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Live: Totgesagte leben länger - hat die Solarindustrie in Deutschland noch eine Zukunft?

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Sie hat die Stadt Freiburg geprägt wie kaum etwas anderes: Die Kraft der Sonne. Freiburg galt lange als das Solar-Mekka, hier bekam die Entwicklung erneuerbarer Energien entscheidenden Auftrieb. Heute ist die Solarenergie die billigste Energieform – und Energie ist ein wesentlicher Grundbaustein für unseren Wohlstand. Und trotzdem steht die Solarbranche massiv unter Druck, vor allem aus China. 96 Prozent der weltweiten Solarproduktion liegen heute in asiatischer Hand. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten aus Freiburg. Das Start-up Nexwafe plant im nächsten Jahr den Bau einer großen Fabrik - und zwar nicht im Ausland, sondern in Sachsen-Anhalt. Mit Nexus Greentech hat sich gerade erst wieder ein neues Start-up aus dem Fraunhofer ISE ausgegründet, das Unternehmen beim Aufbau von PV-Produktion berät - und das Freiburger ISE steht weltweit in der Solarforschung an der Spitze. Was braucht es, damit Firmen in der Solarbranche erfolgreich sein können? Warum setzt Nexwafe gar nicht auf die Solartechnik, die hier auf den Dächern verbaut wird - sondern auf den Weltraum? Wie dramatisch sind die Änderungen wirklich, die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche plant? Warum ist die Abhängigkeit von China auch ein Sicherheitsproblem? Hat die Solarindustrie in Deutschland überhaupt noch eine Chance? Und ist Freiburg, trotz allem, noch immer das Solar-Mekka? Um diese Fragen geht es in dieser Live-Ausgabe von BZ am Ohr, moderiert von BZ-Redakteurin Dora Schöls und aufgenommen auf dem Käpsele Innovation Festival auf der Messe in Freiburg - dem größten Innovationsfestival in der Region. Die Freiburger Wirtschaftsförderung FWTM und die IHK Südlicher Oberrhein bringen dort die regionale Startup-Szene, den Mittelstand, internationale Vorreiter aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Bei der dritten Ausgabe des Festivals trafen sich Mitte Juli 2026 rund 2000 Menschen.
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