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Leere Gasspeicher: "Der Vorwurf der Erpressung steht im Raum" | Andreas Schröder (ICIS)

Leere Gasspeicher: "Der Vorwurf der Erpressung steht im Raum" | Andreas Schröder (ICIS)

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Die deutschen Gasspeicher decken an kalten Wintertagen die Hälfte des deutschen Gasverbrauchs ab. Derzeit sind sie halb leer. Die Betreiber hinken dem Befüllungszeitplan um Wochen hinterher. Eine Ursache ist der Iran-Krieg. Die hohen Preise für Flüssiggas schrecken viele Händler ab. Sie wollen nicht zu teuer einkaufen und lagern. Einige scheinen sich aber verzockt zu haben. "Das sieht man", sagt Energieanalyst Andreas Schröder. "Einige Speicher werden ja befüllt." Trifft das zu, sitzen einige Betreiber in der Klemme: "Das Blödeste, was passieren kann, ist, dass sie jetzt teuer einspeichern und am 1. Oktober gibt es Frieden im Iran und die LNG-Preise purzeln." Die Lösung des Problems ist offenbar der Staat. Laute Warnungen vor einer Mangellage sollen ihn zum Eingreifen zwingen. "In Teilen haben wir es mit einem Marktversagen zu tun", sagt Schröder. Dem Analysten zufolge ist die Situation nicht aussichtslos. Die Speicherziele können nach wie vor erreicht werden. Mittelfristig schafft der Umstieg auf die Wärmepumpe Abhilfe. Der Gasverbrauch ist im Winter bereits spürbar niedriger als vor einigen Jahren. Deutschland befindet sich im Gasausstieg. Die Speicher würde Schröder trotzdem nicht abschaffen. Er hält sie für wertvolle Infrastruktur. Gast: Andreas Schröder, Energieökonom beim Analysehaus ICIS (Independent Commodity Intelligence Services) Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
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