologie in Wien, bildete Generationen von Interventionist:innen aus und setzte sich erfolgreich und nachhaltig für die Einführung neuer und innovativer Technologien ein.


    Link zum Video-Interview: https://www.medmedia.at/podcast/living-history-of-cardiology/
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    23 分
  • Folge 3
    2025/06/04
    Diese Episode beleuchtet die berufliche Karriere von Univ.-Prof. Dr. Gerald Maurer, der im Jahr 1993 Univ.-Prof. Dr. Fritz Kaindl an der Universitätsklinik für Kardiologie in Wien als Abteilungsvorstand und Klinikvorstand der Univ. Klinik für Innere Medizin 2, nachfolgte und diese bis 2016 leitete. Prof. Dr. G. Maurer begann seine Ausbildung 1975 in den USA und war vor seiner Rückkehr nach Wien zuletzt Direktor für nichtinvasive Kardiologie am Cedars-Sinai Medical Center, Los Angeles. Er leistete wegweisende Beiträge zur kardialen Bildgebung, insbesondere zur Echokardiographie, dem Farbdoppler und der transösophagealen Echokardiographie. In das knappe Vierteljahrhundert seiner Leitung der Wiener Universitätsklinik für Kardiologie fielen zahlreiche Neuerungen, unter denen nicht zuletzt die Etablierung des durchgehenden besetzten Herzkatheterlabors (24h/7d) zu nennen ist.


    Link zum Video-Interview: https://www.medmedia.at/podcast/living-history-of-cardiology/
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    33 分
  • Folge 2
    2025/06/04
    Im Fokus dieser Folge steht Univ.-Prof. Dr. Peter Kühn, der als 1. Oberarzt bei Univ.-Prof. Dr. Fritz Kaindl, der die Kardiologie in Österreich 1968 in Wien begründete, tätig war. Ein entscheidender USA-Aufenthalt 1966-1967 inspirierte ihn zur Einführung der Coronary Care Unit (CCU) und des Herzalalarms in Wien, deren Umsetzung Pioniergeist und viel Eigeninitiative erforderte. Professor Kühn machte sich als herausragender EKG-Lehrer einen Namen, verfasste einflussreiche Lehrbücher (vielen Medizinstudierenden ist das Buch "Elektrokomikographie" heute noch ein Begriff) und setzte sich früh für heute etablierte Standards wie die Herzdruckmassage und die Primärprävention von Herzkrankheiten ein. 1976 richtete er die Kardiologische Abteilung bei den Barmherzigen Schwestern in Linz ein und leitete sie bis 2002.

    Link zum Video-Interview: https://www.medmedia.at/podcast/living-history-of-cardiology/
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    30 分
  • Folge 1
    2025/06/03
    In der ersten Folge sprechen der Kardiologe Harald Gabriel, MedUni Wien und die Historikerin Johanna Meyer-Lenz, Hamburg über Entstehung und Ziele des Projektes „Living History of Cardiology in Austria“ der Österreichischen Gesellschaft für Kardiologie (ÖKG). Das Projekt umfasst einen zeitlichen Rück- und Ausblick auf 60 Jahre Kardiologie in Österreich (1968-2028). Die Überlegungen dieser Folge gelten zu einem Teil der Methode der Oral History, welche zugrunde gelegt wurde, um die interviewten Kardiolog:innen dazu anzuregen, ihre Berufsgeschichte als lebendige und individuelle Erzählung darzustellen. Sie diskutieren dabei auch die interessante Frage nach dem Verhältnis von persönlich erzählter Geschichte und einer datenbasierten Fachgeschichtsschreibung. Positiv wird hervorgehoben, dass die Oral History Raum für lebendige individuelle Erzählungen schafft, subjektive Spiel-, Gestaltungs- und Interpretationsräume sichtbar macht. Fachgeschichtlich wird darüber hinaus auf die Anfänge des Faches unter Prof. Fellinger und Prof. Kaindl Bezug genommen.

    Link zu allen Video-Interviews: https://www.medmedia.at/podcast/living-history-of-cardiology/

    Moderation: Sebastian Pokorny

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    30 分