Lieben wir wie unsere Eltern? – Wie unsere Kindheit unsere Beziehungen prägt
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So eine Beziehung wie meine Eltern werde ich niemals führen.“ Aber was, wenn genau dieser Gedanke unser späteres Beziehungsverhalten stärker beeinflusst, als wir denken?
In dieser Folge von ZWANZIG sprechen wir darüber, was wir als Kinder über Liebe, Nähe, Vertrauen und Streit lernen – und wie uns die Beziehung unserer Eltern bis ins Erwachsenenalter begleiten kann. Denn manchmal übernehmen wir ihre Muster unbewusst. Und manchmal versuchen wir so sehr, das Gegenteil zu machen, dass daraus ganz neue Probleme entstehen.
Wir schauen uns die verschiedenen Bindungstypen an und sprechen darüber, warum konfliktreiche oder unsichere Erfahrungen in der Kindheit später mit Verlustängsten, Vertrauensproblemen oder Schwierigkeiten mit Nähe zusammenhängen können.
Außerdem wird es persönlich: Was passiert, wenn man als Kind sehr viel Streit erlebt hat und sich deshalb für die eigene Beziehung vornimmt, niemals zu streiten? Ist Konfliktscheu wirklich Harmonie – oder kann sie auch eine Reaktion auf das sein, was man früher erlebt hat?
Und vor allem: Sind wir unseren erlernten Beziehungsmustern ausgeliefert? Oder können wir irgendwann entscheiden, welche Dinge wir mitnehmen, welche wir zurücklassen und wie wir selbst lieben wollen?
Quellen zur Folge:
funky – Hat die Beziehung unserer Eltern Einfluss auf unser Liebesleben?
Antenne Bayern – Einfluss der Eltern: Wie die Kindheit Beziehungen prägt
Süddeutsche Zeitung Magazin – Das Verhalten der Eltern ist relevanter als das, was sie sagen
Süddeutsche Zeitung Magazin – Ein Streit ist kein Weltuntergang